Dienstag, 31. August 2010

Armored Saint Videoclip

Die Band mit dem besten Sänger der Welt hat ein offizielles Musikvideo zum Song „Left Hook From Right Field“ veröffentlicht:

Montag, 30. August 2010

Aktuelle Alben kurz notiert

Okay, so richtig kam sie bisher ja dann doch noch nicht, die befürchtete Pause. Denn auf zwei neue Alben möchte ich mal eben hinweisen, ohne sie hier detailliert analysiert haben zu müssen:

1.) Das neue BEEHOOVER-Album mit dem Titel „Concrete Catalyst“ ist draußen. Da schon der Vorgänger gut reinging gehe ich davon aus, dass der progressive Tiefton-Rock des Duos auch dieses mal wieder Spaß macht. Selbst zu Gemüte führen werde ich mir das allerdings erst irgendwann die Tage mal …

2.) „Turning Lead Into Gold With The High Confessions” heißt das Produkt eines Wochenendes, an dem sich Sonic Youth-Drummer Steve Shelley mit Alternative-Singer/Songwriter und (Ex-) Industrial-Größe Chris Connelly (Revolting Cocks, Ministry, Pigface, …) im Studio traf. Unterstützt durch Sanford Parker (Minsk, Twilight, Nachtmystium, Buried At Sea) und einen Produzenten aus der Chicagoer Szene biegen THE HIGH CONFESSIONS auf dem besagten Album dann nach einem knackigen Waverock-Opener auf einmal dahin ab, dem verdutzten Hörer folgend vier Song-Epen um die 10 (bis 17) Minuten vorzusetzen, deren primär aus Soundscapes und verspielt treibenden Drumbeats bestehende Musik (plus Spoken Words, Sprach-Samples oder Bowie-eskem Gesang) ein bisschen an Current 93 erinnert und im Stall des Labels Relapse eher etwas aus dem Rahmen fällt.

Mittwoch, 25. August 2010

Banner

Design-Tüftler Daniel aka „Bersecker“, seines Zeichens auch Stammdesigner bei Exile On Mainstream Records und co., war aus irgendeinem mir unbekannten Grund der Ansicht, dass mein Blog ein Banner gebrauchen könnte, und schickte mir gerade das hier:

Wem das zu seriös und nicht evil genug aussehen sollte, der kann mich auch gerne mit folgendem alternativen, sichtlich an einen meiner Lieblingsfilme angelehntem Banner verlinken (sofern denn jemand meint, das tun zu müssen):



Thänx, Keule!

Dienstag, 24. August 2010

Mares Of Thrace

Okay, hier noch ein weiteres aktuelles Musikvideo, das ich unbedingt posten muss. Natürlich nur, damit ich mich noch mal eben schnell dadurch profilieren kann, dass Ihr es bei mir zuerst gesehen/ gehört habt.

Das kanadische Sludgecore-Frauenduo MARES OF THRACE hat sich jedenfalls in einem hübschen Hochglanz-Gewaltvideo inszenieren lassen. Next big thing?


Montag, 23. August 2010

Pause (?)

Nachdem die Festival- und Konzert-Hauptsaison nun erst mal wieder vorüber ist, und da ich momentan nicht wirklich viel anstehende, essenzielle Veröffentlichungen* auf dem Schirm habe, werde ich hier in den nächsten Wochen vermutlich erst mal nicht mehr so rege schreiben wie sonst in letzter Zeit. Zur unterhaltsamen Überbrückung verlinke ich einfach mal die neuen Songs von KYLESA und VALBORG:




(*gut, 1-2 presswerkfrische „sollte man vielleicht mal reinhören“-Sachen habe ich natürlich tatsächlich noch auf der Geheimtippliste. Darüber dann aber gegebenenfalls später irgendwann …)

