Mittwoch, 30. September 2015

Ausverkauf! Vinyl! Billig!

Quasi passend zum monatsletzten sei drauf hingewiesen, dass es bei 7 Degrees Records von jetzt bis zum 11.10. auf Bestellungen von über 50 Euro einen Rabatt von 50% gibt!  

Beim Bestellen über www.7degrees-records.de/shop ist dafür einfach der Discount-Code „CLEAR-OUT-SALE-15“ einzugeben.


Wer noch ein paar Einkaufszettel-Anregungen braucht, was sich im Plattenregal gut machen könnte, falls noch nicht bekannt: CLOUD RAT und DEPHOSPHORUS sind vom Label-eigenen Kram die spannendsten Grindcore-Bands, die es aktuell so gibt, und das aktuelle Album der personell verbandelten KEITZER ist ebenfalls alles andere als zu verachten.
Im weiteren Vertrieb findet man außerdem auch noch Releases von so großartigen Bands wie ABSTRACTER, AMBER, BATILLUS, BLCKWVS, BRUTAL TRUTH, JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE, SVFFER und und und … und das teilweise für einen sowieso schon so guten Kurs, dass es sich mit Rabatt gleich doppelt lohnt…

(Dolch) – I+II

Kürzlich im Briefkasten der „Krach und so“-Redaktion: Die wirklich schick aufgemachte CD-Version von (DOLCH) „I + II“ – und sehr cool: gleich noch mal extraverpackt mit Label-Wachssiegel.
Es handelt sich hierbei um eine Wiederveröffentlichung der ersten beiden Demo-Tapes der Band, die jeweils auf 100 Stück limitiert waren. Sechs Songs plus unbetiteltes Klavier-Outro.
Die Black-Metal-beeinflusste Musik erinnert mit schleppend tragenden Rhythmen, melodischem (Frauen-)Gesang und höchst hypnotisch-einnehmender Gesamtaura ein bisschen an Urfaust, surreal klingende Gitarrenwände und Noisescapes wiederum haben was von The Angelic Process und Menace Ruine, deren Hauch von Industrial (DOLCH) ebenfalls transportieren (und bei „Maschine“, das auch von einem Justin-Broadrick-Projekt sein könnte, gleich noch ein Stück ausweiten).
Beim Acherontic Arts Festival wollte mir ihr Live-Einstand ja nicht so 100%ig gefallen und ich hoffe ferner, dass das Kernduo dann demnächst beim ersten richtigen Album den auf den Demos eingeschlagenen, sehr freien Weg weiterverfolgt, anstatt sich zu sehr in der Limitierung der danach aufgestellten Bandformation zu verlieren, aber „I + II“ ist trotz allem schlicht und ergreifend eine der beeindruckendsten Veröffentlichungen des Jahres. Gerade in punkto Stimmung und Atmosphäre wurde hier wirklich alles richtig gemacht.    


Einzelsong-Hörprobe: soundcloud.com/v-n-records/dolch-licht

Label-Link: www.van-records.de


Dienstag, 29. September 2015

Dope Body – Kunk

Im Rahmen des, auch als Notiz an mich selbst zu verstehendem Noiserock-Rundumschlags hatte ich bereits auf die aktuelle Veröffentlichung von DOPE BODY hingewiesen. Inzwischen habe ich das Album in Dauerrotation und es macht mich im positiven Sinne total fertig.
Auch wenn ich die diese Woche erscheinende, neue Pigs noch nicht gehört habe, lege ich mich jetzt schon fest: „Kunk“ ist das Noiserock-/ „Indie mit Eiern“-Album des Jahres!
Wenn man will, dann kann man im Stilmix der Band rudimentäre Elemente von Sonic Youth, Killing Joke, Tea Party, Big Black und gar Nine Inch Nails finden, was als niedergeschriebene Vergleichsreferenzen meiner Meinung nach aber vom wesentlichen weg in die Irre führt.
Das wesentliche ist, dass die Songs von DOPE BODY hier einen clever-minimalistischen Ansatz verfolgen. Das völlig irre „Obey“ z.B. sagt einfach mal eben in drei Minuten alles. Das Schlagzeug pump-groovet dabei gleichförmig vor sich hin, Gitarrenlärm und Vocals durchlaufen eine Steigerung, sowas wie einen Refrain gibt es nur als einmaliges Finalgebrüll. Und das ist so geil, dass das meinetwegen auch gerne noch mal doppelt bis dreifach so lange weitergehen hätte dürfen, aber DOPE BODY haben in drei Minuten alles gesagt. Und ganz egal, ob es solche auf den Punkt gebrachten Songs sind, oder kleine Lärm-Intermezzi – irgendwie ist das hier wie Chaos mit Methode. Eingängig und abweisend zugleich, nicht selten gar tanzbar, aber dafür dann doch schon wieder zu entrückt und atonal.
Wahnsinnsteil!  
Label: www.dragcity.com


