Mittwoch, 17. Dezember 2014

Vaz...

...die grandiosen Noiserocker, die aus Hammerhead hervorgingen, haben übrigens auf Bandcamp noch mal nachgeladen. Mit dem 2006er Mini-Album "Pink Confetti", das gerade online ging, müsste dort inzwischen jedes reguläre Album der Wahl-New Yorker hörbar sein:
http://vazmusic.bandcamp.com/

Dienstag, 16. Dezember 2014

2014er Weihnachtsferien-Resterampe

Bei Erscheinen ignorierte Veröffentlichungen, die es nun doch noch mit in die Jahresendspurt-Playlist geschafft haben oder zumindest mal testgehört wurden (to be continued):

IN MORPHEUS' ARMS - Invisible Scope
Zugegeben, aufgrund seiner Frauenstimme mit in Richtung Jahrtausendwenden-Goth (Gathering, Lacuna Coil) schielender Progrock/ -Metal ist eigentlich nicht sooo mein Ding. Ich möchte jedoch trotzdem zur Kenntnis geben es sehr schade zu finden, dass sich die niederrheinischen IN MORPHEUS' ARMS mit Release dieses sehr starken Albums auflösen. Denn das Teil ist echt gut und hätte wirklich das Potenzial gehabt, ein größeres Publikum zu erreichen. Wirklich groß qualitativ entfernt von etwa aktuellen Opeth ist man damit nämlich nicht, ganz im Gegenteil.
Bandcamp: inmorpheusarms.bandcamp.com/album/invisible-scope

OPIUM WARLORDS– Taste My Sword Of Understanding
Dass ich zuletzt einen mittelschweren bis ganz schlimmen, immer wieder mal flashbackenden Reverend Bizarre Dauerrotations-Trip hatte (wenn irgendjemand an einer Lobhudelei zu dieser Band interessiert sein sollte, so möge er oder sie es in den Kommentaren äußern, und ich setzte die Tage vielleicht tatsächlich mal zu einem entsprechenden Blogpost an, bzw. wer etwas gegen diese Verbindung einzuwenden hat möchte nun sprechen oder für immer schweigen), brachte mich dazu u.a. auch endlich mal OPIUM WARLORDS zu checken, das Soloprojekt des bizarren Reverend Sami Hynninen alias Ancient Fisherman alias Sir Albert Witchfinder.
„Taste My Sword Of Understanding“ ist das zweite Album seines OPIUM WARLORDS-Warlords-Projekts für Svart Records, welches einen interessanten Mittelweg aus Drone-Ansätzen und dem Doom Metal
wagt, den man vom Reverend und dem „Übergangsprojekt“ The Purtian gewohnt war.
Ich finds gut!
Label-Bandcamp: svartrecords.bandcamp.com/album/taste-my-sword-of-understanding
Auch das Vorgängerwerk mit dem Wahnsinnstitel „We Meditate Under The Pussy In The Sky“ findet man im Übrigen beim Bandcamp von Svart: svartrecords.bandcamp.com/album/we-meditate...
Außerdem das letztjährige Folk-Soloalbum seines ehemaligen RevBiz- und nach wie vor Orne-Bandkollegen Kimi Kärki, wo wir schon mal dabei sind: svartrecords.bandcamp.com/album/the-bone-of-my-bones

Dienstag, 9. Dezember 2014

20 Jahre „Human = Garbage“, Dystopia für lau!

1994 veröffentlichten DYSTOPIA ihr Debüt-Album „Human = Garbage“ ursprünglich als Schallplatte mit fünf Songs. Spätere CD-Versionen hatten 12 Tracks, darunter auch das grandiose „Sleep“ (von einer Split-Single mit Grief).
DYSTOPIA, deren Mitglieder man auch aus anderen Bands kannte und kennt (Asunder, Ghoul, Mindrot, Noothgrush, Phobia, …) kamen mit ihrem eigenwilligen und krassen Lärm irgendwo zwischen Crustcore und Sludge-Metal bei Punks wie Extremmetallfreunden genauso gut an und haben bis heute eine gewisse Sonderstellung.


Bei Tank Crimes kann man besagtes Album zum Jubiläum gerade umsonst (bzw. name your price) herunterladen, und ich rate jedem Freund gepflegten Geballers, der diesen Meilenstein noch nicht kennen sollte, das zu tun!
Bandcamp:  http://downloads.tankcrimes.com/album/human-garbage

Morgoth…

Wieder ein mal habe ich derzeit nicht wirklich die Zeit und Energie so ausführlich zu bloggen, wie ich eigentlich würde (schenkt mir mehr Tagesstunden zur freien Verfügung!), aber zum aktuellen Umstand „Morgoth haben sich von Frontmann Marc Grewe getrennt, stattdessen ist jetzt Disbelief’s Jägger am Mikro“ möchte ich dennoch mal eben folgende Punkte festgestellt haben:

1,)  Okay, Karsten Jäger alias Jagger ist stilistisch und stimmlich an „greifbaren“ Typen, die man immerhin schon aus einer anderen Band kennt, tatsächlich die erschreckend logisch auf der Hand liegende Wahl. Kann man zur Situation durchaus mal so stehen lassen. Aber: U.a. gerade auch wegen der Stimme wurden Disbelief schon in der Vergangenheit immer wieder mit Morgoth verglichen, weswegen die ganze Nummer ja schon irgendwie was on Ripper Owens in Kreisligadimensionen hat…

2.) ändert das außerdem nichts daran, dass Disbelief, wie ich hier schon 1-2 mal festgestellt habe, leider (
leider!) schon so lange so weit übern Zenit sind, dass ich dazu fast schon zynisch den „Wer?“-Kalauer auspacken möchte, was diesen Personalwechsel ein ganzes Stück unspektakulärer macht, als man ihn vielleicht aufgebauscht zu kriegen hofft.

3.) Wenn die verbliebenen beiden Sauerländer Kartoffeln wie sie im Buche stehen Originalmitglieder meinen, sie würden ohne ihr eigentliches Aushängeschild als „prolific“ genug wahrgenommen werden, dass diese Aktion Sinn macht, leiden sie aber echt mal unter ziemlicher Selbstüberschätzung. Das ist jetzt nur noch ein Trademark mit anderem Sänger, den man eigentlich von woanders kennt.

Es gibt jetzt also wirklich nach dem letzten von '96 (!) bald ein neues Album unter gewohnten Bandnamen, aber ziemlich spontan mit besagtem Neufrontmann? Dazu dann auch noch eine weitere Rutsche Festivaltour als Quasi-Coverband mit ein paar neuen Songs?
Sorry Leute, aber das ist, gerade auch auf diesem Level, jetzt alles wirklich schon ein bisschen grotesk. Man mag das auf Seiten von Band, Management und Plattenfirma aus der Not zur Tugend vermutlich anders sehen wollen, aber ich möchte die Notwendigkeit dieses Unterfangens hier doch jetzt mal stark anzweifeln
.

Freitag, 5. Dezember 2014

Ja huch: Ein neues JUCIFER-Album...

...ist wie aus heiterem Himmel gerade eben via Bandcamp rausgehauen worden!
Auch die entsprechenden (Preorder-)Links zur LP-, CD- und Tape-Version findet man eben dort:

jucifer-official.bandcamp.com/album/district-of-dystopia

Donnerstag, 4. Dezember 2014