Donnerstag, 31. März 2011

Ende März Review Roundabout

Erst war das erste Quartal in punkto Musikveröffentlichungen eher mau, da explodiert jetzt auf einmal doch noch der Overkill. Zuletzt neu zugelegt und gehört:

WEEDEATER – "Jason the Dragon"
Kurz zusammengefast rocken einige Stücke auf der neuen WEEDEATER-Scheibe unfassbar geil wie Sau (z.B. Titeltrack, Homecoming), aber irgendwas stimmt nicht so ganz an dem Gesamtpaket, das mit etwas zu viel Nicht-Rocksong-Geplänkel wie einem Drumsolo und einer Piano-Einlage aufwartet. Was den Hörfluss und das Vergnügen daran irgendwie schmälert. Ansonsten aber gewohnt geile Kiste.

TRAP THEM – "Darker Handcraft"
Die Spatzen pfiffen schon ohne Ende von den Dächern, wie geil die neue TRAP THEM sein soll. Die einen kommen mit „Entombed zu ihren besten Zeiten“-Vergleichen (und nein, damit sind nicht die ersten beiden Alben gemeint, sondern die beiden danach), die anderen bezeichnen sie „als punkige Seite der Münze, auf dessen anderer man ihre Grindcore-Tourkollegen Rotten Sound findet“. Ist an beidem was dran. Mein Enthusiasmus für straightes Gehacke im allgemeinen, hardecoreiges im speziellen, hielt sich in letzter Zeit ja schwer in Grenzen, und im Moment ist mir auch recht oft mal eher nach sowas wie Acid King, aber „Darker Handcraft“ kann man machen. Faszinierend finde ich persönlich ferner, dass der von Converge’s Kurt Ballou in Szene gesetzte Sound der Platte tatsächlich ein bisschen was von den guten, alten Sunlight Studio-Zeiten (Entombed) hat.

SCORN - "Refuse; Start Fires"
2010er-Nachzügler. Für die, die es vielleicht tatsächlich nicht wissen: Hinter dem Namen SCORN verbirgt sich Napalm Death-Urschlagzeuger Mick Harris. SCORN ist allerdings das Gegenteil von Grindcore, nämlich elektronische Downtempo-Musik. Schleppend und minimalistisch knallende Beats und wuchtiges Synthie-Bassgewaber, und das alles in düster-kalter Atmosphäre. Ja, sowas gefällt mir. Dir nicht? Dann geh halt zu den Beatsteaks oder so, da haste noch voll handgemachte Rockmusik. Und während ich das geschrieben habe, ist jüngst übrigens auch schon wieder eine neuere SCORN EP veröffentlicht worden …

Sonst noch?

Hörproben der aktuellen GRAILS gefielen mir eigentlich ganz gut, aber dann doch wieder nicht gut genug, dass ich das Album sofort hätte haben müssen.
Ähnliches gilt für NECROS CHRISTUS. Der oldschoolige und etwas mehr auf Atmosphäre als präzises Geknalle ausgerichtete Death Metal der Band, kombiniert mit einer sehr naturbelassenen Produktion, so dass das alles irgendwie nach 1989 klingt, hat schon etwas sympathisches. Wirklich Bock drauf, das zu hören, habe ich allerdings auch nicht so wirklich.

Das hier bereits erwähnte Album von LENTO, das man auf der Labelhomepage gratis ziehen kann, entpuppte sich bisher eher nicht als Grower, auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass man die Band mal live gesehen haben muss, um sie auf Konserve dann auch richtig würdigen zu können.
RORCAL’s siebzigminütiges 1-Track-Epos „Heliogabalus“ würde ich übrigens mit ziemlicher Sicherheit als eines der Jahreshighlights bezeichnen, wäre es nicht schon 2010 veröffentlicht worden.


Demnächst/ in Kürze/ bereits veröffentlicht kommen an potenziell interessantem noch: Altar of Plagues, Dark Castle, Tombs, Buzz-oven, Blut aus Nord, Helms Alee, Gallhammer, Vomitory, The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble, SchnAAk, Za!, Beastie Boys …

Mittwoch, 30. März 2011

Ulver und so ...