Samstag, 26. September 2015

Der Oktober…

…wird es übrigens in sich haben: Mit den jeweiligen Zweitwerken der Unsane-Umfeld-Noiserocker PIGS, sowie des Psychedelic-Crusty-Blackened Thrash/ Classic Metal-Ensembles VHÖL, dem Langspiel-Debüt der grandiosen Grindcoreler DIE CHOKING und last but sicherlich not least der neuen KILLING JOKE erscheinen gleich vier Alben, auf die ich mich wirklich sehr freue!

Freitag, 25. September 2015

Noiserock-Rundumschlag (2)

ADOLYNE - of Ash / of Shit / of Shame 
KEN-mode-Bassist Skot Hamilton spielt außerdem bei ADOLYNE Gitarre. Bei diesem Querverweis konnte man sich bereits denken, hier eher was derberes serviert zu bekommen. „of Ash / of Shit / of Shame” schraddelt sich herrlich vertrackt durch irgendwas zwischen Hardcore-Punk, Noiserock und Powerviolence. 

Bandcamp: store.nolistrecords.com/album/of-ash-of-shit-of-shame

Videoclip:


HAMANSHAPES – Behavior
Postpunkig veranlagtes aus Philadelphia. Schön schräg und irgendwie kühl. Aufgrund der Kombination von Bandname und Titel muss ich irgendwie die ganze Zeit an Björk denken. Ob das gut oder schlecht ist überlasse ich Euch.
Bandcamp: humanshapes.bandcamp.com/album/behavior

REPTOID – Weird Energy
Solo-Projekt eines wahnsinnigen Lead-Drummers. 

Hat schon ziemlich was von Lightning Bolt...
Bandcamp: reptoidx.bandcamp.com


Live-Eindruck:

Child Bite - Jabroni Jamboree (Video)

Die eigenwilligen Punks? Metaller? Vielleicht auch tatsächlich Noiserocker von CHILD BITE sind wohl ein kommendes Ding und haben u.a. schon eine Kooperation mit Phil Anselmo in den Referenzen. Mit “Jabroni Jamboree“ haben sie gerade eine Mini-Tour-Doku veröffentlicht:
 

Donnerstag, 24. September 2015

Noiserock-Rundumschlag (1)

DOPE BODY - Kunk
Leider gibt’s hierzu keinen Album-Stream bzw. hierzulande gültigen Youtube-Link oder sowas wie Bandcamp, aufgrund meines inzwischen 24/7 offen ausgelebten Noiserock-Fetisch möchte ich allerdings auch mal eben auf das aktuelle DOPE BODY-Album „Kunk“ hinweisen, das letzten Monat erschien. Die atonalen Schrammeleien früher Sonic Youth treffen hier auf einen gewissen Grad an Heavyness, 90er-Alternative-Vibes werden gelungen in die Neuzeit transportiert. Dass man die Band bei Pitchfork und Noisey goutiert
ist wiederum lustig, denn ich glaube nicht, dass sich von deren Zielgruppe viele derartiges tatsächlich anhören, andererseits kann ich super damit leben, dass sowas gerade en vogue gemacht wird.
Einzelsong-Hörprobe von
Kunk": soundcloud.com/drag-city/dope-body-old-grey
Songs des 2014er Albums „Lifer“: soundcloud.com/dopebody

LEGENDARY DIVORCE - Make Me
Geiler Schrammelrock mit Fronfrau.
Hierzu kann ich zur Veranschaulichung nicht nur Bandcamp bieten…
legendarydivorce.bandcamp.com
…sondern auch einen Videoclip:



SKELETON WRECKS – s/t
Stilistisch ein bisschen ähnlich wie Dope Body, wenn vielleicht auch nicht ganz auf deren Level, dafür allerdings mit einem Mitglied der reunierten Distorted Pony. 

Auch hier gibt’s nur vereinzelte Einzelsong-Hörproben, z.B.www.youtube.com/watch?v=Patq51lZdBI

TBC!

