Donnerstag, 24. April 2014

Straßenbrandwoche (3)

- Straßenbrandwoche (1)  
- Straßenbrandwoche (2)

Freitag, 11.04. 
 
Heute ist der „heute gebe ich es mir aber auch mal so richtig, weil ich es kann“-Tag, weswegen erst mal neue Sixpacks pfandfreien Dosenbiers im Albert Heijn eingekauft werden.
Zuvor aber erst mal Frühstück und Gettogether in Downtown Tilburg.

OPETH‘ Mikael Åkerfeldt ist an diesem Tag Kurator des Ganzen, weswegen es eine Menge Prog zu bestaunen gibt, ob man möchte oder nicht.

Los geht es am Nachmittag auf der Hauptbühne dann auch gleich mal mit MAGMA, der französischen Eigenwilligkeit um einen völlig wahnsinnigen Schlagzeuger. Und das war ganz schön packend! Die sehr eigene Dynamik von MAGMA, u.a. durch ungewöhnliche Rhythmik in Kombination mit orchestralen Gesangs-Arrangements, ist schon von schon regelrecht hypnotischer Natur. Würde ich mir bei passender Gelegenheit tatsächlich gerne wieder ansehen!

Krasser Kontrast: Danach spielen THE BODY im Het Patronaat. Jenes noisige Duo gehört für mich zu den besten Bands extremerer Gangart, die in den letzten Jahren so in der Szene aufblitzten. Leider erwische ich in der Kapelle keinen Platz mit wirklich guten Sichtverhältnissen. Trotzdem geil, das lärmige Gegroove und Geschrei mit Sample-Garnierung aus der Konserve endlich mal livehaftig erlebt zu haben. 


Weiter geht’s an gleicher Stelle mit dem zweiten CORRECTIONS HOUSE-Set, der dieses mal von mehr ruhigeren Momenten und Solo-Slots der einzelnen Mitwirkenden geprägt ist. Zwischendurch macht gar Mike Scheidt (Yob) bei einer Scotty Kelly-Solonummer an der Wandergitarre mit.
 

Es folgt auf der Hauptbühne: GOBLIN (bzw. „Claudio Simonetti’s Goblin“). Wozu ich als Nichtexperte, der gerade mal einen Song von „Suspiria“-Soundtrack erkannt hat, leidglich sagen kann, dass ich es ganz gut fand.

Danach wird es erst mal Zeit für Nahrungsaufnahme, Socializing und noch mehr Bier.

Im Cul de Sac steigt an diesem Abend im Übrigen auch noch die Feier des 15jährigen Label-Bestehens von Exile on Mainstream Records. Aus irgendeinem Grund verpasse ich TREEDEON, bei denen mit Yvonne Ducksworth (Jingo de Lunch) und Arne Heesch (Ulme) zwei alte Bekannte mitmachen.
Bei BULBUL bin ich allerdings am Start. Die Österreicher eröffnen gleich mit „Kanzla“, meiner Lieblingsnummer vom aktuellen Album, also schwinge ich ungeniert das Tanzbein. Weil sonst keiner mitmacht gerne auch für drei...

Dann rüber ins Patronaat, um dort erstaunt festzustellen, dass TERRA TENEBROSA live ein ganzes Stück zugänglicher rüberkommen, als auf ihren etwas surreal inszenierten Tonkonserven.

Danach wiederum schaffe ich es tatsächlich pünktlich und exakt zum meinem OPETH-Lieblingssong „Deliverance“ in der Haupthalle zu sein. Das Timing ist heute irgendwie ausnahmsweise mal auf meiner Seite! Also kann ich diesen Roadburn-Tag glücklich und zufrieden damit beenden zum abschließenden Tädägge-däm Tä-tägge-däm Tä-täggä-däm-tägge-däm-tägge-däm der fast viertelstündigen Nummer Luftschlagzeug zu spielen.



Was genau es mit dieser seltsamen, wohl nicht ganz legalen Party in einer Industriebrache auf sich hat, auf die es mich und ein paar weitere Besucher, wie auch Organisationsbeteiligte des Roadburns in dieser Nacht noch verschlägt, das habe ich bis heute noch nicht so ganz verstanden, und verschwimmt zugegeben auch ein wenig im Rausch...

