Montag, 28. Februar 2011

Wisst Ihr eigentlich, was bitter ist?

Dass man sich an Henry Mancini immer als den Komponisten erinnern wird, der das Pink Panther Theme und das Peter Gunn Theme geschrieben hat. Moon River, Charade, Days of Wine Roses und der Baby Elephant Walk. Aber das größte Stück Musik, das er je für einen Film komponiert hat, welches auch kein John Williams oder Jerry Goldsmith noch epischer hinbekommen hätte, kennt nicht nur wirklich kein Penis, sondern es wurde noch nicht mal in irgendeiner Form außerhalb der Anwendung im Film veröffentlicht. Ein Film, den man nicht mal in seinem Herkunftsland offiziell auf DVD bekommt. Und das ist schon irgendwie ein bisschen bitter.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Zwischendurch mal ...

Das aktuelle MOGWAI-Werk „Hardcore will never die, but you will“ ist einer der typischen Fälle eines Albums, das (zumindest für mich) irgendwie tatsächlich nur als Album in Gänze und von einer Band mit gewisser Vorgeschichte funktioniert. Würde ich davon einen einzelnen Track davon unter einem anderen Bandnamen vorgesetzt bekommen, wäre ich zugegeben vermutlich nie auf die Idee gekommen, mir davon die ganze Platte anhören zu müssen. Jene funktioniert aber als etwas verquer -experimentelle Wohlfühlmusik irgendwie ganz gut. Auch wenn mein Favorit von ihnen wohl für immer das Krachepos „My Father My King“ bleiben wird, und ich irgendwie bezweifle, dass „HWNDBYW“ tatsächlich Langzeitpotenzial hat.

Noch mal zur aktuellen LONG DISTANCE CALLING: Klar, das John Bush-unterstützte ‚Middleville‘ ist (natürlich) der Knaller, aber der Rest vom Fest lebt doch eigentlich eher von der allgemeinen „Ambience“, als irgendwie vom „kompositorischen“. Ein Klassiker oder Saisonhighlight geht auch hier irgendwie anders. Aber es scheint ein paar Leute zu geben, die das unbedingt anders sehen wollen.

Spätentdeckt landen bei mir inzwischen übrigens auch schon mal CRIPPLED BLACK PHOENIX im Player. Zu Zeiten des Debüts hatte ich wohl einfach irgendwie keinen Bock auf diese Kiste. Was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass mir zu Retro- und/ oder Folk-lastiges bekanntlich oft eher nicht so gut schmeckt. Aber das sehr Pink Floyd-esque an CBP gefällt mir dann doch schon wieder.

Die neue CROWBAR habe ich immer noch nicht gehört. EARTH auch noch nicht. Man kann nicht alles haben.

Insgesamt nicht wirklich sooo überzeugend fand ich übrigens die Download-Compilation „NYC Sucks“, die es bei Metal sucks gibt. Aber man kann ja mal auf den geschenkten Gaul hinweisen.

Montag, 21. Februar 2011

Blick über den Tellerrand

Hier ein Link zu einem interessanten Artikel über das japanische Virtuell-Popstar-Phänomen Hatsune Miku.

Sonntag, 20. Februar 2011

Es wird mal wieder Zeit ...

... für ein Warren Ellis Zitat:

"Old people being violent is interesting because they’ve been doing it a long time and are therefore very good at it. Age, cynicism and sneakiness will always triumph over youth, optimism and beauty."

(Quellennachweis.)

Liturgy ...

So, mal ein paar weitere Worte zu LITGURY. Ich will nicht sagen, ich habs ja gesagt, aber ich hab's ja halt nun mal gesagt, dass diese New Yorker Truppe im Kommen ist. Und siehe da: Die nächsten Europa-Dates samt In-Events wie Roadburn stehen auf dem Plan. Bei dem offiziellen Vorab-Material, das es so hier und da im Netz gibt muss ich nur mal ganz offen zur Kenntnis geben, nicht so richtig Bock drauf zu haben. Was vor allem an der Produktion liegt. Denn dieser wiederholt etwas sehr hausgemacht wirkende, trocken verdichtet daherknallende Knarzkrachsound, den die Band u.a. auch schon mal mit ihren Kollegen Krallice gemein hat, geht mir beim zweiten Album in Folge jetzt dann doch irgendwie so ein bisschen auf den Sack. Hier wäre ein kleine Weiterentwicklung wünschenswert gewesen. Denn dafür, dass die Kapelle eigener Äußerung nach total transzendal unterwegs sein will, klingt es mir ja jetzt dann doch nach wie vor immer noch einen Tick zu sehr nach „Gerumpel im Keller“. Ich bin ja nun wirklich kein audiophiler Hochglanz-Ästhet oder sowas, ganz im Gegenteil, aber Atmosphäre erzeugen geht auf Dauer anders. Gebt Euch doch mal Mühe, Kinders.