Betr.: Melvins

1.) Bin ich eigentlich wirklich der erste, dem jemals auffällt, dass die beiden MELVINS-Songs „The Man with the Laughing Hand Is Dead“ (vom 2000er „The Crybaby“ mit Gastsängerin Bliss Blood of Pain Teens Fame) und „A History of Bad Men“ (vom 2006er Knalleralbum „(A) Senile Animal“) nicht nur auf dem exakt gleichen Basslauf aufbauen, sondern dieser im Grunde genommen eine Variation von dem der „Houdini“-Videosingle „Night Goat“ ist? Aber wegen genau sowas mag man diese Band…

2.) Beim Prä-Konzert-Vorfreude und Post-Konzert-Euphorie begleitendem MELVINS-Marathonhören wurde mir im Übrigen klar, dass während die essenziellsten Phasen der Band ohne Frage die erste Hälfte der 90er und die jüngere des Doppelschlagzeug-Line-Ups sind, ich aus der Riege ihrer kruderen Alben das 1999er „The Maggot“ sogar mit in die Liste meiner Lieblinge aufnehmen würde. Wahnsinnsteil, musste mal gesagt werden!

3.) Apropos Doppelschlagzeug: Mit sieben Jahren Verspätung habe ich mir jetzt erst mal die „Live in London“-DVD der „Fantômas Melvins Big Band“ bestellt. Crover und Lombardo?!? Muss ich eigentlich mal sehen und hören. Ein ganz besonderes Osterei dabei ist übrigens ein Audiokommentar mit (ja, dem) Danny DeVito. #wtf

Jucifer - Nomads: Build To Destroy

Sehr cool: Es ist gerade eine Doku über das geilste Krachmacher-Ehepaar der Welt in Mache. Ganze 40 Minuten davon kann man schon jetzt genießen: 

Mittwoch, 23. September 2015

Dienstag, 22. September 2015

Here we go again

Von den letzten Konzertbesuchen habe ich eigentlich ein paar coole Fotos, die ich hier mit der Öffentlichkeit teilen wollte. Vor allem vom KALMEN-Auftritt im Oberhausener Helvete.
Aber obwohl ich sie mir mit der Kamera ansehen kann, will kein Computer die Daten der Speicherkarte akzeptieren. Es hat wirklich den Anschein, als stünden Technik und ich auf dem Kriegsfuß… 
Nebenbei bemerkt waren KALMEN live ziemlich gut.

Gestern allerdings standen die MELVINS auf dem Plan, und es war wundervoll.
Ein pünktlich über die Bühne gehendes Konzert im tendenziell eher verhassten Köln. 

BIG BUISNESS als Vorband, und die waren super. MELVINS danach dementsprechend mit Doppelschlagzeug-Besetzung, was ein einziges Fest war. Es hätte ruhig noch etwas länger gehen dürfen als die ca. 70 Minuten, die es ging, aber es war wie gesagt einfach nur ziemlich geil. Gegen Ende gab‘s das grandiose Wipers-Cover „Youth Of America“, den Knaller „The Bit“ und mit „A History of Bad Men” die perfekte Schlussnummer, die eh einer meiner absoluten Lieblingssongs ist.
Ich könnt‘ heute schon wieder.

Allerdings wäre eine Frage noch offen: Kosten die Shirts woanders auch 20€ oder lag‘s mal wieder an Kölner Veranstalterauflagen? Für derart hässliche Motive gebe ich nämlich nicht so viel aus… 


Freitag, 18. September 2015

Neue Windhand, neue Christan Mistress

Ja, heute ist das dritte WINDHAND-Album via Relapse raus.
Die ersten beiden fand ich ja super, weil dieser Stoner-Doom-Metal mit warm-schmutzig-brodelndem Sludge-Sound, einem hypnotisierenden Sog von Riffing und charmanten, fast souligen und dadurch, dass sie auch schon mal einen Hauch danebenliegen umso sympathischeren weiblichen Vocals die Band musikalisch irgendwo zwischen Electric Wizard, Sleep und Acid King postiert und das Ganze einfach funktioniert.
Was allerdings zwei Alben lang sehr gut und auch mit einer gewissen Kompaktheit gelang, will mich auf „Grief's Infernal Flower“ nun irgendwie nicht in gleichem Maße kriegen. Dabei macht die Band gar im Grunde genommen nichts falsch, zumal sie weder das gleiche Album noch mal zu machen versucht, die notwendige Ausweitung an Gangarten (an der einen Stelle das doomige noch ein bisschen weiter ausloten, an anderer mal eine Ballade dranhängen) aber auch nicht gleich übertreibt. Genau das macht aus ihrem Drittwerk in meinem persönlichen Empfinden aber eine etwas unrunde, unnötige Sache. Mit grundsätzlicher Affinität zu dieser Art von Musik kann man sich das schon ganz gut anhören, aber das Bedürfnis, es noch mal zu tun, verspüre ich nicht wirklich. Was bei den Vorgängeralben anders war.
Schickes Cover allerdings!
Bandcamp: windhandva.bandcamp.com