Donnerstag, 19. August 2010

The Second Album Of A Band Called Adebisi Shank

Nachdem man Stilbegriffe wie Sludgecore und Black Metal in letzter Zeit schon nicht mehr hören/ lesen konnte, habe ich nun endlich auch mal wieder was anderes für Euch: Die neue ADEBISI SHANK ist da!
ADEBISII SHANK begeisterten schon vor eineinhalb Jahren auf ihrem Langspieler „This is the album of a band called Adebisi Shank“ und dem Kleinformat „This is the EP of a band called Adebisi Shank“ mit punkig-rasant nach vorne gepeitschtem Instrumental-Mathrock, der einen Hauch von 8Bit-Flair versprühte. Da wurde versiert wild gefrickelt und gegniedelt, aber gleichermaßen dennoch herrlich energisch und hart gerockt, und das dann auch noch mit einer Brise von ironischem Trash im Sound.
Jetzt gerade ist der zweite Lonplayer der Iren mit dem überraschenden Titel „This Is The Second Album Of A Band Called Adebisi Shank“ in der Pipeline - komplett als Stream hören kann man das Teil schon mal unter diesem Link.

Mittwoch, 18. August 2010

Until The Light Takes Us

Der o.g. Dokumentarfilm über norwegischen Black Metal, auf den ich hier schon vor einiger Zeit hingewiesen habe, ist in hiesigen Programkinos und auf dem DVD-Markt angekommen.
Bis die DVD mit mehreren Stunden Bonus-Material vorliegt, kann man zum eineinhalbstündigen Hauptfilm zumindest folgendes feststellen:


- Mich würde mal interessieren, wie der Informationsgehalt über Darkthrone, Mayhem, Burzum und die Protagonisten dieser Bands auf bei dem Thema bisher Unbeleckte so wirkt. Irgendwie habe ich nicht den Eindruck, dass die ganze Geschichte über ein paar grobe Fragmente hinaus tatsächlich ausgebreitet wird.

- Es ist in der Tat ein bisschen problematisch, wie sich einige Figuren der Früh90er BM-Initialzündung hier produzieren dürfen. Varg Vikernes kann sich völlig wertungsfrei als eloquenter Philosoph und smarter Rebell inszenieren, ohne dass auf die gelinde gesagt streitbaren Seiten seiner Weltanschauung und Hintergründe wirklich eingegangen wird. Der Film schafft es sogar, ihn selbst noch, wenn er aus seiner Perspektive über den Mord an Øystein Aarseth aka „Euronymous“ und die folgende Gerichtsverhandlung berichtet, in ein regelrecht sympathisches Licht zu rücken.
Das Statement, das Drummer Jan Axel Blomberg alias „Hellhammer“ über den Mord von „Faust“ an einem Schwulen ablässt, sollte meiner Meinung nach sogar ferner noch mal genug Zündstoff abwerfen, den gerne mal auf Political Correctness pochenden Hauptorganen der Metal-Presse die Frage vorzuwerfen, inwiefern man eine solche Person nach wie vor featuren und somit unterstützen sollte.

- Die klimatische Kunst-Performance am Ende, begleitet von Fenriz' Kommentaren über den Trend, der aus Black Metal wurde, liefert tatsächlich eine gelungene Zusammenfassung über den Status Quo des Genres ab. Man erlebt Zerstörung und Selbstzerstörung als popkulturelle Inszenierung zwischen ursprünglicher Authentizität (durch den mitwirkenden Satyricon-/1349-Drummer „Frost“) und Mainstream-assimilierter Unterhaltungsshow. Ein Zustand, in dem Black Metal als Musiksparte und Phänomen tatsächlich steckt.

Unterm Strich geht es mir mit diesem filmischen Werk so, wie die Macher mit ihren eingefangenen Figuren verfuhren: Eine gewisse Faszination, einhergehend mit ausreichend Unterhaltungswert, ist nicht von der Hand zu weisen, so richtig zu einer Wertung kann ich mich allerdings nicht durchringen. Denn „Until The Light Takes Us“ ist nicht mehr und nicht weniger als ein kleines Fenster zu den Anfängen des norwegischen Black Metals und den Skandalen, die ihn umgaben, wird wirklichem historischen Informationswert über diese Welt dabei aber nicht gerecht.