Long Distance Calling

1.) Das neue (selbstbetitelte) LONG DISTANCE CALLING Album ist raus.
2.) Von den sieben Tracks ist der einzige mit Gesang der, bei dem kein geringerer als JOHN BUSH eben diesen beisteuert. Was natürlich alleine schon den Kauf und Konsum dieses Albums absolut rechtfertigt.
3.) Ja doch, verglichen mit dem partiell etwas steif-rockigem Vorgänger, hat sich die in nerdigen Fachkreisen früher auch schon mal als „Long Distance Boring“ belächelte Postrock-Instrumentalkapelle definitiv ein bisschen gefunden. Ambient-Feeling hier, etwas Prog da, die Metal-Keule dort, aber das alles doch homogen zueinanderpassend. Ganz gutes Album. Nicht zwingend, aber schon recht gut.
4.) Und auch die kristallglasklare Produktion steht dem Ganzen wirklich sehr gut zu Gesicht.
5.) Dennoch: Der regelrechte Hype, der u.a. in der Band nahen Gazetten wie dem RockHard veranstaltet wird – bei aller Sympathie für sowohl Magazin(e) als auch Band (wirklich no offense, Jungs und Mädels) – ist in dem vorliegenden Maße allerdings auch nicht mehr ganz nachvollzieh- und tragbar. Muss man doch auch mal laut aussprechen dürfen.

Freitag, 18. Februar 2011

Kaputte nackte Affen (JaKa)

Wisst Ihr was seltsam ist? Normalerweise kann ich mit meinem besserwisserischen Eindrücken über das aktuelle Album irgendeiner Band nicht lange hinterm Berg halten. Bei „Kaputte nackte Affen“, dem Abschiedsalbum der JAPANISCHEn KAMPFHÖRSPIELE, fällt es mir aber auch nach so einigen Durchläufen irgendwie noch schwer, das Gehörte einen sachlichen Blogpost werden zu lassen. Was bestimmt auch nicht das allererste mal ist, dass ich so etwas über einen Release schreibe, aber nun ja. Im Falle der neuen und letzten JaKa ist das jedenfalls so. Warum? In meinen Ohren ist „Kaputte nackte Affen“ eine auf krude Weise bunte Mixtur aus „gewohntem“, „wie zu erwarten war auch ungewohntem“ und „eher unerwartetem“ geworden, wie man es von der Band wohl auch irgendwie erwarten konnte, was dann aber natürlich auch ein bisschen anders zusammenfällt, als sich das innere Ohr das zuvor hätte ausmalen wollen. Kommt Ihr noch mit?
Okay, anders: Nach dem räudigem Kurzsong-Marathon „Luxusvernichtung“, und der irgendwie etwas geordneter und konventioneller wirkenden Scheibe „Bilder fressen Strom“, ist „Kaputte nackte Affen“ noch mal ein Album geworden, dass 1.) produktionstechnisch mit mehr Wumms und einer etwas aufgeblähten Glätte daherkommt, 2.) natürlich wieder die urtypischen Stilmittel und unverkennbaren JaKa- Trademarks auffährt, 3.) dabei auch Hits abwirft (‚was wenn?‘), 4.) aber hier und da auch immer wieder mal diese kleineren Momente hat, die dazu irgendwie etwas querlaufen. Und dabei sind nicht mal Gimmicks wie Rap-Einlagen oder der songdienliche Einsatz eines Polizeisirenen-Samples u.ä. das, was am meisten aufhorchen lässt, sondern oft auch eher die partiell sehr coole Gitarrenarbeit. JaKa drehen dabei natürlich wieder von Hardcore-Punk über Bollogroove-Anleihen bis Death’n’Grind-Geblaste alles durch den metallischen Freistil-Fleischwolf, schaffen es aber mach wie vor durchaus, dabei nicht nur selbstreferenziell zu tönen.
Fazit: „Kaputte nackte Affen“ ist schon irgendwie die passende Platte zu Abdanken, denn sie verdeutlicht einem noch mal, was für ein Unikat man in dieser Band doch eigentlich hatte. Tschüss.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Liebe Morgoth …