… to be continued ...


PS: Ach ja. Eine der witzigsten Randnotizen des Tages ist, dass ich zwischendurch im Het Patronaat mit Deutschen neben mir ins Gespräch komme, und sich dabei herausstellte, dass einer von ihnen Mitglied von MÖRSER ist. Eine Band, die ich tatsächlich sehr schätze. In diesem Sinne, nicht zum ersten, nicht zum letzten mal: Fuck you, I'm with Mörser!!!
 

(Fotos: Wieder von Jim geklaut. Aber er sagt, et is' okay.)

Mittwoch, 23. April 2014

Straßenbrandwoche (2)

Straßenbrandwoche (1) 
 
Donnerstag, 10.04.
Roadburn-Zeit, oh Du meine allerliebste Zeit im Jahr! Ney, wat habbich Dich vermisst!
Ja, ich weiß, letztes Jahr noch sprach ich mehrfach aus, dieses wohl mal ‘ne Runde auszusetzen, aber eine Fügung Schicksals wollte nicht, dass ich nicht zum Roadburn fahre, und dafür bin ich nun rückblickend auch doch ziemlich dankbar.

Zur Eröffnung locken im Het Patronaat, der Kirche schräg gegenüber der Haupt-Location, erst mal LOCRIAN. Blackened Kraut-Noiserock mit Drone-Klangaufbauten. Nicht schlecht. Aber irgendwann muss ich langsam mal zum klitzekleinen Stage01-Raum im 013 rüber, da dort die großartigen HULL verheizt werden. 
Auf dem Weg geht es an der Main Stage vorbei. Dort geben SOURVEIN gerade eine spielerisch nicht so katastrophale Performance zum besten, wie an gleicher Stelle beim 2011er Afterburner. Aber ich kann dort nicht lange verweilen, weil…

… HULL! Das New Yorker Quartett (der dritte Gitarrist ist nicht mehr dabei) setzt nach einem furiosen Start, und einer guten aber nicht übermäßig spektakulären Mitte (darunter ein neuer Song, der mir bei Veröffentlichung im Februar wohl irgendwie durchgegangen ist, und dessen 7“ oder Download man hinter diesem Link bekommt) erst gegen Ende auf die Gigaknaller „False Priest“ und „Viking Funeral“. Da gab es dann kein Halten mehr, denn es war ganz schön geil! Können die nicht jeden Tag spielen?

Bei BEASTMILK ist der Hauptsaal danach proppevoll. Und auch wenn ich mich bisher mit einem Werturteil zum, naja, „Hype“ um den Gothrock der Finnen zurückgehalten habe, sage ich es an dieser Stelle mal ganz offen: Gerade im Roadburn-Kontext war das eine eher langweilige und überflüssige Angelegenheit.

Es folgen NAPALM DEATH! Die britischen Grindcore-Evergreens spielen einen Special Set ihrer vorwiegend langsameren, mal atmosphärischen, mal sperrigeren, teils Swans-beeinflussten Groover wie „Morale“. Belgeitet von gut passenden Hintergrundanimationen.
Für ein betont langsames Programm fühlt sich der Auftritt etwas kurz an, aber geil war’s.


 

In der Umbaupause checke im Het Patronaat mal kurz die Relapse-Neulinge NOTHING, die wie Double-L schon mal recht treffend bemerkte 90ies-Vibes im besten Sinne versprühen. Nicht schlecht, vielleicht packe ich mir deren Album ja doch mal in die nie versiegende Reinhör-Pipeline. 