Kurze Bestandsaufnahme des gestrigen Konzertabends in der halbvollen Bochumer Matrix: Dass ULVER eine seltene Gelegenheit ist, die man mal wahrnehmen muss, is‘ klah. Dass der Ticketpreis auch daran gemessen dennoch ein klein wenig über die Grenze war, sollte man aber auch mal erwähnen dürfen. Aber ja, ich habe ihn bezahlt, und das nicht wirklich bereut.
Es ist wohl zu verschmerzen, dass der Onemanshow-Supportact ZWEISS so überpünktlichst anfing, und seine Noise- und Klo-Performance dann auch so ziemlich zügig durchzog, dass mein Kumpel und ich ihn zufällig exakt abgepasst verpassten. War weder so geplant gewesen, noch waren wir wirklich nennenswert spät dran, aber da hatte man so, bei der gemütlichen Anreise von nebenan, nun wirklich nicht mit gerechnet.
Der Headliner stand dann auch tatsächlich Punkt halb neun auf der Bühne. Hat man nicht alle Tage, und lobe ich mir. Der geneigte Zuschauer wurde Zeuge einer Show mit viel Material vom (auf Vinyl auf Tour erhältlichem, auf CD erst Mai kommendem) aktuellen Album. Viel Ambience, viel Piano, visuelle Leinwandrückendeckung, eine kettenrauchende Band, ein echt guter Drummer, ein mit irgendeinem Handgerät Elektrolärm fabrizierender Mastermind Garm, und ein zwischen Keyboard, Bass, Gitarre, (Co-)Vocals und Weinpulle hin- und herwechselnder Daniel O'Sullivan (auch bekannt durch seine Mitwirkung bei Guapo, Æthenor, Mothlite, Sunn O))), Chrome Hoof u.a.). Nach ca. 55 Minuten war erst mal Schluss, die Band kommt aber noch mal für einen Encore auf die Bühne: Das „Perdition City“-Highlight ‘Hallways of Always‘ in einer in die Länge gezogenen, schon ziemlich geilen Version. Danach ließ man sich erst mal weiter bitten, bevor feststand, dass es das dann doch war. Seien wir mal ehrlich: Ein bisschen mehr als das Gebotene hätte es schon sein dürfen, und/oder fünf bis zehn Euro Eintritt weniger. Aber ich habe auch schon langweiligere Konzerte gesehen.

Donnerstag, 24. März 2011

Buchtipp

"Musicophilia: Tales of Music and the Brain (zu deutsch: Liebe zur Musik: Geschichten von Musik und dem Gehirn) ist ein Buch des englischen, in den Vereinigten Staaten von Amerika lebenden und praktizierenden Neurologen und Autors Oliver Sacks über Musik und das menschliche Gehirn."
(Wikipedia-Link)

Mittwoch, 23. März 2011

März Konzert Rundumschlag

Bochum-Rundumschlag im März: Konzertmäßig ging dieses Jahr im ersten Quartal ja irgendwie weniger als allgemein in den letzten, dennoch nahm ich zuletzt eine insgesamt recht bunte Tüte mit, witzigerweise alles im benachbarten Bochum:

