Freitag, 29. April 2016

Wrong – s/t

Keine Ahnung, warum WRONG’s 2014er Relapse-EP „Stop Giving“ (anscheinend nicht nur) an mir vorbeigegangen ist. Hinter diesem Namen verbergen sich Ex-Kylesa-Mitglied Eric Hernandez, irgendjemand der auch mal bei Torche gewesen sein soll und ein paar andere Jungs, die dabei eine einzige Huldigung an Frühneunziger-Noiserock und -Alternative-Metal im besten AmRep-Sinne abzaubern. Dieses selbstbetitelte Langspieldebüt klingt zu ca. 70% wie eine Hommage an Helmet (vor allem „Mentaime“), während die restlichen 30% auch als eine Band von Dave Curran (Pigs, Players Club, Unsane) durchgehen könnten. Und das passt nicht nur ganz gut ins aktuelle Klima des Musiknerd-Krach-Underdgrounds, in dem man das derzeit durchaus und tatsächlich stattfindende Noiserock-Revival mit offenen Armen und leuchtenden Augen entgegennimmt, sondern kommt mir mit seinen Stakkato-Riffs dann zudem auch noch als willkommener Kontrast zu dem ganzen Stoner- Doon-Fuzz-Gedröhne entgegen, das in letzter Zeit inflationär viel geworden ist. Klar ist das heute veröffentlichte „Wrong“ jetzt nicht unbedingt sowas wie ein Meisterwerk und eigentlich auch schon fast einen Tick zu plagiatsmäßig. Aber ich find‘ das Teil macht ziemlich Bock und nur darauf kommt es an!

Donnerstag, 28. April 2016

Klassiker@Bandcamp: Pig Destroyer

Natürlich gibt es auch bei PIG DESTROYER die „Prowler in the Yard war das beste Album“-Fans und die, nach denen sie auf dem 2012er „Book Burner“ back to form fanden.
Was mich betrifft, so sind jedoch „Terrifyer“ (2004) und „Phantom Limb“ (2007) die beiden Alben, die in meiner Welt einen ganz großen Platz haben. PIG DESTROYER zogen hier die Sludge- und Noise-Schrauben an, erhöhten den Kaputtsheitsgrad und positionierten sich auch schon mal ganz ungeniert als die verquerste unter den Grindcore-Bands der zweiten Welle. Kann ich wirklich immer wieder hören!

 

Mittwoch, 27. April 2016

Shirley’s Temple

Verzeiht mir die schlechte Kalauerüberschrift, aber ich bin verwirrt. Bei Bandcamp gibt es jetzt eine noch umfangreichere Anthologie von JOHN SHIRLEY’s musikalischen Schaffen, als die zwischenzeitlich auf ReverbNation angeteaserte, allerdings fehlt dabei auf Bandcamp auf ein mal einer der besten Songs von der ReverbNation-Zusammenstellung unter gleichem Albumtitel (das gothrockige "There's an Ocean Between Us").
Das soll einer mal verstehen.
Immerhin interessant: Beim Science-Fiction-Webzine "SF Signal" ließ man den hauptberuflichen Genre-Autor über sein Verhältnis zur Musik sinnieren, was wohl dann auch verdeutlichen dürfte, warum ich in ihm schon immer irgendwie eine verwandte Seele sehen wollte:

Dienstag, 26. April 2016

Mirrors For Psychic Warfare

Seit kurzem raus: „Mirrors For Psychic Warfare“ vom gleichnamigen Projekt. Dabei handelt es sich um Neurosis‘ Scott Kelly an Gitarre und Gesang & Sanford Parker als Knöpchendreher, die sich in Ambient/ Drone/ Noise/ Industrial/ Trip Hop –Gefilden ausleben. Beim Roadburn wars im kleinen Raum live ganz geil, von Konserve find‘ ich’s irgendwie „nur okay“, aber.