In der Merch-Area, dieses Jahr draußen in der Gasse vorm 013, stelle ich im Übrigen erfreut fest, dass NAPALM DEATH nach jahrelanger Flaute inzwischen doch wieder Shirts mit lediglich Bandlogo auf Brusthöhe im Programm haben, anstatt ausschließlich über den kompletten Wanst mit Totenkopfscheiße zugeballerte. Ob das Gespräch, das ich im Dezember noch mit Frontmann Barney zu dem Thema hatte, seinen Teil zur Rückkehr des Logoshirts beigetragen hat? Wieder mal 15 Euro ärmer und um einen schwarzen Lappen reicher schreibe ich mir das jetzt einfach mal auf die Fahne. Weitere 15 gehen für ein HULL-Shirt drauf, auf dem zwar zu viel Totenkopfscheiße ist (hat was von Metallica-Motiven zu „…justice“-Zeiten), aber ich brauche halt auf jeden Fall auch noch ein HULL-Shirt. Und so gut, wie einige der Hull-Jungs an diesem Wochenende so an der Bierdose und holländischen Kräutern unterwegs sind, können die wiederum für ihre Europatour offensichtlich auch das Geld gebrauchen. Dann ist aber auch mal gut mit dem Einkaufen sinnloser Dinge, für die ich eigentlich schon viel zu alt bin.

CORRECTIONS HOUSE spielen im Anschluss auf der Hauptbühne ihren ersten von zwei Gigs. Der langsam aber sicher als unser Maskottchen des Wochenendes durchgehende Mike IX Williams liefert hier mit Neurosis‘ Scott Kelly an Gitarre und teilweisem Gesang, Saxophonist und Additional-Brüller Bruce Lamont (Yakuza), sowie Produzent/ Musikerhure/ Hansdampfinallengassen Sanford Parker an Keys und Drumcomputer-Ein/Aus-Schalter eine insgesamt etwas konfuse Performance zwischen Industrial Metal, Drone-Akzenten und apokalyptischer Predigt. Ähnlich durchwachsen wie die Tonkonserve. Nicht schlecht, aber auch nicht so 100%ig bestechend.



Eigentlich hätte ich CONAN im Het Patronaat danach gerne ein bisschen länger geguckt, als ich getan habe, aber irgendwie brauchte ich eine kurze Verschnaufpause, bevor es auf der Hauptbühne dann auch schon mit CROWBAR weiterging. Yes! Brachiale Brecher und melancholische Hymnen, meine Lieblingssongs „The Lasting Dose“ und „Let Me Mourn“ inklusive. Und wer hätte gedacht, dass die verhältnismäßig konventionellen CROWBAR auch im Paralleluniversum Roadburn, in dem man an Schallwellenexplosionen so einiges gewohnt ist, eine der urgewaltigsten Angelegenheiten des ganzen Wochenendes sind? Geil.
Danach quetschte ich mich noch mal kurz in den Stage01-Wandschrank, um 2-3 Songs lang zu MANTAR abzurocken, die passenderweise auch genau die richtigen 2-3 Songs zu Anfang spielten, um danach noch ins Het Patronaat zu wechseln, wo die kalifornische Doom/ Sludge-Kultangelegenheit GRAVES AT SEA äußerst mitreißend zugange ist, Sabbath-Coversong inklusive.

Guter erster Tag!

Größere Aftershow-Partyorgien bleiben diesen Abend (zumindest bei den meisten meiner Reisegruppe) aus. Wir sind halt nicht mehr die jüngsten und schneller erschöpft als früher. 
     
… to be continued …

(Fotos: geklaut! Von Jessi, Jim und Norbert.)

Samstag, 19. April 2014

Straßenbrandwoche 2014 (1)