… als aus dem Sauerland stammende und später nach Dortmund umgesiedelte Band, die auch international gesehen als recht frühe Death Metal Combo startete, und sich später in eine von dieser Genrebewegung gelöste, ganz eigene Richtung weiterentwickelte, mit der man sich auch so manchen Fan verprellte, hattet Ihr in meinem Poesiealbum der aufgelösten und dabei irgendwie wertvollen Bands ja durchaus einen gewissen Ehrenplatz.
Jetzt wie die ganzen anderen Affen, die irgendwann vor 15-20 Jahren mal Gitarren in der Hand, das aber eigentlich schon lange hinter sich gelassen hatten, „Reunion!“ rufen, um dabei 1.) nur das erste Album, und 2) nicht nur bei einem oder zwei Sommer Festivals zu spielen, sondern sogar vom kleinen Spezialistentreffen (Death Feast) bis zur größten Massen-Kirmes weit und breit (Wacken) diese Saison keinen Acker mit Bühne auszulassen – nein, das ist nicht cool, sondern verleidet mir persönlich in dieser Beliebigkeit im Gegenteil eigentlich alles, was die Legende MORGOTH als vergangenes Kapitel der Metal-Historie irgendwie noch ein bisschen speziell machte.
Schade.

Sonntag, 6. Februar 2011

R.I.P. Gary Moore

Gary Moore ist dahingeschieden. Möge er in Frieden ruhen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, damals in noch sehr jungen Jahren auf diese, bei Erscheinen allgegenwärtige Nummer (mit dem ebenfalls nicht mehr unter uns weilendem Cozy Powell an den Drums), ziemlich abgegangen zu sein:

Konzertwochenende

Ersparen wir uns lange Vorreden, außer dass das erste Februarwochenende quasi mein erstes nennenswertes Konzertwochenende 2011 war. Okay, The Very End sah ich Anfang Januar in Essen, wollen wir das mal nicht unter den Tisch fallen lassen ...

Auf jeden Fall riefen am Freitag Abend KYLESA in die Bochumer Matrix.
Eröffnet wurde von den Dortmundern NEWPHORIA, die mich ambivalent hinterließen. Ihre Musik ist irgendwas zwischen Indieschrammel- und Stoner Rock oder so, aber die Vocals der kleinen Blonden mit Gitarre in der Mitte driften regelrecht in R&B-artiges Geschmetter. Etwas too much für mich, klingt dadurch nämlich für 'ne hausgemachte Sache dann doch einen Tick zu sehr nach auf Mainstream schielende Designerkiste. Was nicht heißen soll, dass ich die Jungs und Mädels schlechtreden will, aber meiner Vorstellung von kräftigerer Gitarrenmusik entspricht das, trotz einiger ganz cooler Fragmente in der Gitarrenarbeit, halt nicht gerade. Für einen eher herbe Kost bevorzugenden Altrocker wie mich aber wohl auch generell einfach schlichtweg eine Spur zu popig.

Krasser Wechsel dann zu OKKULTUKRATI. Die Norweger sind Teil der sich seit einiger Zeit abzeichnenden Underground-Bewegung, Punk, Hard-, Crust-, oder Sludgecore mit Black Metal-Einflüssen zu vermengen. Im konkreten Fall hat die doch sichtbar am deutlichsten im Metal verwurzelte Mischung aus Doom-Parts und Uptempo-Gerumpel recht viel von Celtic Frost(/ Hellhammer), durch diverse Feedback-Nervenzerrer zwischen Schlepp-Parts etc. aber auch mal was von EyeHateGod. Ganz witzige Sache eigentlich, mir persönlich ist das aber wohl fast schon ein Tick zu sehr darauf geeicht, düster-böse und primitiv auf die Fresse gepoltert zu kommen. Been there, done that, im Moment wohl einfach nicht so einen Bock auf so etwas, und wenn, dann kommt Darkthrone's „The Cult is Alive“ in den Player.
Ich bin aber wirklich mal gespannt, ob diese Kiste jetzt tatsächlich der nächste heiße Scheiß ist, um den man bald gar nicht mehr drumherum kommen wird.