Und wo wir schon von heute bei Relapse veröffentlichten Metal-Alben mit fast souligem Frauengesang reden, trifft genau das auch alles auf CHRISTIAN MISTRESS und deren „To Your Death” zu.
Auch wenn mir persönlich der Sound der Band seit eh und je ein bisschen zu sehr in die retrospektive Richtung von 70er-Hardrock und 80er-Metal im Sinne von Scorpions und co. schielt, ist sie nichts desto trotz eine ziemlich sympathische, die ihr Ding schon ziemlich gut macht und ferner auch live ziemlich tight rockt. Daher sei auch auf diese Veröffentlichung gerne hingewiesen.
Bandcamp: christianmistress.bandcamp.com

Mittwoch, 16. September 2015

Tjoah

Zur Serie...
…gesellt sich im Übrigen jüngst auch noch ein körperliches Wehwehchen, das mich dazu zwingt mal eine Weile mit dem Schlagzeugspielen aussetzen zu müssen.

Freitag, 11. September 2015

Slayer - Repentless (Videoclip)

Ach Du meine Fresse:

Ruby the Hatchet - Vast Acid (Videoclip)

Eine Homage an Evil Dead geht natürlich immer... 

Mittwoch, 9. September 2015

Neu bei Bandcamp raus


Passend zum Herbstbeginn:

MGLA - Exercises in Futility

Diese Polen gehören aktuell zum ganz heißen Scheiß der Black-Metal-Ecke. Das 2012er „With Hearts Torwards None“ gilt bereits als Genre-Klassiker und die Erwartungshaltungen an dieses Album waren groß. MGLAs größter Trumpf im Ärmel ist im Übrigen ihr Drummer. Auf beiden Alben (sowie „Enemy Of Man“ von einem albern benannten Nebenprojekt) fällt mir persönlich immer wieder die straight treibende, in seinem Rahmen dennoch verspielte Schlagzeugarbeit auf, die den rohen, trotzdem hochatmosphärischen und melodischen No-Bullshit-Black-Metal von MGLA tatsächlich min. eine Ebene über den Szene-Durchschnitt hebt, obwohl sich die Songs ansonsten gar nicht mal groß aus der entsprechenden Komfortzone wagen. MGLA haben einfach eine gut funktionierte Formel gefunden, die sie beachtlich fest im Sattel sitzend beherrschen.
Dass man an dieser Stelle über Label-Verstrickungen auch schnell bei Bands landen kann, denen der Stinkefinger und die rote Karte gebührt… nun, das lässt sich halt nicht immer vermeiden. Es ist ein supermüßiges Thema und in diesem Fall auch noch eine Ecke weniger akut als bei einem aktuellen BM-Hype aus hiesigen Laden, bei dem man es von Seiten der ganz aufrechten Szenewärter nach wie vor gut drumrumzureden schafft….
Bandcamp: hno-solace.bandcamp.com/album/exercises-in-futility-lp-2015

PLANKS – Perished Bodies
 
Hier also das Abschiedsalbum der Mannheimer, deren Gitarrist/ Gröler mit Ultha bereits eine neue (Kölner) Band hat. Da er mit jener seine Black-Metal-Vorlieben auslebt verwundert es auch nicht, dass das letzte PLANKS-Album weniger schnelles Geknüppel auffährt als vorangegangene Releases, sondern sich noch mehr ins atmosphärische driftet. Mutmaßlich eher von Düsterrock-Klassikern wie Joy Division, The Cure oder Killing Joke beeinflusst als wirklich gewollt tiefer mit „Post-Metal“ und Doom flirtend ist „Perished Bodies“ dann vielleicht sogar das interessanteste PLANKS-Werk geworden, das am interessantesten und packendsten ist und möglicherweise von nachhaltigerer Wirkung, als der eigentlich auch schon schwer okaye Vorgänger „Funeral Mouth“, von dem mir allerdings die eine stimmungsvolle Instrumentalnummer schon besser gefallen hatte als der „normale“ Prügelgröl-Kram.      
Passend dazu zeigt sich Svffer-Frontgirl Leonie bei ihrem Gastbeitrag hier im Übrigen von einer ruhigen und melodiösen Seite. Wer hätte das gedacht?
Seht mal her Kylesa, so geht „Weiterentwicklung“ ohne gleich prätentiös oder langweilig werden zu müssen.
Bandcamp: planks.bandcamp.com/album/perished-bodies