Dienstag, 08.04.
Am Abend geht’s mal wieder rüber zum Plattenladen Black Plastic, denn EYEHATEGOD-Schreihals Mike IX Williams ist gerade eh zufällig in Dortmund, da er für Interviewtermine u.ä. bei der Plattenfirma abhängt, die das neue EHG-Album rausbringt, bevor er zwei Tage später beim Roadburn im nur zwei Stunden entfernten Tilburg, NL mit CORRECTIONS HOUSE auftritt.
Im Plattenladen hält er eine Lesung plus Signierstunde für sein Buch ab, und anschließend gibt es ein Pre-Listening des neuen Albums. Ein noch besser als Roadburn-Vorprogramm passendes Vorglühen vor der eigenen Haustür könnte es kaum geben...
Ich komme zu spät in den Laden gestolpert, während seine Lesung schon im vollen Gange ist, bekomme vom Protagonisten eine Extrabegrüßung, und bin damit natürlich erst mal der Lacher der Minute. 
Zu schräger Hintergrundbeschallung liest Mike schräges Zeug vor. Besonders hängen bleibt das lange Prosagedicht „That’s what the Obituary said“. Witziger Typ, der Mike.
Danach meint einer der Plattenfirmenmenschen, dass man den Anwesenden ja jetzt mal das neue Eyehategod-Album, das im Mai erscheint, vorspielen könnte, worauf es aus Herrn Williams herausplatzt „That’s what they’re actually here for anyway, haha.“
Während „Eyehategod“ durchs Black Plastic dröhnt, hält man ein wenig Smalltalk. Ein namentlich nicht genannter Visionsredakteur erzählt mir hektisch, den guten Mike gleich total unvorbereitet zu interviewen. Jaja, habe ich selbst gestern schon getan, schnarch.

Mittwoch 09.04.
Auf nach Tilburg!
Bei traditionellem Roadburn-Verglühen, dem „Hardrock Hideout“ im Cul de Sac gibt’s die ersten Bands auf die Ohren und Biere auf die Milz.
Es spielen: DEATH ALLEY und EVIL INVADERS. Erstere stecken tief im Rock'n'Roll vergangener Dekaden, zweitere haben gar einen Schuss Thrash im Old School Metal-Stilmix.
Wie gewohnt ist mir das Line up damit eeeiigentlich ein bisschen zu retro, aber bei solcher Musik schmeckt das Kaltgetränk generell ganz gut (eigentlich sogar schon zu gut, gerade auch gemessen an den holländischen Preisen, die man gerade aussem Pott so nun wirklich nicht gewohnt ist).
Im Übrigen auch dem ebenfalls bereits anwesenden Mike IX Williams, der uns im späteren Verlauf des Abends offenbart, gerade eben aus dem nahegelegenen Strip Club rausgeschmissen worden zu sein.
Ein Mitglied unserer Reisegruppe, nennen wir ihn Double-L, schießt auch gleich am ersten Abend einen der gröbsten Böcke des Festivals, zu dem mir nicht mehr viel einfällt… meine Fresse, ich kenn‘ echt nur denkbefreite…
Aber netter, feuchtfröhlicher Start ins verlängerte Wochenende!

... to be continued ...

Freitag, 18. April 2014

Aktuelle Alben (kurz notiert)

EYEHATEGOD –s/t
Kann man kurz und bündig abhaken: „Eyehategod“ ist ein neuzeitliches EYEHATEGOD-Album, wie man es erwartet. In seiner gesamten Inszenierung (Sound, Vocals) nicht so harsch wie die Frühwerke der Band ausgefallen, aber natürlich die erwartete Mischung aus Doom Metal und Hardcore-Punk. Mir macht’s Spaß!
VÖ: 23. Mai 2014


TRIPTYKON - Melana Chasmata
Ich sach et getz ma‘ ganz offen: 1.) An das umwerfende Debüt reicht das Zweitwerk wirklich kein Stück ran. 2.) Das eigentlich schlimme daran: Selbst nach x Durchläufen finde ich immer noch kein zumindest vorläufiges Werturteil zu „Melana Chasmata“. Ich habe keine Meinung zu dem Album! Es läuft durch, weder stört mich daran irgendwas groß, noch begeistert es mich übermäßig, dann ist es zu Ende, und ich weiß nicht, wie ich es eigentlich genau finde. Hilfe!