Eigentlich widerstrebt es mir ja zutiefst, zu sehr einen auf Musikerpolizisten und Elite-Selbstverständnis oder sowas zu machen, aber KYLESA sind für mich ein zeitgenössischer Präzedenzfall dafür, wie eine Band im Sprung vom Geheimtipp zum allgemeinen Ding der Stunde 'ne Menge falsch machen kann. Kündigte das aktuelle Album das bereits an, sprach dieser etwas seltsame Gig nun Bände. Auch benutze ich nur noch ungern den abgelutschten Begriff „überambitioniert“, aber genau das sind KYLESA wohl inzwischen. Keyboards und Theremin-Einlagen einbauen? Kann man ja machen, allerdings dann doch bitte ins Set passend und nicht als einfach nur drangepappter Gimmick. Bandkopf Phillip Cope geht inzwischen außerdem völlig darin auf, neben Gitarre spielen und singen andauernd mit „Paukenschlägern“ auf einer vor ihm hingelegten Bassdrum Tribal-Beats zu hämmern, was nicht nur im Mix zu laut kam, sondern auch noch komplett neben dem Takt her. Bei den Pop-Refrains zwei neuer Songs musste Laura ferner für den Gesangspart ihre Gitarre dazu ausdrehen, bis sie danach wieder gesangsfrei weiterklampfte. Nun ja. Wie ich schon zum aktuellen Album sagte: Für eine Band, dessen Shirts derzeit Szene-übergreifend die gesamte Botanik dekorieren, ist so eine Vorstellung irgendwie ein bisschen wenig (oder vielleicht auch bezeichnend). Ich habe nix gegen Shows, die einen Hauch von Dilettantismus versprühen, im Gegenteil liegt darin ein gewisser Charme, denn wie Alice Cooper mal zu mir sagte (nein, ich kann es mir mal wieder wirklich nicht verkneifen, dass er das zu mir gesagt hat): „Rock'n'Roll hat nicht perfekt zu sein“. Wenn eine dauertourende, angesagte Hipgenre-Größe aber mit einer Performance um die Ecke kommt, die wirkt als würden die Jungspunde von nebenan aus Wanne-Eickel gewollt und nicht gekonnt versuchen, ihren Kram mit ein bisschen Extrafirlefanz aufpeppen, dann hat das keinen unperfektionistischen Charme, sondern ist eher das Gegenteil davon.
Irgendwie finde ich es ein bisschen schade, dass diese Band für mich jetzt schon wieder erst mal „durch“ ist, denn „Static Tensions“ war ja eigentlich schon ein ganz schön geiles Album.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde dann u.a. dieser Blog von einer geschätzten Bekannten sehr gelobt (an dieser Stelle natürlich einen ganz lieben Gruß an Dich, A.!), und ich wurde in der späteren Partylocation eine Stadt weiter noch Zeuge folgendem Clubklodialogs:
Ratzevoller Indietyp diskutiert das gerade wenige Stunden vergangene Revierderby und fragt einen reinkommenden Metaltypen „Ey Du! Bist Du Dortmund oder Schalke?“. Besagter Metaltyp, im Vorbeigehen mehr oder minder trocken: „Slayer!?!“. Ganz große Props an Dich, mein Freund. Made my day ...

Den Abend darauf raffte ich mich mittelschwer verkatert mit einem Freund noch dazu auf, sich HOWL, BLACK TUSK und die BLACK SPACE RIDERS im Essener Cafe Nova zu geben. Was sich gelohnt hat, gerade auch im Kontrast zum vorangegangenen Konzertabend, doch zu diesem Zusammenhang später noch.