Mouse on The Keys, Kuf, FZW

Sorry, aber ich habe es mal wieder versäumt Fotos zu machen, auch wenn es sich beim Headliner aufgrund der interessanten Beleuchtung gelohnt hätte… Nichtsdestotrotz hier mal eben der gestrige Konzertabend im Dortmunder FZW im relativen Kurzresümee:

Bei meinem Stolpern in den Laden kurz nach acht spielen die eröffnenden KUF aus „Berlin und Düsseldorf“ schon. Das Jungspundtrio macht irgendwas zwischen energischem Fusion-Jazz und Live-EDM, ist abwechslungsreich und kurzweilig, vertrackt und tanzbar, moderne Sounds vereinen sich mit einem Schulterblick zur Tradition. Das war ohne Scheiß ganz schön gut.
Davon, mir die aktuelle Vinyl-EP für’n Zehner mitzunehmen habe ich dann allerdings doch mal abgesehen, da sowas schlicht und ergreifend Musik ist, die ich als Hartwurst-sozialisierter Gitarrenkrachfetischist trotz meiner Vorstöße in elektronische und jazzige Gefilde zu Hause nur selten wirklich hören würde. Für interessierte sei allerdings gerne auf Bandcamp verwiesen: macrorec.bandcamp.com/album/kuf-odyssee

Nach kurzer Umbaupause dann MOUSE ON THE KEYS; zwei E-Pianisten und ein wirklich wilder Schlagzeuger. Das japanische Trio (dessen letztjähriges neues Album irgendwie bis gestern an mir vorbeigegangen war, obwohl ich das 2009er „An Anxious Object“ nach wie vor großartig und die 2012er „Machinic Phylum“-EP auch ganz brauchbar finde) kommt inzwischen auch etwas Elektronik-gestützt daher, besticht aber vor allem mit den rockig-jazzigen Nummern ganz ohne Ambience, bei denen sich Schlagzeuger Akira Kawasaki so richtig auslebt. Der Gute arbeitet mehr mit knallender Durchschlagskraft als wirklich technisch, aber es sitzt dennoch virtuos, und je weiter der Gig fortschreitet, desto sichtlich noch mehr Spaß hat er selbst. Hammertyp, der seinen Mitmusikern glatt ein bisschen die Show spielt, auch wenn jene ebenfalls immer wieder mal ziemlich wild abklimpernd an ihren Keys sitzen.
Cool war’s! Hat sich absolut gelohnt.


Außerdem interessant finde ich übrigens, dass das FZW bei dieser doch etwas spezielleren Musikveranstaltung auf einem Montag tatsächlich sogar einen ganzen Ticken besser besucht war als erwartet (da gewinnt man dann doch ein Stück Glauben an die Menschheit zurück) und dann auch noch Arbeitnehmern gegenüber allzu großzügig bereits um ca. zehn nach zehn zu Ende. Perfekt!

Montag, 25. April 2016

Pord - Wild

Kürzlich klickte ich mich mal durch die Bandcamp-Veröffentlichungen von Solar Flare Records, die ich bisher noch nicht kannte, und landete dabei beim 2014er „Wild“ von PORD. 
Jene werden damit beworben, was mit „Dazzling Killmen, Keelhaul oder Craw“ gemein zu haben. Was in der Sache nicht ganz falsch ist, allerdings klingen diese Franzosen einen Ticken straighter und aufgeräumter als die spielerisch ja doch sehr wilden Referenzbands. Nichtsdestotrotz - ich finds gut: http://music.solarflarerds.com/album/wild

Sonntag, 24. April 2016

Roadburn 2016



Ganz ehrlich: Auch wenn’s eh kaum jemand liest wünschte ich wirklich, ich käme mit dem bloggen (bzw. auch mit dem Musik anhören und hier drüber schreiben) so hinterher, wie ich gerne würde, aber dieser Blog ist als klitzekleines Selbstbeschäftigungstherapie-Hobby aus Gewohnheit halt eben doch auf der Prioritätenliste etwas weiter unten, wenn der Dayjob mir mal wieder viel Zeit und Nerven raubt, die Nebentätigkeits-Autorenschaft an anderer Stelle auch so ihre Deadlines mit sich bringt, und eigene Bandproben einfach auch noch mehr Spaß machen, mir aber fernere Zeit und Energie rauben. Ganz abgesehen davon, dass der allgemeine Vitalitätslevel diese Woche 'n bisschen weiter unten lag.
Bevor wir uns missverstehen: Ich beschwere mich nicht, sondern wollte nur mal eben zu Protokoll geben, dass es Gründe gibt, warum hier trotz eigentlich in letzter Zeit ja doch wieder recht hoher Postingfrequenz quantitativ eben doch weniger passiert, als ich eigentlich gerne raushauen würde. Deswegen wird das Roadburn-Resümee dieses Jahr, bevor es mir noch gänzlich durchs Raster fällt, mal eben nur im Telegramstyle durchgezogen:


Mittwoch
Tilburg, sweet Tilburg. Warm Up im Cul de Sac. Das JUCIFER-Gewitter macht tierisch Bock.