Und wir hätten außerdem noch:

JK FLESH - Nothing Is Free EP

Justin Broadrick hat generell nie Langeweile und JK FLESH ist das interessanteste seiner Solo-Alter-Egos. Führte das Debütalbum „Posthuman“ mit einer Kombination aus E-Gitarrenlärm und Breakbeat-Massakern ein bisschen die Richtung von einigen Ansätzen auf dem Godflesh-Album „Us and Them“ oder dem Nebenprojekt Curse Of The Golden Vampire weiter fort, wagte das Material auf der Split-Veröffentlichung mit Prurient (eine der letzten Amtshandlungen von Hydrahead Records) den Sprung zu noch mehr Breakcore-Verquertheit.
Die ironischerweise im Zweifelsfall auch gratis runterladbare „Nothing Is Free“ EP sammelt Tracks, die sich als durchgehende Aneinanderreihung straighter Beat-Wummsereien präsentieren und dabei weder (wie es „Posthuman“ noch tat) von rockmusikalischen Stilelementen Gebrauch machen, noch (wie die Prurient-Split) ins abgedrehte driften.
Und ich persönlich finde das tatsächlich ganz geil, aber ich bin auch generell ein Musikmensch mit hoher „Perkussionsaffinität“. Das Breakbeat-Geschepper von „Peace In Pieces“ z.B. ist genau die Art von Rhythmus-betonter elektronischer Musik, die ich mag. 
Bandcamp: jkflesh.bandcamp.com/album/nothing-is-free

Last but not least… kein Bandcamp-Link, aber das Album von THE SPIRIT CABINET, von dem ich sehr begeistert bin, gibt es jetzt auch komplett als Soundcloud-Stream: soundcloud.com/v-n-records/sets/the-spirit-cabinet-hystero-epileptic-possessed

Donnerstag, 3. September 2015

Ach ja…

Da mich das Teil die letzten Joggingrunden ziemlich gut motivierte, möchte ich auch noch mal drauf hinweisen, dass die aktuelle EP von COFFINS wirklich großartig ist.
Im Rahmen ihres Rumpel-Death-Metals mit Doom-Kante und einem Hauch von Crust wissen die Japaner einem ihr Gepolter und Geröchel über die Länge von sechs Songs wirklich mit dem notwendigen Maß an Abwechslungsreichtum vorzusetzen. Ich habe das Teil mittlerweile schon einige Male mehrfach hintereinander gehört und habe immer noch Bock drauf. Das Ganze klingt so modrig und holprig, dass es eben auch schon wieder was lebendiges (äh) und authentisches hat, anstatt mit Plastikproduktion zu langweilen.
Wenn schon „grobe Kelle“, dann so!
Label-Bandcamp: hammerheart.bandcamp.com/album/craving-to-eternal-slumber

Sonst noch reingehört:

 
BASK, neu auf This Charming Man und in Kürze vielleicht etwas deplatziert mit High On Fire und Black Tusk auf Tour, hauen mich nicht um. Ich hab’s versucht, aber irgendwie gibt mir der Stoner-/ Progrock/ Post-Hardcore dieser Band so gar nix.

Auch das aktuelle LYCHGATE-Album wollte mich bisher noch nicht so richtig kriegen.

MYRKUR’s Relapse-Langspieleinstand „M“ wiederum finde ich ja im Übrigen ganz gut.

Abenteuerlustige sollten außerdem mal FIVE THE HIEROPHANT checken, die sowas wie Psych-Drone-Doom mit jazzy Saxophon-Einsatz machen: witchinghourproductions.bandcamp.com/album/five-the-hierophant

Mittwoch, 2. September 2015

Neue Videoclips

...wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, ohne weiteren Kommentar geteilt: