Mittwoch, 29. Juli 2015

Argrmblmpf

Nur weil ich hier nicht immer tagesaktuell über weitere „Pleiten. Pech und Pannen“ berichte, heißt das im Übrigen nicht, dass sie nicht passieren.
Während die hier schon mal erwähnte Band Nr. 1 aktuell urlaubsbedingt pausiert (immerhin sind die weitgehend misslungenen Aufnahmen kurz vor der Finalisierung durch einen Masteringprofi), begab es sich, dass beim noch namenlosen Projekt Nr. 3 von mir, mit dem derzeit noch diverse Jam-Sessions zur Findung weiter zu verwertendem Materials mitgeschnitten werden, das Aufnahmeequipment nicht nur letzte Woche schwere Aussetzer inkl. Datenverlusten verzeichnete, sondern sich diese Woche dann auch noch gar nicht mehr einschalten lies. Einen Saitenriss, sowie ein geplatztes Snare-Resonanzfell (!) bei der gleichen Probe gab’s dann auch noch.
Dazwischen fand im Übrigen auch noch eine Probe mit Band Nr. 2 statt, bei der sich die Equipment-Peripherie von Gitarre und Gesangsanlage auch eher als zu meisternde Hürden denn als klangliche Unterstützung herausstellte. Und dann rissen auch noch zwei Saiten gleichzeitig.
So geht das nur noch Woche für Woche für Woche…
Ich denke ernsthaft darüber nach, mal einen Exorzisten oder zumindest Feng-Shui-Experten zu konsultieren.

Dienstag, 28. Juli 2015

Montag, 27. Juli 2015

Thurm

Wer die ursprüngliche Stimme von Amber vermisst, dem bringt sie THURM zurück: http://thurmband.bandcamp.com/album/thurm

(Ziemlicher Celeste-Klon eigentlich, aber wenn Jungs und Mädels, die eher aus der Indie- und Screamo-Ecke kommen ‘ne „Post-Black Metal“ starten, die tatsächlich auch mal ‘n bisschen harscher und wuchtiger klingt anstatt sich in Shoegaze-Gelulle zu ergehen, bin ich dabei.)

Sonntag, 26. Juli 2015

Angles

Das Vergnügen ist mit gerade mal etwas über sechs Minuten ein eher kurzes, aber ANGLES, aus dem Umfeld der ebenfalls ziemlich brauchbaren The Great Sabatini, machen auf ihrer Debüt-EP „Lysergic Eucharist“ sowas wie Grindcore mit Sludge-Metal- und Noiserock-Kante, was bekanntlich eine Art von Musik ist, mit der man mich mitunter am besten abholt (Hallo Pig Destroyer!).
Her mit einem Langspielalbum!
Bandcamp: anglesfromhell.bandcamp.com/releases



Eigentlich....

...sollte an dieser Stelle jetzt sowas wie ein Konzertbericht stehen. Da aber, nachdem schon die gestrige Probe mit einem noch namenlosen Bandprojekt von mir wieder ein mal nur von diesen berüchtigten „Pleiten, Pech und Pannen“ geprägt war (platzendes Snare-Resonanzfell (!), mehrere Aufnahme-Datenverluste, …es wird schon zur Gewohnheit... ), dann auch noch der Konzertabend danach eher ein ziemlicher Reinfall wurde, könnt Ihr mich heute mal.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Reverie – Bliss

Wer Bands wie Morbus Chron und Tribulation grundsätzlich nicht verkehrt findet, das zweite Album ersterer dabei aber vielleicht doch ein bisschen zu far out und letztere aktuell fast schon zu sehr in sowas wie stadionmetallische Regionen schielend, oder das verhallt inszenierte Düstergeballer einer Truppe wie Zom nicht unsympathisch, im konkreten Fall aber doch einen Ticken zu stumpf nach vorn geknüppelt, der sollte vielleicht mal „Bliss“ von REVERIE checken!
Mit besagten Dänen kann das Label, das uns auch schon Malthusian beschert hat, schon wieder den nächsten steigenden Stern am Horizont des Extrem-Metal-Undergrounds vorweisen. 
Auch REVERIE setzen irgendwo an der Wurzel des Death und Black Metals an, klingen atmosphärisch wie räudig und irgendwie auch ein bisschen entrückt. Während sie abgesehen von langen Haaren und einem düsteren Albumcovermotiv anscheinend drauf scheißen, Outfit- und Image-mäßig auch gut mit der angepeilten Szene abgepasst zu sein, nimmt ihr Songwriting immer wieder mal den einen oder anderen, dezent proggigen Schnörkel, der es interessant macht. Dazu passen auch die akzentuierten Flöten-Einlagen, die mich irgendwie eher an die klassischen King Crimson als an irgendwelches Pagan-Geschunkel erinnern.

