Dienstag, 3. April 2018

N, [bolt], Elurra

Keine unscharf-dunklen Handyfotos heute, denn es machte bei der minimalen Clubbeleuchtung keinen Sinn.
Eine kleine Bilanz zum Ostersonntags-Konzert im Duisburger Djäzz soll an dieser Stelle allerdings dennoch gezogen werden:
[BOLT] und N beendeten ihre gemeinsame Tour sozusagen im Heimathafen, und luden als Local Support noch ELURRA dazu. 


Letztgenannte bzw. zuerst spielende hatten als Black-Metal-Band mit AZ-Hintergrund ohne Frage einige ganz gute Ansätze (musikalisch gesehen), krankten aber ein bisschen an zwei Faktoren: 1. ging die sehr atmosphärisch fast schon wie’n Keyboard klingende Gitarre etwas zu leise gedreht viel zu sehr hinter dem viel zu lautem Bass unter. 2. war der ganze Show-Firlefanz mit Weihrauch, Feuer, bemalen und Kapuzenumhang tragendem Krächzer irgendwie ein bisschen too much, bzw. eben doch auch eher etwas kleinkünstlerisch-halbherzig, weswegen es dem Ganzen einen Anstrich unfreiwilliger Komik gab.


Das Drone-Doom-Trio [BOLT] bot daraufhin mal wieder das alktuelle Album „(04)“ dar. Minimalistische Hypnotik gipfelt äußerst zäh arrangiert in Gebretter und Geknalle.
Kann man machen!


Drone-Solokünstler N schließt den Abend ab. Zunächst mit einer brachialeren Lärm-Wand, die übergeht in das melancholischere „Suedfall“, das bereits in verschiedenen Versionen veröffentlicht wurde (Anfang diesen Jahres noch auf einer auch so betitelten LP, davor auch schon mal in einer anderen Fassung auf dem sehr guten Album „Goor“).
Immer wieder schön!

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