Donnerstag
Bei CULT OF LUNA, die ihr langweiligstes Album am Stück spielen, ist es bereits brechend voll in der Haupthalle. Die Show ist ganz gut.
Überspringen wir das nur okaye zwischendurch und kommen zu den Highlights: ORANSSI PAZUZU gehören zu den Gewinnern des ganzen Wochenendes. Was für eine geile, noisige, atmosphärische, mitreißende Show. „Saturaatio“ ist auch live ein geiler Opener, „Uraanisula“ groovet auch live wie Sau und überhaupt funktioniert das Ganze live sogar ein Stück besser, als ich erwartet hätte. Geil, geil, geil!
Die „Jane Doe“-Show von CONVERGE macht Bock, und genau das machen auch THE BODY in sehr stimmungsvoller Beleuchtung mit ihrem Noise-Metal.
Ganz witzig zum Abschluss kamen ABYSSION mit ihrem recht eigenwilligen Kram. Keine Ahnung, ob ich das von Konserve hören müsste, aber spät am Tag mit einem im Tee fand ich's ziemlich unterhaltsam.


 

Freitag
Ich kann ja jetzt mal damit angeben zu den geladenen Freunden der Familie gehört zu haben, die vorm Start des Festivals-Tags schon mal im Keller das kommende neue Neurosis-Album gehört haben. Für ein abschließendes Urteil müsste ich es dann aber doch erst noch  ein paar mal hören...
Zum Festivalprogramm:
DIAMANDA GALÁS– well, that was something!
REPULSION – wie erwartet ein Fest!
WITH THE DEAD – sehr geil!
G.I.S.M. - zum ersten mal außerhalb Japans und seit zehn Jahren und überhaupt blablabla... es war geil! Hammerirrerdrummer, super Band, geiles Gerumpel, geile Strichmännchenpornoanimationen, geil!
PENTAGRAM legten ebenfalls einen ihrer erwähnenswerteren Gigs hin.
Der Kürbisburger bei Polly Magoo kann übrigens so einiges.


 

Samstag
YODOK III – Jazzy Drone-Kram. Gefällt. Muss ich mal von Konserve checken!
Fett, fetter, BROTHERS OF THE SONIC CLOTH! Tad Doyle und Anhang regeln als Main Stage Opener alles. Ja, alles!
Danach TAU CROSS mit einem „We Control The Fear“ / „Hangman's Hill“-Traumfinale. Auch geil!
MISPYRMING blieben leicht hinter meinen Erwartungen zurück, dafür machen LA MUERTE schwer Bock. (Bei denen ist inzwischen einer von den komplett abgehalfterten Channel Zero dabei? Sachen gibt’s...)
Hammerfinale mit der Jubiläumsshow von NEUROSIS, Teil 1! U.a. „To What End?“, Joy Division Cover. als Endspurt „Through Silver In Blood“ und als Schlusshöhepunkt „Stones From The Sky“. Das war groß!

Sonntag
MIRROS FOR PSYCHIC WARFARE bringen den Green Room zum vibrieren, BLIND IDIOT GOD sind total geil, CHAOS ECHOES machen wie erwartet mit ihrem Atonal-Gerumpel durchaus Laune.
Ein deutscher Vollprofimusikjournalist, nennen wir ihn Jan S., faselt derweil was davon, dass die isländischen Black-Metaller Mispyrming für ihn „einen Post-Hardcore-Vibe“ haben und ich solle mir unbedingt mal ECSTATIC VISION ansehen, weil die so Killing-Joke-mäßig sein sollen. Äh, ja. Ohne Worte. Einfach nur ohne Worte.
Falafel-Broodje bei Karnak war übrigens ganz gut.
NEUROSIS eröffnen ihren zweiten Jubiläums-Set mal eben mit „To Crawl Under One's Skin“ und haben damit schon wieder gewonnen.




Ja doch, es hat sich mal wieder gelohnt, den eben gar nicht mal so weiten Weg nach Tilburg anzutreten. Wenn jetzt nicht noch 1-2 Angehörige meiner Reisegruppe ziemliche Mimimimi-Menschen wären (2. Edit), wär's 100%ig super und entspannt gewesen.
Erwähnenswert im Übrigen auch, dass im umgebauten 013 auch die Anlage aufgestockt wurde, denn der Sound war, obwohl man dort schon einiges gewohnt war, echt nicht ohne. Bin mal gespannt, was Walter nächstes Jahr so auffährt...