Ich habe es anlässlich von Immortal Bird kürzlich noch sinngemäß gesagt: In dieser Ecke des Metal tut sich im Moment wirklich sehr viel interessantes.
Vermutlich liegt es daran, dass auch viele junge Musiker das Bedürfnis verspüren einen Gegenpol zum uninspirierten Hochglanzschrott zu kreieren, der die letzte Dekade mitunter das Szene-Bild bestimmt hat… 

Label-Bandcap: invictusproductions666.bandcamp.com/album/bliss

Montag, 20. Juli 2015

Immortal Bird

Es entbehrt ja irgendwie nicht einer gewissen Ironie, wenn sich Teile des gerade auch düster-extremen Teils des Metal-Undergrounds dann dazu entschließen, so interessant wie lange nicht mehr zu sein, wenn sich meine geschmacklichen Präferenzen gerade dahin entwickelt haben, dass ich den Großteil der Zeit am liebsten nur noch Noiserock hören würde...
IMMORTAL BIRD z.B. sind ein gutes Beispiel für eine Band, die ich vor 10-15 Jahren vermutlich noch weitaus begeisterter rauf- und runter gehört hätte als heutzutage, wo sie mich zwar auch immerhin derart aufhorchen lassen, dass ich zu ihrer aktuellen Veröffentlichung „Empress/Abscess“ derzeit immer wieder mal zurückkommen muss, mir dabei aber auch jetzt schon darüber im klaren bin, dass es sich bei der Sache mehr um sowas wie ‘n Ferienflirt als was ernsteres handelt…
Anyway. Die Band aus Chicago klingt mit ihrem nicht direkt etikettierbaren Kram so ein bisschen, als hätten sich Carcass-Kernmitglieder mit Cloud Rat zusammengetan, während sie nicht zu verbergen schaffen, in letzter Zeit auch schon mal Deathspell Omega gehört zu haben. Man ist in der Breite der musikalischen Ideen recht heterogen aufgestellt und stampft genauso schon mal etwas schräg-progige Querdenker-Parts in die Landschaft, wie man sich an anderer Stelle dann auch mal ganz ungeniert einigen Stilmustern aus dem Klischees pflegenden Schwermetall-Lehrbuch hingibt. Man kann sich scheinbar nicht so richtig entscheiden, ob man eher sowas wie Black Metal oder doch vielleicht Deathgrind machen möchte, lässt häppchenweise durchblitzen sich vom verstorbenen Voivod-Gitarrengott Denis D'Amour auch mal was abgeschaut zu haben und unterstreicht das insgesamt dann doch irgendwie kompakt ‘rübergebrachte Freistil-Kontrastprogramm damit, sich eher so ein bisschen selbstironisch zu geben als ein Dunkel-Image inszenieren zu wollen.

Das alles macht IMMORTAL BIRD zu einer der interessantesten Metal-Bands, die mir in letzter Zeit untergekommen sind!   
Man darf gespannt sein, wo die sich zukünftig noch hin entwickeln mögen…

Bandcamp: immortalbird.bandcamp.com/album/empress-abscess

Greber - Fredericton (Videoclip)