Als wir den Laden betraten, waren die BLACK SPACE RIDERS aus Münster schon fast am Ende, und erst mal nicht so der Bringer,wie auch optisch mehr so die Provinzwochenendrocker. Ihr Finale wusste aber doch mit ganz gut gemachtem Stoner Rock zu gefallen. Keine Band, von der ich mir einen Tonträger kaufen, oder die ich unbedingt noch mal sehen müsste, aber sollten sie mal wieder in der Gegend spielen, während ich auch zufällig wegen einer anderen Combo anwesend bin, würde ich sie mir wohl durchaus mal in voller Länge angucken. War okay.

Bei den folgenden Amis von HOWL war der Kontrast zwischen recht sympathischen Ansagen und ziemlich wütender Musik dann dezent amüsant. Sich fürs gute Essen des Ladens bedanken, aber dann Alarm machen als würde man die ganze Welt in Frage stellen – hat was. HOWL sind eine dieser Sludge-Bands, die ein bisschen was von früheren Mastodon haben, aber das halt weniger angejazzt, auch wenn einem durchaus der eine oder andere krumme Takt oder Break reingedreht wurde. Diese bestimmte Art von Groove, mit der HOWL's kilometerdicke Gitarren alles niederwemmsen ist dabei allerdings schon eine ziemlich mitreißende Angelegenheit. Da wurden so einige Riffs rausgehauen, bei denen ich dachte: „Genau so hat das zu klingen!“. Thumbs up.

Oh, isn't it ironic: Empfand ich das aktuelle BLACK TUSK-Album auf Relapse Records als eine Spur zu sehr „Kylesa light“, als dass es mich begeistern würde, so funktionierte das Ganze in livehaftiger Form gerade im Direktvergleich zum Gig, ihrer aus dem gleichen Ort stammenden Vergleichsreferenz-Kollegen am vorangegangenen Abend umso besser. Eine abgeranzte Trio-Formation, bei dem selbst der, das minimale Kit voll ausnutzende Drummer Vocal-Parts hat, haut ihren Kram räudig und mit roher Energie ohne irgendwelchen unnötigen Quatsch drumherum als reine Rock'n'Roll-Show in einem kleinen Laden raus – eine Wohltat gegen die pseudo-multiinstrumentalen Musiktherapie-Ausrutschter, die einem die doppelt so viele Mitglieder umfassende Band am Abend zuvor im Röhrenbunker der Bochumer Matrix zumutete.
Hat gebockt. Auch wenn ich BT nach wie vor nicht auf die Liste meiner Lieblingsbands setzen würde – als Kuh fliegen lassender Live-Act war das wirklich mal einen Besuch wert. Da konnten auch kleine „technische Probleme“ nix dran rütteln.

Okay, soweit dazu. Darf ich jetzt wieder zurück aufs Sofa?

Mittwoch, 2. Februar 2011

Nicht viel neues…

…gibt es hier zu erzählen, außer dass ich derzeit vor allem auch Klassikerperlen von Bands wie Killing Joke, Voivod, Unsane, Godlfesh, oder den Melvins rauf und runter höre. Soll ich darüber mal irgendwas schreiben?

Ich könnte auch mal einen etwas polemischen Pressespiegel darüber starten, was mich bei den persönlich geschätzten Kollegen von RockHard und Visions in letzter Zeit mal irgendwie amüsiert oder gekratzt hat. Soll ich das mal machen?
Ihr seid die Leser (alle drei!). Entscheidet, was ihr lesen wollt, oder nicht. Denn ansonsten kann ich müder alter Mann auch gleich liegen bleiben und mir das Getippe sparen.

Ansonsten:
- Die letzte Ausgabe des Rock-A-Rolla ist irgendwie im Limbus verschwunden, und das macht mich traurig.
- Auf dem neuen LONG DISTANCE CALLING-Album macht JOHN BIUSH mit, womit man etwas gemein dazu genötigt wird, sich das zuzulegen.
- Sehr positive Stimmen hörte ich auch über das aktuelle Album von THE HAUNTED sowie zur neuen CROWBAR, habe aber von beiden noch keinen Ton gehört.
- Diesen Monat erscheint eine Deluxe-Reissue-Version von NEUROSIS‘ „Souls at Zero“. Okay, ich gehe so weit mir nicht zu fein für die abgedroschene Floskel zu sein: Vermutlich eines der wichtigsten Alben moderner harter Musik überhaupt.