NADJA, N
Christuskirche, Bochum Zentrum
 

Events, die etwas anderes als ne herkömmliche Rockshow sind, finde ich in letzter Zeit ja irgendwie durchaus spannend. Gerade auch als müder, alter Sack mit fortschreitender Kauzigkeit kann ich mir kaum eine bessere Freitag- Feierabendgestaltung vorstellen, als meinen Hintern auf ‘ner Kirchenbank zu parken und einfach nur entspannt den experimentelleren, dabei aber dennoch nicht groß fordernden Klängen zu lauschen. Aber mal Scherz beiseite, gerade bei solcher Drone-Musik sind die akustischen Gegebenheiten einer Kirche natürlich ein perfektes Ambiente. Wenn es etwas an diesem Abend auszusetzen gab, dann dass der Headliner etwas zu kurz spielte. Doch der Reihe nach: Die Dortmunder Vorband N besteht aus einem Typen, seiner Gitarre und einem Berg Effektgeräte. Widerhallende Soundwälle von Gitarren-erzeugten Ambientcollagen. Funktioniert gerade auch im erwähnten Rahmen ganz gut, auch wenn es nach irgendwas um ‘ner Dreiviertelstunde Soloklangkunst dann auch mal gut war.... aber es war eben auch ziemlich, äh, gut!
NADJA sind für mich ja allgemein vor allem u.a. auch deshalb interessant, weil sie das Gegenteil einer typischen Rockband sind. Zur Godflesh-artigen Rhythm Section aus der Konserve dronen sich Gitarrist Baker, ständig am Effekttischchen rumdrehend, und seine Bassistin, mit dem Rücken zum Publikum, in andere Sphären. Rein instrumental übrigens, was mich irritierte, denn auf mir bekannten NADJA-Releases gibt es auch Vocals. Was ja nicht weiter schlimm war, allerdings hätte das Ganze zum beeindrucken ruhig einen Tick lauter sein können. Außerdem spielten Nadja eine recht kurze Show, da muss als Headliner meiner Meinung schon ein bisschen mehr drin sein. Unterm Strich ein netter Konzertabend, aber so richtig value vor money war das dann soooo ganz irgendwie auch nicht.

MASERATI, Günter Schickert
Bahnhof Langendreer, Bochum

Direkt nebenan in der Matrix trat am gleichen Abend Devin Townsend auf. Aber mir lag doch irgendwie mehr daran, den "live gesehen"-Haken an MASERATI machen zu können, als daran zu HeviDevi zu pilgern, von dessen aktuellem Set ich vermutlich sowieso nur noch 1-2 ganz alte Songs kennen würde.
Ein bizarr-gemischtes Publikum war dem Umstand geschuldet, dass MASERATI als Support ihrer Deutschland-Tour Krautrock-Legende GÜNTER SCHICKERT eingeladen hatten. Um es kurz zusammenzufassen: Während im Hintergrund Videoprojektionen liefen, fing ein alter Mann im Westernhemd zunächst an, mit einem kleinen Blasinstrument in den Loop zu blasen, hing sich dann irgendwann seine Gitarre um, und sprach zu einem an sich gar nicht mal unspannendem Klangkonstrukt, das man wohl als „Drone-Musik“ bezeichnen könnte, „Kriegsmaschinen, fahrt zur Hölle“ ins Mirko. Ebenfalls gesprochen wurden dazu akzentuiert Gedichtzeilen einer im Schneidersitz auf der Bühne meditierenden Frau im goldenen Spandexkostüm. Das Ganze entbehrte also nicht einer gewissen Skurrilität und unfreiwilligen Komik, auch wenn ich wirklich versucht habe, darüber hinwegzusehen, aber Kunst und Komik liegen manchmal leider dichter beieinander, als es dem Künstler in seiner Intention lieb sein dürfte.
MASERATI? Ja, die waren nicht schlecht. Aber irgendwie auch nicht überragend. Ging es eigentlich nur mir so, oder klang die Sequencer-Stützung einiger Songs eigentlich den ganzen Gig durch gleich? Klang nicht überhaupt das ganze Konzert etwas sehr gleichförmig, als sie hauptsächlich das neue Album als nahtloses Liveset verwursteten? War der Drummer, der die eh schwierige Aufgabe hatte, den verstorbenen Jerry Fuchs zu ersetzen, nicht manchmal irgendwie etwas steif unterwegs? Nichts desto trotz, ich mag MASERATI. Ihr Postrock „rockt“ tatsächlich, und ihr Krautmotorik, Dance-Elemente und Psychedelica unter einen Hut bringender Ansatz geht eher in die Beine, als zum Wegträumen einzuladen. Bitte mal zusammen mit 64daysofstatic auf Tour kommen!