Sonntag, 19. Juli 2015

Tempel

Wenn eine Instrumental-Band, die man eigentlich selbst unter einem „ferner liefen“-Randsparten-Ding hätte verorten wollen, in der (noch) aktuellen Ausgabe des Rock Hard Magazins sogar auf der Seite der Monats-Highlights unter den Neuerscheinungen auftaucht, dann haben sich die Zeiten wohl irgendwie bereits ein bisschen geändert. Und das tendenziell wohl doch klar zum besseren, zumindest was die allgemeine Wahrnehmung interessanter Musik in etwas mainstreamigeren Szene-Kreisen angeht.
Der Clou an TEMPEL ist allerdings: Auch wenn die Band hier und da, nun ja, „cineastische“ Postrock-Anflüge hat, sind sie schlicht und ergreifend nicht mehr und nicht weniger als eine instrumentale Metal-Band. Sie bringen weder eine nennenswerte Affinität zu fuzzigem Stoner-/ Doom-/ Sludge-Kram Marke Bongripper oder ähnlichem mit, sie strecken ihre Fühler auch nicht in Ambient-/ Drone-Sphären aus, auf der anderen Seite neigen sie aber auch nicht zu sehr zu Prog-Frickeleien oder etwas in der Art. Es ist einfach nur eine instrumentale Variante von dem, was man quintessenziell unter Metal versteht, der durch Gangarten von Groove bis Geknüppel rockt.
Damit weckt „The Moon Lit Our Path“ bei mir im Übrigen so ein bisschen die Assoziation, sowas wie der bravere Bruder des Fake Idyll-Rabauken „Genome of Terror“ zu sein – ein Album, das ich nach wie vor jedem Freund instrumentaler Lärmereien ans Herz legen möchte.
Das spitzbübische besagten (und hier mal erwähntern) JaKa-Offshoots geht TEMPEL wiederum so ein bisschen ab, womit sie in meinem Mikrokosmos nicht unbedingt unter „Saison-Highlight“ laufen - spannend genug, sie hier mit ein paar Zeilen zu beachten, sind sie mir dann aber doch.

Bandcamp: tempelofficial.bandcamp.com

Freitag, 17. Juli 2015

Jetzt...

...bin ich auch erst noch irgendwie darauf gekommen, warum genau mich eigentlich BUMMER so begeistern! Mir fiel es gerade wie Schuppen aus den lichter werdenden Haaren, dass die Jungs ja doch ziemliche Fudge Tunnel-Vibes 'rüberbringen...

Melvins - The Bulls & The Bees + Electroretard

Hätte ich fast vergessen: Keine Ahnung, was genau die MELVINS dazu veranlasst hat, letzten Monat die 2012er Gratisdownload-EP (powered by Scion A/V) „The Bulls & the Bees” und den 2001er Release „Electroretard“ als Tonträger zusammen wiederzuveröffentlichen.
Denn irgendwie könnten die beiden kaum unterschiedlicher sein.
Bei „The Bulls & the Bees” handelt es sich um fünf Songs des Line-Ups mit Basser Jared Warren und Zweitschlagzeuger Coady Willis (beide Big Business, davor Karp); entsprechend im eher eingängig-rockigen Stil dieser Teilzeitinkarnation. Besonders cool: Das relaxte „We Are Doomed“.
„Electroretard“ wiederum ist eine seltsame Compilation von Coversongs (sehr, sehr geil: Wipers‘ „Youth of America”!) und Selbstzitaten (irgendwie strange und cool zugleich: Die völlig bekloppt zerlegte Version des Überhits „Revolve“). Am Bass war zu der Zeit im Übrigen Kevin Rutmanis (auch Cows, Ex-Tomahawk, Hepa/Titus) dabei.

Wie so vieles der Band macht allerdings auch diese etwas unlogisch anmutende Zusammenstellung, die in ihrer Breite von Wirrkram bis Abrockern somit sogar irgendwie was verhältnismäßig repräsentatives hat, wieder ein mal ziemlichen Spaß!

Donnerstag, 16. Juli 2015

Bummer – Spank

Okay, ich werde hier nun zukünftig doch wieder zu einzelnen Vorstellungen von Bands bzw. Reviews aktueller Alben übergehen, anstatt diese monatlichen Sammel-Posts zu pflegen, weil.

BUMMER stehen für mich jedenfalls regelrecht so ein bisschen für einen szenischem Umschwung: Ihr punkig-rasanter Sludge-Metal, wenn man das denn so bezeichnen möchte, weist eine deutliche Neigung in Richtung Noiserock mit Indie-Aura auf. Irgendwie wie aktuelle Fight Amp mit einem Ticken mehr Helmet in der DNA, oder sowas in der Art.
Womit das Trio aus Kansas eigentlich prädestiniert für das Roster von Thrill Jockey wäre, die neben Tortoise, Trans Am und co. neuerdings bekanntlich auch Langhaarigen-Gerumpel a la Oozing Wound veröffentlichen. Ein „Best of Both Worlds“ junger, hungriger Krachmacher sozusagen, und damit ziemlich mein Ding.   
Aber ich schweife ab. Die Quintessenz, die ich loswerden wollte, ist: BUMMER verkörpern, was harte Rockmusik ohne zu enge Stildefinition angeht, straight genug auf den Punkt gebracht alles das, was richtig ist.

Das aktuelle Mini-Album „Spank“ ist diese Woche gerade aus. Dessen schlichtes, leicht Comicart-haft mit SM-Motto daherkommendes Cover ist nach dem bekloppten der Vorgängerveröffentlichung dann auch noch wieder mal ein zusätzlicher Schmunzler.

Bandcamp: bummerkc.bandcamp.com/album/spank

Mittwoch, 15. Juli 2015

Fuck The Facts - Solitude (Videoclip)

"From the upcoming Fuck The Facts album 'Desire Will Rot'. Out August 25th 2015 via Noise Salvation."
Oder mit meinen Worten: Hell fuckin' yes!!!

Sommerloch?

Schön wär’s! Die Liste an tendenziell interessanten Bands von Noiserock bis Black Metal, die kürzlich was rausgebracht haben, zeitnah auf Tour kommen o.ä., ist hier gerade schon wieder länger als die potenzielle Zeit, auch tatsächlich mal in das alles reinzuhören. 
#FWP
(Zumal ich gerade zu allem Überfluss auch noch darüber gestolpert bin, dass man inzwischen einen Großteil nicht nur des Relapse-, sondern außerdem des Hydrahead-Backkatalogs bei Bandcamp findet. Was einem das an Möglichkeiten eröffnet, alte Perlen wieder und bisher unbekanntes neu zu entdecken, gleicht dem berüchtigten Fass ohne Boden...)

Da werde ich demnächst wohl mal „außer der Reihe“ den einen oder anderen Blogpost über persönliche Entdeckungen der Stunde oder weitere Kurzrundumschläge zu mehr oder minder Aktuellem absetzen.
Sofern ich dazu komme, weil das hier zugegeben in letzter Zeit irgendwie immer mehr ins Hintertreffen gerät.
Bis ich hier jedenfalls wieder interessanteres zu sagen habe, könnt Ihr immerhin mal in TiT reinhören, zu denen ich nicht objektiv mehr sagen kann oder generell möchte, weil ich persönlich zu nah dran bin: tit-the-band.bandcamp.com/releases

Donnerstag, 9. Juli 2015

dies und das (Bandcamp-Rundumschlag)

Das aktuelle BELL WITCH Album „Four Phantoms“, in das ich jetzt endlich mal reingehört habe, ist tatsächlich ganz gut!
Bands, die ein Wechselspiel aus gutturalen Vocals und Gesang fabrizieren gehen bei mir ja irgendwie nur noch in Ausnahmefällen – deswegen finde ich ja z.B. von Ahab tatsächlich nicht wirklich alles toll – aber dieses Duo (!) aus Seattle findet einen ganz guten Weg, bleierne Heavyness mit melodischen Momenten auszuschmücken.
Bandcamp: profoundlorerecords.bandcamp.com/album/four-phantoms

Obwohl sie auch mehr so aus der DIYcore-Ecke kommen, hat der US-Black-Metal von FALSE nichts mit Postrock am Brett, sondern ergeht sich schon mal in etwas chaotisch anmutenden Parts und einem trotz hintergründiger Keyboard-Unterstützung insgesamt doch eher verhältnismäßig hässlichem Sound. Ein Saison-Highlight oder Genre-Meilenstein ist zwar immer noch was anderes, als Kontrast zur Glätte anderer Bands dieser Ecke finde ich’s aber tatsächlich ganz nett.
Bandcamp: gileadmedia.bandcamp.com/album/untitled-2015

Wer mal wieder Bock auf ‘ne gute Doom Metal-Scheibe eher traditioneller Natur hat, der sollte mal KHEMMIS aus Denver checken, die Gerne-Freunden gerade von einigen Seiten eindringlich ans Herz gelegt werden. Irgendwie mag ich das Coverartwork!
Bandcamp: khemmis.bandcamp.com/album/absolution

Ach ja – der Vollständigkeit halber: Im viralen Augenwinkel bekomme ich gerade immer wieder mal mit, dass Einige völlig auf MUTOID MAN steilgehen, die eine Brücke zwischen Stadionrock, Stoner-Aura und Mathcore-Andeutungen schlagen. Musik für Leute, die „The Hunter“ besser als „Crack The Skye“ fanden.
Bandcamp: mutoidman.bandcamp.com/album/bleeder

Last but not least: Trotz aller Skepsis habe ich außerdem mal in den aktuellen Release der Noise-/ Experimentalelektro-Größe PRURIENT reingehört und muss sagen, dass mir das ja doch recht gut gefällt. So ein 90minütuges Doppelalbum von Musik, die von den eigenen Kernhörgewohnheiten weit abweicht ist zwar auch nicht jeden Tag mal eben zwischendurch verdaut, aber ich finds ja schon sehr cool, dass einem das eigentliche Metal-Label Profound Lore beim über den Tellerrand blicken allzu gerne unter die Arme greift!
Bandcamp: profoundlorerecords.bandcamp.com/album/frozen-niagara-falls

Mittwoch, 8. Juli 2015

Montag, 6. Juli 2015

Hipstermetal im Juli

Ich mach’s erstmal kurz:

ALDA, über die hier vor Jahren schon mal kurz was zu lesen war, haben nach längerer Pause dann doch mal wieder ein Album gemacht. Kommt jetzt gerade bei bindrunerecordings.bandcamp.com raus.

Talkin‘ bout Hipster-Black-Metal: Am 24.07. erscheinen außerdem neue Alben von HOPE DRONE und LOCRIAN via Relapse Records, die ich beide zufällig schon hören dufte, und beide für gut, wenn auch nicht überragend befinde:

HOPE DRONE machen auf ihrem zweiten Album ganze 77 Minuten lang diese Post-Black-Metal-Nummer, die nach wie vor weitgehend akzentfrei, dafür aber doch recht kurzweilig durchläuft.
Bandcamp: hopedrone.bandcamp.com/album/cloak-of-ash

LOCRIAN machen u.a. ähnliches, drumherum aber auch anderes. Damit habe ich jetzt alles und nix ausgesagt, aber ihr kommendes Album ist ebenfalls ganz gut.
Bandcamp: locrian.bandcamp.com/album/infinite-dissolution

Am gleichen Datum erscheint im Übrigen auch was neues von DEATHRITE. Eine Band, über die ich immerhin die Anekdote liefern kann, dass einer von ihnen sich mal auf dem Schlafsofa einer Bekannten, wo er nach einem Gig in town untergebracht war, buchstäblich eingekackt hat. True Story.
Bandcamp (älterer Kram): deathrite.bandcamp.com


Soweit...

Freitag, 3. Juli 2015

Couch Slut

COUCH SLUT sind mal wieder so ein Fall einer Band, dessen aktueller Release mir bei Erscheinen letzten Herbst zwar schon mal virtuell unter die Nase gehalten wurde, aber doch erst jetzt noch mal meine Aufmerksamkeit erregte, um nachhaltiger einzusinken.
Die bisher nur in New York City so wirklich aktive Truppe hat sich dem Noiserock derberer Art verschrieben. Derbe sind nicht nur der bis zum Anschlag verzerrte Sound und die zum Hardcore/ Metal neigende, kräftigere Musik, derbe sind auch die lyrischen Motive, während auch das Coverartwork des aktuellen Tonträgers „My Life As A Woman“ (siehe Bandcamp-Link unten, NSFW, FSK18!) sehr „in your face“ ist (no pun intended).
Interessant ist dabei allerdings, dass COUCH SLUT eben nicht einfach nur - etwa wie die gar nicht mal so unähnlich klingenden Rectal Hygenics aus Chigaco – ein Brainbombs’sches Mysogonie-Kunstkonzept bemühen, sondern den expliziten Motiven durch die Tatsache, dass hier auch Frauen an Gesang und Gitarre agieren, eine Art von Brechung oder auch Extra-Dimension verpassen.

Interessante Band. Auch davon will ich in Zukunft noch mehr sehen und hören...

Das aktuelle Album bei Bandcamp: handshakeinc.bandcamp.com/album/my-life-as-a-woman

Eine von „Unartig“ gefilmte Show hätten wir auch noch im Angebot:


Donnerstag, 2. Juli 2015

Verflucht?

Ich fasse hier und jetzt mal einige der Vorkommnisse der letzten Wochen und Monate zusammen,  die eine meiner eigenen Bands betreffen, mit der wir seit einiger Zeit mal ein paar Songs aufnehmen und veröffentlichen wollen.

# Vielleicht sollte ich mal an der Stelle anfangen, dass diverse Pleiten, Pech und Pannen wie abgerauchte Amps (ganze drei bisher!) sowieso schon zum Bandalltag dazugehören…
 

# Während wir jedenfalls eigentlich gerade laut drüber nachgedacht haben, uns für 2-3 Tage zwecks Aufnahmen in einem Profistudio einzumieten, meldet sich ein bekannter Halbprofi, uns für einen Freundschaftspreis produzieren zu wollen.
Soweit, so gut.  Der Anlauf gestaltet sich etwas holprig, aber bei den Schlagzeugaufnahmen kommt immerhin was halbwegs brauchbares rum. Zu mehr kam es allerdings nie.
Besagter Teilzeitproduzent hat zwar mein absolutes Verständnis dafür, beruflich viel unterwegs und zwischendurch auch noch gesundheitlich beeinträchtigt zu sein, allerdings hat er es danach weder irgendwann mal geschafft, zumindest mal die Schlagzeugspuren nachzubearbeiten und/ oder uns einfach mal (auch unbearbeitet) zu übergeben, geschweige denn sich auf Versuche der Kontaktaufnahme überhaupt mal irgendwie auch nur zurückzumelden, obwohl anderweitig im Netz aktiv…

# Mein Versuch, mit den immerhin in mp3-Form vorliegenden Drumspuren ein bisschen was anzufangen, damit das Unterfangen nicht völlig für die Katz waren, scheiterten daran, dass es bei Gitarrenaufnahmen dazu  auch zu technischen Aussetzern und generell nicht einem klanglichen Ergebnis kam, mit dem man zufrieden gewesen wäre.
 

# Für Aufnahmeversuch Nummer 2 nahm sich ein Proberaummitmieter mit entsprechendem Equipment unserer an. Da bei der Abnahme der Mischpultkanäle mit Cubase irgendwas erst mal nicht so richtig klappen wollte, dauerten die als „mal eben gemacht“ erwarteten Vorbereiten ca. 4 Stunden und wir mussten in Bezug auf die genaue Aufnahmevorgehensweise 2-3 mal umdisponieren.  Abgesehen davon, dass bei Hard- und Software-Zusammenspiel des Aufnahme-Equipments irgendwas ein bisschen hakt,  sind die Drumaufnahmen soundmäßig auch nicht wirklich gelungen: Zum Beispiel ist die Bassdrum nicht einfach nur viel zu leise, sondern die Snare auf dem Bassdrum-Kanal ungefähr drei mal so laut. Ein Phänomen, auf das sich keiner von uns einen Reim machen kann…
 

# Bei der Fortsetzung von Aufnahmeversuch Nummer 2 sollte zunächst wieder mal irgendwie irgendwas mit den Kanälen nicht stimmen; ich erspare uns an dieser Stelle jetzt aber mal die exakten Details, denn das war nicht alles: Der Bass wollte auch auf ein mal nicht mehr funktionieren. Dabei stellte sich heraus, dass obwohl  unser Basser bewusst einen Bass ohne aktive Tonabnehmer gekauft zu haben glaubte, jene doch von Batterie betrieben sind und eben diese bereits nach ‘nem Jahr den Geist aufgegeben hatte. Das Batteriefach ließ sich dann auch erst mal nicht öffnen, bzw. als schlussendlich doch, war an der Verschraubung etwas kaputt.
 

# Gestern wollten wir dann eigentlich die Vocals aufnehmen. Allerdings blieb der Zug unseres Sangesmanns wegen Triebwagenschaden mitten auf der Strecke liegen. Da musste dann erst mal ‘ne Hiilfslock anrollen. Seine Ankunft in Town verzögerte sich daher mit ungewissem Zeitpunkt so weit, dass wir die Sache abblasen und auf ein andermal verschieben mussten.

Ob das in diesem Leben noch mal was wird? Es bleibt spannend...

Broken Bat

= Dale Crover (Melvins), Ty Segall & Steven McDonald (Red Cross/ Off!):
brokenbat.bandcamp.com

Song des Jahres

"I want music to bring me down to my knees
make me sob like an infant, make me angry
rip me to shreds, glue me back up
make my mind explode
"


https://play.spotify.com/track/2BUGXWwh6QkewdJMIl2U8H

I want music to bring me down to my knees
make me sob like an infant, make me angry
rip me to shreds, glue me back up
make my mind explode - See more at: http://lastrit.es/reviews/8612/armored-saint-win-hands-down#sthash.3qIIc9FF.dpuf
I want music to bring me down to my knees
make me sob like an infant, make me angry
rip me to shreds, glue me back up
make my mind explode - See more at: http://lastrit.es/reviews/8612/armored-saint-win-hands-down#sthash.3qIIc9FF.dpuf
I want music to bring me down to my knees
make me sob like an infant, make me angry
rip me to shreds, glue me back up
make my mind explode - See more at: http://lastrit.es/reviews/8612/armored-saint-win-hands-down#sthash.3qIIc9FF.dpuf
I want music to bring me down to my knees
make me sob like an infant, make me angry
rip me to shreds, glue me back up
make my mind explode - See more at: http://lastrit.es/reviews/8612/armored-saint-win-hands-down#sthash.3qIIc9FF.dpuf
I want music to bring me down to my knees
make me sob like an infant, make me angry
rip me to shreds, glue me back up
make my mind explode - See more at: http://lastrit.es/reviews/8612/armored-saint-win-hands-down#sthash.3qIIc9FF.dpuf
I want music to bring me down to my knees
make me sob like an infant, make me angry
rip me to shreds, glue me back up
make my mind explode - See more at: http://lastrit.es/reviews/8612/armored-saint-win-hands-down#sthash.3qIIc9FF.dpuf

Mittwoch, 1. Juli 2015

Jahrgang ‘15 Top 5 Lieblinge so far

Eigentlich finde dieses Spielchen der Halbjahrescharts selbst ein bisschen albern, aber…

01 LIGHTNING BOLT – Fantasy Empire
02 ARMORED SAINT – Win Hands Down
03 MÖRSER – V
04 JOHN CARPENTER – Lost Themes
05 TAU CROSS – Tau Cross



Außerdem…

… generell guter Grind-Jahrgang bisher:
CLOUD RAT – Qiphloth
INKASSO MOSKAU – Motorsäge
NAPALM DEATH – Apex Predator – Easy Meat
UNREST - Grindcore

…Noisrock und artverwandtes ist und bleibt wohl eines meiner Lieblingsgenres:
CHERUBS -
2 Ynfynyty 
FIGHT AMP - Constantly Off
HEADS. – s/t
METZ - II
KEN MODE – Success

…auch was
Dröhn-Sludge, Derb-Doom und co. betrifft, kann man sich wieder mal nicht beschweren:
BROTHERS OF THE SONIC CLOTH – s/t
NIGHTSLUG – Loathe
TREEDEON - Lowest Level Reincarnation
UFOMAMMUT – Ecate

Mindestens “Honorable Mentions” ohne passende Schublade:
CHAOS ECHOES – Transient
MERDARAHTA - As The Dark Clouds Swept Away...
 
METALLIC TASTE OF BLOOD - Doctoring The Dead
STEVE VON TILL - A Life Unto Itself
VALBORG - Romantik

Und die aktuelle ELDER ist ein von mir selbst irgendwie unterschätztes Ohrenschmeichler-Album, das ich irgendwie zu selten auflegen will, obwohl es regelrecht die Sonne scheinen lassen kann.
EPs, Singles und Splits habe ich natürlich außen vorgelassen, auch wenn ich mich versucht fühle, die halbstündige RORCAL-Einsong-Gratisdownload-EP auch noch zu nennen.
In das Thema Black Metal 2015 werde ich wohl erst im Herbst richtig eintauchen, denn bei so viel guter aktueller Musik darf das Sommerloch dann jetzt auch gerne kommen…. 

Am Horizont: Coffins, Fuck The Facts, Killing Joke, Hammerhead, Lychgate