Tribulation

Wenn man zum Roadburn Festival fährt, entdeckt man im Vorfeld gerne mal eine Menge Namen in der Running Order, über die man noch nicht wirklich viel wusste, und dann hört man mal rein.
Ein wirklich guter Fund, den ich jüngst über diesen Weg gemacht habe, sind TRIBULATION.
Die jungen Schweden sind bestimmt nicht die einzige Band mit diesem Namen, in ihrem konkreten Fall hat man es allerdings auf dem letztes Jahr veröffentlichtem “Formulas of Death” mit einer wirklich coolen Mischung aus punkig-thrashigem Ur-Death/ Black Metal-Sound samt entsprechend rohem Spirit und – man höre und staune - psychedelischen Anflügen zu tun.
Scheint also ganz so, als wären Morbus Chron nicht die einzigen, die uns dieser Tage derartiges vorsetzen, und damit überraschen, dass sowas tatsächlich funktionieen kann.
Ich finds ziemnlich gut!
Bandcamp: metalhit.bandcamp.com/album/formulas-of-death

PS: Schade, dass der Auftritt der Band beim Festival dann leider doch eine vorwiegend rumplige Angelegenheit mit enormen Old School-Poserfaktor war, der die Atmosphäre der Tonkonserve nicht wirklich transportieren konnte. Hätte besser aufs Hell’s Pleasure oder PartySan gepasst, als aufs Roadburn...

Donnerstag, 17. April 2014

Ach ja: Svffer (2)

Hätte ich vor lauter Stress und Roadburn ja fast vergessen: Nachdem schon die selbstbetitelte Debüt-7‘‘ ziemlich überzeugte, haben SVFFER mit „Lies We Live“ nun auch ihren ersten Longplayer draußen, und werden dafür ziemlich abgefeiert.
Stichworte: Femaled Fronted Blastbeatcore mit ehemaligem Alpinist-Mitglied in den Reihen.
Kann man so nehmen!
Bandcamp: svffer.bandcamp.com

Mittwoch, 16. April 2014

Die Straßen brannte wieder (…)

Wie konnte ich eigentlich letztes Jahr allen Ernstes behaupten, dieses mal nicht zum Roadburn fahren zu wollen? Was hat denn da eigentlich nicht mit mir gestimmt?“ ist die laut ausgesprochene Quintessenz einer fast ganzen Woche, von Anfang/ Mitte letzter, bis Anfang dieser. Eine Woche, in der ich mit viel Hektik, Stress, und diversen weiteren Widrigkeiten und ambivalenten Verstimmungen im Nacken, um die Ohren, im Kopf und im Bauch ins Tilburg’sche Paralleluniversum entglitten bin, um dort – obwohl letztes Jahr bei mir ein bisschen die Luft raus war – ein gleichermaßen anstrengendes (physiologisch, und bei Freunden wie meinen teilweise auch nervlich) wie wohltuendes (seelisch) verlängertes Wochenende zu erleben, wie es in diesem Jahr mutmaßlich nicht noch mal besser werden kann. 
Aus besagtem Kosmos in all seiner wundersamen Eigendynamik wieder herausgeglitten, hält die Endorphin-Ausschüttung, die vier Tage, plus Vorglühen und Bonus-Nachbrenner zum runterkommen gar sechs bis sieben Tage Familientreffen voller Musikspezialitäten mit mächtigen Gitarrenriffs, großen Helden, sowie vielen Freunden und Gleichgesinnten, zugegeben auch begleitet von dem einen oder anderem Bier zum Sorgen runterspülen bewirkt haben, immer noch an.
Obwohl die Landung im gleich sofort wieder fordernden, arbeitsamen und tendenziell ruhelosem Alltag eine gar nicht mal so sanfte war, habe ich den Ruck in meiner immer noch meditativ nachwirkenden Roadburn-Euphorie eigentlich gar nicht wirklich gespürt.

Natürlich wird es hier noch einiges darüber zu lesen geben. Das allerdings schrittweise und nur dann, wenn ich gerade wirklich die Zeit, Puste und Ruhe dafür habe. Und wenn die nächsten Tage so weitergehen sollten, wie die 2-3 Wochen davor verliefen, wird das noch ein bisschen dauern, denn das Leben außerhalb dieses Blogs ist derzeit alles außer langweilig. Aber keine Sorge, (fast) alles ist gut.

PS: Einen persönlicheren Post wie diesen habe ich glaube ich noch nie geschrieben. Selbst ich werd' wohl im Alter sentimental...
(Bild: geklaut!)