D.R.I. & Supports
Zwischenfall, Bochum-Langendreer West

Das Zwischenfall randvoll mit älteren Semestern, die tierisch dazu steil gehen, wie die alten Recken von D.R.I. zeigen, überhaupt nix verlernt zu haben? Super! 
Im Vorprogramm bot erst mal die Lokal-Hausnummer KILLING CHORD soliden HC, und für die ausfallenden Tourkollegen SSS sprang eine Punk-Coverband ein.
Der Headliner begeisterte dann auf ganzer Linie. D.R.I. ballerten quer durch die Discographie von den hardcorepunkigen Einminütern bis zu den thrash-metallischeren Stücken einen Hit nach dem anderen raus. Snap, I’d rather bee sleeping, I don’t need Society, Suit and Tie Guy – da fehlte nix. Wie denn auch, wenn man mal eben irgendwas um die gefühlten 60 Songs serviert?! Geil. Richtig, richtig geil.

Um die „4 of a Kind“ noch vollzumachen, müsste ich ja eigentlich Ende des noch laufenden Monats auch noch Ulver in der Bochumer Matrix mitnehmen, oder? Ich glaube, das mach‘ ich auch. Wobei der Spaß ganz schön teuer ist …

Montag, 14. März 2011

Denovali-Alben für lau

Meine Güte, momentan komme ich ja aus dem Hinweise bloggen gar nicht mehr raus. Also: Bei DENOVALI RECORDS kann man den Rerelease des CELESTE-Debüts „Pessimiste(s)“, sowie das neue Album der italienischen InstruMetaller LENTO („Icon“) nicht nur in üblich liebevoll gestalteten Vinyl-Editionen käuflich erwerben, sondern zum Anschnuppern im mp3-Format auch kostenlos herunterladen:
[
www.denovali.com/celeste]
[
www.denovali.com/lento]

"Damn, I am an grumpy old fuck."

Meine persönliche Meinung zu Dennis Lyxzén war ja, bis ich ihn die letzten Jahre regelrecht komplett aus den Augen verloren hatte, immer etwas ambivalent. Was wohl damit zusammenhängen dürfte, dass Akustikbarden-Kram wie "Songs in the Key of Resistance" einfach generell nicht so mein Ding ist, und sich The (International) Noise Conspiracy für meinen Geschmack musikalisch auch schnell totlief. Allerdings sind wir uns natürlich alle einig, dass Refused’s „The Shape Of Punk To Come“ ein verdammt geiles Album ist, auch wenn wir den sich bis heute haltenden Dorfdiscogassenhauer ‚New Noise‘ nicht mehr hören wollen.
Jüngst ist der gute Herr Lyxzén allerdings auf meiner Sympathie-Skala nach ganz oben gerutscht. Als Gastblogger bei „Stuff you will hate“, einem Nebenerzeugnis des Polemik-Topblogs „Metal Inquisition“, äußert er sein Unverständnis zu Bands, die heute so unter „-core“-Bannern geführt werden. Und er hat so recht.
Muss man wirklich mal gelesen haben.

Sonntag, 13. März 2011

Truth be told

Rorcal

Wer, wie ich, ein Freund von ausschweifenden 1-Song-Epen der Marke „Dopesmoker“ (Sleep) oder „Eve“ (Ufomammut) sein sollte, und eine gewisse Affinität zu den Spielarten des Metal/ Doom/ Sludge mitbringt, die nicht nur ein bisschen extremer und fieser tönen (Khanate z.B.), sondern außerdem einen etwas experimentellen Anstrich haben, für den habe ich was: RORCAL.
„Heliogabalus“, das letztjährige Album der Band, besteht aus nur einem Track, und jener dauert mal eben 70 Minuten plus eine halbe. Und das beste: Da man das Ganze sogar auf der Homepage der Band kostenlos herunterladen kann, brauche ich nicht mal mehr viele Worte darüber verlieren, sondern nur darauf verweisen, dass sich ja jeder sein eigens Bild davon machen kann.

Freitag, 11. März 2011

Der März

… ist übrigens ein guter, wenn auch teurer Monat für geneigte Freunde kerniger Sludge/Doom-Musik. Gerade über Southern Lord rausgekommen ist die neue, mal wieder von Steve Albini aufgenommene WEEDEATER-Scheibe „Jason … the Dragon“.
Ende des Monats erscheint via Hydrahead mit „Revelation Sick Again“ Material von BUZZ-OVEN, das eine Dekade lang auf Halde lag.
Und Profound Lore veröffentlichen kommende Woche das neue DARK CASTLE-Album „Surrender to All Life Beyond Form!“
Da geht doch was.