Sonntag, 15. August 2010

Party.san 2010

Dieses Jahr schaffte ich es - besser sehr viel später als nie - zum ersten Mal dann nun doch auch mal zum, von Vielen regelrecht sagenumwoben umschwärmten PARTY.SAN Open Air in Bad Berka. Drei Tage Death Metal, Grindcore, Black/Pagan Metal und artverwandtes. Das Wetter spielte dieses Jahr nicht so mit, wie man das eigentlich gerne gehabt hätte, und so glich das Gelände einer einzigen Sumpflandschaft, was die Stimmung allerdings nur minimal senkte. An Orga und Getränkepreisen gab es nicht viel zu nörgeln, es soll auf dem Zeltplatz allerdings zu Diebstählen gekommen sein.

Musikalische Notizen: Die stilistisch irgendwie schon deplatzierten THE DEVIL'S BLOOD und die danach spielenden Schweden-Black Metaller WATAIN fuhren Donnerstag Nacht stimmungsvollen Show-Firlefanz auf und wurden ihrem Headliner-Status an jenem Abend dadurch wohl auch irgendwie gerecht. Bei der US-Death Metal-Legende AUTOPSY spielt inzwischen Danny Lilker Bass, wusste ich ja noch gar nicht. Die „Goat-Grinder“ MILKING THE GOATMACHINE mögen ein bisschen albern sein, aber eben weil sie primär Spaß machen wollen, tun sie sogar tatsächlich. ORIGIN sind schon geil, allerdings muss selbst ein hartgesottener Krachfreak wie ich zugeben, dass das virtuos angegangene Geschrote auf Dauer doch irgendwie in einer etwas monotonen Wand ausartet. Wer von all dem Gebretter mal Abwechslung haben wollte, der konnte sich an der atmosphärischer ausgerichteten Musik der finnischen GHOST BRIGADE erfreuen. Auf THE CROWN, wiedervereinigt aber mit neuem Sänger,war man gespannt – und sie legten mit ihrem partiell thrashig angehauchtem, manchmal etwas rock'n'rolligen, oft hyperblastendem Schweden-Death Metal zwar eine solide Show hin, und auch der neue im Boot machte seine Sache gut, die Setlist war allerdings nicht gerade das Hit-Optimum, auf das ich und auch andere gehofft hatten.
Aufgrund der Billing-Überschneidungen mit anderen, dieses Jahr bereits besuchten Events wie dem Death Feast Open Air, habe ich die eine oder andere, diese Saison bereits mehrmals gesehene Combo aber zugegeben auch schon mal etwas vernachlässigt ...

Gemütliche „Party“ tatsächlich, muss ich zugeben. Könnte mir vorstellen, dem Ganzen nächstes Jahr wieder beizuwohnen.

Mittwoch, 11. August 2010

Eibon

Mit o.g. Band ist nicht etwa das kurzlebige Projekt gemeint, in dem sich mal Phil Anselmo und Killjoy mit Norwegern wie Fenriz und Satyr zusammentaten, und auch nicht die gleichnamigen Black Metaller aus Singapur, sondern eine Truppe aus Frankreich. Deren, dieses Jahr veröffentlichte Debüt-Album „Entering Darkness“ geistert jetzt schon einige Zeit als Geheimtipp durch die Blogs der Szene, und es wurde einfach mal Zeit, dass ich das auch mal aufgreife.
Musikalisch schwer zwischen Doom/Sludgecore-Tendenzen und einer starken Post-Black Metal-Kante zu greifen, haben diese EIBON ja durchaus einiges mit ihren Landsleuten Celeste gemeinsam. Dreckiger, wuchtiger und fieser als Bands wie Altar Of Plagues oder Wolves In The Throne Room, aber eben doch deutlich atmosphärischer, kompositorisch ausufernder und weniger „rockig“ als die ganze Riege an Rumpeldröhn-Sudlgern von EyeHateGod bis Black Cobra.
Eine Mischung, die gerade perfekt in den Zeitgeist passt. Über eine Namensänderung sollten sie allerdings mal nachdenken ...

Link: Eibon bei Myspace.

Dienstag, 10. August 2010

Wacken 2010

Auch das Wacken Open Air 2010 habe ich überlebt. Der Andrang der Mainstream-Presse war dieses Jahr wegen der Love Parade-Tragödie größer denn je, die Veranstaltung selbst ebenfalls inzwischen auf einem „teurer Massen-Event mit Jahrmarkt-Flair“-Level angekommen, der nicht mehr so ganz feierlich ist. Highlights (versal am Absatzanfang) und Randnotizen:

GOJIRA hatte ich zuletzt ja eher so ein bisschen unter „gut, aber auch nicht sooo geil, wie man sich das mal einreden wollte“ abgeheftet, aber nach ihrem parallel zu Iron Maiden stattfinden Zeltbühnen-Auftritt (ja, ich habe tatsächlich lieber GOJIRA geguckt, als den Großteil des Maiden-Sets! Live with it!) muss ich das vielleicht doch noch mal revidieren. Die Franzosen waren nämlich der Wahnsinn, konzentrierten sich vor allem auf ihre härtesten Songs, waren versiert, tight und spielerisch perfekt, während sie zudem noch eine höchst agile Bühnenshow boten. Intensiv, wirklich.

Das donnerstägliche Programm der Hauptbühnen bestand außerdem aus ALICE COOPER, MÖTLEY CRÜE und IRON MAIDEN. Der Shockrock-Altmeister bot eine unterhaltsame Best of-Setlist (School's Out, I'm Eighteen, No More Mr. Niceguy, Only Women Bleed, ...) mit Nonstopp-Theatershow, the Crüe machten zwar Spaß, hatten aber unüberhörbar ganz schön viel Konserve mit in den Sound gemischt, und Maiden waren ihrem „Brave New World“-Programm ein bisschen hüftsteif, weswegen ich wie oben erwähnt tatsächlich die Franzosen vorzog ...

VOIVOD: Der Freitag war für meinen persönlichen Geschmack der schwächere Tag der drei, los ging's Nachmittags aber dennoch mal mit was richtig besonderem. Zwischen dem eröffnenden 'Voivod' und dem abschließenden Pink Floyd-Cover 'Astronomy Domine' konzentrierte sich die Setlist abzüglich des Alibi-Songs von der Aktuellen ('Global Warming') auch ansonsten ganz auf die Jahre 84-91. Snake war stimmlich gut in Form und hatte Spaß am Vorturner, aber vor allem der seit kurzem wieder mitspielende Original-Basser Blacky rockte mit der Energie und Ausstrahlung eines Anfang20igers über die Bühne (und der Mann geht auf die 50 zu!), und scherzte außerdem immer wieder mal was ins Mikro, z.B. dass es wegen der nah an der Party Stage stehenden Toiletten gerade oben bei ihnen ganz schön nach Pisse stinken würde. Die Tatsache, dass mit dem verstorbenen Gitarristen „Piggy“ der Mann fehlte, der nicht nur den eigenwilligen Sound der Band prägte, sondern damit auch viele andere Musiker beeindruckte und beeinflusste, schwebte natürlich irgendwie wie ein trauriger Schatten über diesem ansonsten tollen Auftritt, der neue im Boot wurde seinem Erbe aber gerecht.

Zu den Abends spielenden SLAYER braucht man eigentlich nichts mehr zu sagen (war geil, klar); nach ihnen durften dann noch ANVIL ran und deren Lips grinste verständlicherweise doch ziemlich breit, eine solch große Crowd vor sich zu haben.

SMOKE BLOW: Ich habe es schon mal gesagt, und ich sage es noch mal: Als die Kieler fast beim Knacken des Mainstreams angekommen waren (inkl. „Album der Woche“-Feature bei Stern Online), landeten sie ferner in einer kreativen Sackgasse, die ihnen nicht gut zu Gesicht stand. Dass sie mit ihrem aktuellen, härterem Album dann nun doch wieder eher die Basis bedienen, funktioniert, versöhnt und gefällt. Beim samstäglichen Opening Slot auf der „Party Stage“ begrüßt Letten grinsend die „Frühaufsteher“ in der prallen Mittagssonne, und die Band gibt vor gemäßigtem Publikumsandrang alles, während auf einer der beiden Hauptbühnen Ektomorf eine wesentlich größere Menschenmenge zum hüpfen bringen. Die Setlist macht Spaß: „German Angst“-Knaller wie 'Alligator Rodeo', 'Police Robots' und 'Hate Kill Destroy' (neben 'Sick Kid 85' und 'Dancing With The Dead') wissen mich auch heute noch zu begeistern, die lässig rock'n'rollige Variation des früheren Noise-Fegers 'Mexico' geht auf, 'Sweetwater' ist mal wieder das heimliche Highlight, 'Criminal' bringt passend zum Veranstaltungsort einen Hauch norddeutsches Lokalkolorit ein, und mit dem an D-Beat und Black Metal-Einflüssen angelehnten 'I have lived in the Monster' hauen SMOKE BLOW sogar, vermutlich ohne es selbst zu wissen, in die Kerbe eines gerade kommenden Underground-Trends. Man wagt sich für den Metal-Festival-Anlass gegen Ende gelungen an Danzig's 'Mother' und schließt mit dem, seit der Neuaufnahme und erneuten Integration ins Live-Programm zugegeben nicht mehr ganz so wie früher spektakulären 'Junkie Killer' ab. Die Band kommt sympathisch und humorvoll rüber, versucht aber weder die Oberprolls noch die Komiker raushängen zu lassen. Sehr schöner Auftritt - auch nach all diesen Jahren, zwischenzeitlichen Hängerphasen und zum gefühlt fünfunddreißigsten mal, immer noch (oder wieder) die mitunter beste Livemusik-Bespaßung, die man kriegen kann.

SÓLSTAFIR: Egal, wo genau man die Musik der Isländer schubladenmäßig eintüten will (Post-Viking-Rock? Progressive Black'n'Roll? Melancholic Wall-of-Sound-Jam-Metal?), das Quartett gehörte im überschaubar gefüllten Zelt der „Wet Stage“ zu den definitiven Highlights des Festivals. Daran konnten die etwas debilen Ansagen zwischen den nur drei, weil überlangen Songs (Köld, Pale Rider, Ritual of Fire) nichts ändern. „Das fehlende Bindeglied zwischen Bathory/Enslaved und The Doors“ oder auch „die Sigur Ros des Metal“ (das habe ich mir alles ausnahmsweise mal nicht selbst ausgedacht!) überzeugten trotz gelegentlicher technischer Unsauberkeiten auf ganzer Linie. Hätte gerne noch 'ne Stunde länger dauern dürfen, und möchte ich daher ja gerne mal als Headliner-Clubshow sehen.

Auf der Hauptbühne grindeten sich ferner Nachmittags LOCK UP durch ein gutes, in voller Länge aber doch irgendwie ermüdendes Programm. Die Allstar-Ballercombo widmete dem verstorbenem Mitglied Jesse Pintado zwei Terrorizer-Songs, und das beleibte Drumtier Nick Barker wirkte zwischen den Liedern manchmal ganz schön außer Puste.

IMMORTAL habe ich ja irgendwie fast noch nie ohne technische Probleme gesehen. So war auch dieses mal zwischendurch irgendwas mit der Gitarre mal wieder nicht in Ordnung. Überhaupt ist der begleitende „Show Act-Faktor“ der Norweger, die längst näher an Kiss oder Manowar als an anderen Black Metal-Genrevertretern anzukommen scheinen, mitunter eher etwas amüsant. Das macht Songs wie 'Withstand the Fall of Time' oder 'Beyond the North Wave' aber auch nicht schlechter. Außerdem muss es solche Bands wohl auch einfach geben ...

Sonst noch: Die Kassierer wolle ich mir eigentlich mal ansehen, aber der Andrang an der Zeltbühne war einen Ticken zu krass. Cannibal Corpse werden in diesem Leben auch keine Lieblingsband mehr von mir. Das Ultragepose von Endstille toppt wirklich alles, macht die Musik aber leider nicht interessanter. Als interessanter VIP-Gast gab sich kein geringerer als Scooter's H.P. Baxter die Ehre.
Tjoah.