Goatess - Purgatory Under New Management

Das sehr gute selbstbetitelte Debüt der Doom-Band um Sänger Christus Linderson (Count Raven, Lord Vicar, und auch mal bei Saint Vitus) war mir seinerzeit allgemein so ein bisschen durchs Raster gefallen, obwohl es durchaus auf dem Radar aufgeblitzt war. Ich bitte mir das nachzusehen. Album Nummer zwei ist gerade raus und ich ärgere mich fast ein bisschen, den gestrigen Gig in Düsseldorf mit Morast (die hier trotz Mitglieder bereits geschätzter Bands ebenfalls noch nicht so wirklich stattfanden) verpasst zu haben, aber ich war an diesem Wochenende eh nicht so richtig fit genug für sowas.
Beim Bandcamp von Svart Records:


Freitag, 22. April 2016

dälek - Asphalt For Eden

Dass Profound Lore ein Label ist, das sich nicht nur innerhalb des Metal-Rahmens immer wieder mal als ziemlich geschmacksicher erwiesen hat, sondern gelegentlich auch mal über diesen Tellerrand hinaus, ist nicht wirklich neu.
So überrascht es mich auch nicht wirklich, dass die neue DÄLEK heute über besagtes Label raus ist.
Die zwischenzeitlich mal pausierende Düster-Noise-Hip-Hop-Gruppe um den gleichnamigen MC hat sich wieder zusammengetan, bzw. besteht aktuell neben eben jenem noch aus DJ rEk (der um die Jahrtausendwende schon mal ein paar Jahre zur Band gehörte) und Co-Producer Mike Manteca.
Ersten Höreindrucken zufolge ist „Asphalt For Eden“ ein bisschen unaufdringlicher ausgefallen als das großartige, auch mal lauter brummende „Gutter Tactics“ von 2009, dann wiederum aber doch auch etwas facettenreicher als das industriell-kühl rauschende „Absence“ oder das zurückgelehnter-dunkle „Abandoned Language“.


Mittwoch, 20. April 2016

Incarceration By Abstraction by The Flying Luttenbachers

Sharing is caring: Das letzte Album der FLYING LUTTENBACHERS von 2007, eigentlich irgendwie doch ein WEASEL WALTER Soloding, gibt's gerade aus einem aktuellen Anlass für wenige Tage zum „Name Your Price“-Download (s.u.).

Walter dazu:
"after the final flying luttenbachers band disbanded rather abruptly in november 2006, i spent the first half of 2007 wrapping up compositional loose ends on the final, maniacal solo (almost) FLs album "Incarceration By Abstraction". 

tonight i took a walk and listened to this thing, and thought, "if i died tomorrow, AT LEAST I DID THIS." 

i want you to hear it, if you want to, so i'm going to make it a free download for a week. if you want to pay, pay, if you don't, just take it. if you dig it, please tell others. it has been out of print in physical format for years. 

i put so much work and heart into this thing. it is complex, but it rocks viscerally. it's stubbornly gnarly, but the thorns are densely packed with weird little melodies and hooks. i played everything on it except on the mini-rock opera final track, featuring some guest vocals (actually, the only FLs track EVER with lyrics and a vocal melody!)

seriously, if you want to hear what an album that took a hundred+ hours to compose and execute sounds like, give this one a chance. it is a puzzle - let its riddles enter your ears and brain!"

The Poisoned Glass - 10 Swords

Notiz an mich selbst: Ritual Productions als interessantes Label mal deutlicher auf dem Radar haben als bisher (und davon in Kürze noch mehr).
THE POISONED GLASS machen jedenfalls sowas wie minimalistischen Drone/ Ambient/ Noise Kram plus Vocals, was sich Freunde von Sunn o))), Ulver, Coil, Pharmakon u.ä. wohl mal anhören sollten:


The Antikaroshi - The Only WItness (Videoclip)

LP kommt kommenden Monat via Exile On Mainstream

Dienstag, 19. April 2016

Sea of Bones

...haben gerade mit "Silent Transmissions" die Aufnahme eines Impro-Jams bei Bandcamp hochgeladen: 

Montag, 18. April 2016

Horse Latitudes - Primal Gnosis

Schon mal drüber geredet, jetzt auch bei Bandcamp:

Mittwoch, 13. April 2016

Klassiker@Bandcamp: Phobia - Cruel

Simon von Keitzer und 7 Degrees Records und ich sind uns einig, dass “Cruel” klar das beste Album von PHOBIA ist!
Icn persönlich würde es sogar als eines meiner absoluten Lieblingsalben bezeichnen, denn für räudiges Grindcore-Geschrote sind der kompositorische Reifegrad, Abwechslungsreichtum an Gangarten und die Hitdichte des Teils echt enorm!


Dienstag, 12. April 2016

hm...

...dieses Jahr mal 'n Trip nach Las Vegas in Betracht ziehen?


Montag, 11. April 2016

Mamiffer

...haben hier bisher trotz einer Live-Begegnung insgesamt ja eher wenig stattgefunden.
Das Musik-Boot ist halt einfach schon zu voll. Trotzdem sei auf ihre neue hingewiesen:


Tjoah

Eigentlich sollte hier jetzt stehen, wie geil Dysrhythmia und Gorguts am vergangenen Freitag waren, aber aufgrund gewisser Widrigkeiten schaffte ich es doch nicht aufs Konzert.
Dafür war ich am Samstag bei der „Destruktiva“ im AZ Mülheim. Kustausstellung, Noise-Geräuschcollagen und Hipster-Black-Metal. War spaßig! Nächste Ausgabe ist im September.

Freitag, 8. April 2016

John Shirley - Mountain of Skullz

Noch gar nicht so lange her, dass ich auf die JOHN SHIRLEY Anthology „Broken Mirror Glass“ bei ReverbNation hingewiesen habe (die übrigens u.a. mit dem alten Gothrocker "There's an Ocean Between Us", dem rasanten „Wish Ther's A Hell“, dem live aufgenommenen Punk-Oldie „Love Is Like A Death Camp“ und dem Bollerbeat-Versuch "Mountain  of Skulls" auch einiges an wirklich coolen Songs abwirft!), da hat der Altpunk kürzlich auf Facebook außerdem eine Bandcamp-Seite geteilt, deren Release „Mountain of Skullz“ anscheinend schon vom letzten Jahr ist, aber. Neu für mich, neu für Euch, hören wir uns das mal an…

Geryon - The Wound and the Bow

Unter dem Namen GERYON macht die Rhythm Section der NY-Hipstermetaller Krallice, tatsächlich in Bass-/ Schlagzeug-Besetzung ohne Gitarre sowas wie komplexen, derben Death Metal Richtung Morbid Angel. Dass sowas tatsächlich geht, davon kann man sich ab heute auf ihrem zweiten Album erneut überzeugen:

 

Donnerstag, 7. April 2016

Carrier!

Das grandiose neue Album der grandiosen BLACK SHAPE OF NEXUS ist jetzt auch komplett auf Bandcamp hörbar:

Ja puh

Um mich mal wieder als Giganerd zu outen: Ich bin ja ziemlicher Fan von all den DC-Comics-Trickserien und –Filmen, bei denen Bruce Timm seine Finger im Spiel hat(te), allen voran die klassische Batman Animated Series aus den 90ern und einigen weiteren Sachen, die sich daraus im Laufe der Zeit entwickelten. Von der Begleitmusik dessen „Schwesterserie“ mit rotem S gibt es jetzt u.a. bei finestvinyl ganz frisch einen Soundtrack-Reissue auf Platte, der sogar entsprechend geformt ist:
 
Irgendwie holt mich das als durchaus auch Soundtrack-affinen Musikbesessenen und Vinylenthusiasten und dann auch noch Fan von besagtem DC-Animations-Kram ja eigentlich gleich doppelt ab und mir zuckte sogar kurz der Finger, der bei Einkäufen per Mausklick manchmal sowieso schon etwas zu locker sitzt. Aber fast 40 Euro für so ein Sammelobjekt zu lassen (in erster Linie bin ich nämlich ganz klar erst mal Musik-Hörer und nicht vor allem –Sammler!), während ich eh kein übermäßiger Superman-Fan bin (auch wenn die entsprechende Serie ganz ohne Scheiß ziemlich gut war!), das war mir dann doch zu viel.
Sollte entsprechendes noch mit Batman-Emblem folgen bin ich mir allerdings nicht sicher, ob ich mich da dann noch zurückhalten können werde…

Alkerdeel - Lede (Videoclip)

Dienstag, 5. April 2016

Haik Videoclip

Einer von Dyse hat 'ne neue Band namens HAIK:

Diese Woche

...erscheint im Übrigen mal nicht so viel zwingendes wie in den letzten.
Erwähnenswert ist vielleicht das gemeinsame Album von CULT OF LUNA & JULIE CHRISTMAS, das ganz gut geworden ist.
SOURVEIN haben auf ihrer neuen gleich eine riesige Gästeliste und fahren (Ex-/)Mitglieder von u.a. Lamb of God, Corrosion of Conformity, Iron Monkley und Weedeater auf. Das Album hat auch einen entsprechenden Projekt-Charakter.
Bei Profound Lore kommt 'ne neue GERYON, die sind zumindest nicht uninteressant .
Das Gewese, das einige um BOSS KELOID machen, verstehe ich wiederum nicht wirklich. Same with DESASTER, brauche ich nicht.