Mittwoch, 9. März 2011

Übrigens ...

Das neue ROTTEN SOUND Album „Cursed“ erscheint diesen Freitag. 16 Tracks, via Relapse Records. Wollte nur mal drauf hingewiesen haben, denn sowas wie ein ausführliches Review dazu werde ich mir wohl verkneifen, wenn mir denn überhaupt danach sein sollte, das Teil zeitnah haben zu müssen. Bevor wir uns missverstehen: Die finnischen Lichtgeschwindigkeits-Grindcoreler haben bei mir seit eh und je einen ganz, ganz großen Stein im Brett. Aber wenn man mal ganz ehrlich ist, sind sie stilistisch ja doch etwas limitiert, und mit einem irgendwie überraschend von gewohntem abweichenden Werk rechnet hier wohl niemand. Was nicht zwangsläufig eine schlechte Sache sein muss, aber ich habe – wie hier vielleicht auch schon 1-2 mal bereits erwähnt - in letzter Zeit irgendwie nicht so wirklich Bock auf diese Art von fest auf der Schiene rasender Knatterkloppmusik gehabt, auch wenn RS genau diese auf höchstem Niveau zelebrieren mögen.
Da fällt mir ein: Wann kommt eigentlich die nächste PIG DESTROYER? Auf die wiederum wäre ich ja doch relativ gespannt und heiß …

Dienstag, 8. März 2011

Invisible Oranges

Eines muss ich ja mal loswerden: O.g. Metal-Blog habe ich ja gelegentlich immer wieder gerne mal angesteuert. Der Fokus auf eher etwas undergroundigen US-Kapellen war eigentlich immer ein sehr angenehmer Kontrast zu der hierzulande doch sehr donzdorfig dominierten Metal-Presse. Inzwischen ist besagtes Webzine aber kaum noch tragbar. Darüber, dass dort offenbar wirklich jede mittelmäßige Kapelle, die etwas irgendwie Mainstream-abseitiges mit Sludge-/ Crust-, „Post-Irgendwas“- und/oder Black Metal-Anleihen fabriziert, wie nich' wat über den Klee gelobt wird, kann ich ja noch hinwegsehen. Ursprünglich kam ich über diese, inzwischen auch schon schwer hippe Kiste ja überhaupt mal darauf, mir dort zugegeben auch gelegentlich mal einen Tip abzugucken. Was aber überhaupt gar nicht geht, ist z.B. auch noch auf den Zug aufspringen zu müssen, prominent gefeatured ein Burzum-Interview am Start zu haben. Und was, auch aufgrund meiner persönlichen Leidensgeschichte zu diesem Thema, am allerwenigsten geht, ist jede Woche irgendeine neue Lobhudelei auf die prähistorischen Metallica-Schinken loszulassen. Heute eine Laudatio auf das Jubiläum des Leben verändernden Albums „Master Of Puppets“, letzte Woche wurde in einem Extra-Blogpost auf das Riffing von 'Seek and Destroy' abgehobelt, und die Woche davor noch auf die ach so natürliche Inszenierung, wie es so was heute nicht mehr gibt, von „Ride The Lightning“. Hat ja alles seine Berechtigung und Ehre wem Ehre gebührt, und ja, den Metallica der 80er gebührt sie, aber können wir da jetzt nicht mal bitte endlich drüber hinwegkommen? Jesus fuckin' Christ! Das war verdammt noch mal vor 25 Jahren! Inzwischen ist viel Lava den Vulkan runtergeflossen, und Ulle und co. sind nun mal echt beileibe nicht die alleressenziellste Götterband in der Geschichte harter Musik. Ist nicht langsam mal gut jetzt? Ich halte das wirklich nicht mehr aus!

Donnerstag, 3. März 2011

play from your fuckin' heart

Eine universelle, zeitlose Weis- und Wahrheit.