Irgendwas war da auch noch mit einner ABSTRACTER-Split, 'ner PISS VORTEX-EP und einer neuen CHILD BITE, aber ich glaube, die fallen alle mal durchs Raster...

Montag, 4. April 2016

Tsehe, diese Melvins

Ihr aktuelles Album ist gerade mal raus, da gibt es auf der Ipecac-Bandcamp-Seite schon wieder die ersten Hörproben vom nächtsen. Wieder mit mehreren Bassisten: Jeff Pinkus (Butthole Surfers), Trevor Dunn (Mr. Bungle/Fantomas), Jared Warren (Big Business) und Dale Crover. Außerdem noch mal mit Ur-Drummer Mike Dillard. 

Veruca Salt - Eyes on You (Videoclip)

Hierzulande fanden VERUCA SALT ja selbst während des „MTV Zeitalters“ irgendwie nicht so wirklich groß statt. Ich muss allerdings mal ganz deutlich gestehen, dieser Tage mehr denn je einen sog. Softspot für 90er-Alternative Rock mit popiger Schlagseite zu haben und mich tatsächlich drüber zu freuen, wenn solche Bands wieder auf die Bildfläche zurückkehren:

Samstag, 2. April 2016

Bardus - Stella Porta

Das Sofy-Major-Label Solar Flare entwickelt sich langsam aber sicher zu etwas, das man grundsätzlich immer aufmerksam auf dem Radar haben sollte. Das neuste Signing sind nämlich die amerikanischen BARDUS und deren Noiserock zwischen rau-aggressiver Hardcore-Punk-Härte, geilem Groove und psychedelischer Stoner-Schlagseite im Soundwall ist einfach geil!


Freitag, 1. April 2016

Tombs - All Empires Fall

Ebenfalls heute via Relapse raus: Die neue EP von TOMBS. Jene haben inzwischen einen ziemlichen Weg hinter sich. Ursprünglich ein Trio mit gelegentlichem Live-Zweitgitarristen, raste die Musik ihrer ersten beiden Alben noch fest auf einer Schiene, die das stoisch-maschinelle von frühen Swans, eine dunkel-kalte „Blackgaze“-Atmosphäre, Neurosis-Reminiszenzen und hardcoreig anmutendes Uptempo-Gekloppe und Gebell ziemlich kompakt unter einen Hut bekamt.
Inzwischen hat Mainman Mike Hill zusätzlich Fade Kainer (u.a Jarboe-Liveband und Batillus) an Elektronik/ Keys und Co.-Gesang ins Bot geholt und die schon auf dem letzten Album etwas komplexer gewordene Musik ist noch mal ein Stück in die Breite gefallen. Industrial- und Düsterrock-Elemente sind mehr geworden und der gelegentlich durchbrechende Death/ Black Metal-mäßige Anteil bollert mit Präzision 'n Gang höher als früher, während man sich gerade gegen Ende Groove-orientierter denn je zeigt.
Die Produktion des meiner Meinung nach ja arg überschätzten Sanford Parker passt hier außerdem mal ziemlich gut.
Abwechslungsreiche und interessante, gute EP! Auch wenn davon auszugehen ist, dass sie sich mit ihrer neuerlichen Goth-Kante ein paar
"früher waren die besser"-Fans verprellen werden...

At The Graves At Sea

At The Graves, Graves At Sea, Buried At Sea... Ich komme beim Bandnamen-Bingo in der Doom-Sludge-Ecke ehrlich gesagt irgendwie schon nicht mehr so ganz mit, welche Band jetzt noch mal welche war..
Fast durchgegangen wäre mir jedenfalls, dass letzte Woche ‘ne neue AT THE GRAVES rauskam:



…und heute hätten wir dann auch noch die neue GRAVES AT SEA via Relapse:


BURIED AT SEA sind im Übrigen wiederum die, die gerade auf Europatour kommen.
(Da kann man schon mal ganz ohne Aprilscherz was durcheinanderwerfen…)