Freitag, 16. Februar 2018

Yacht Communism

Wie Anfang des Jahres (mit Hinweisen auf Bad Breeding, Drunk In Hell und Expander) versprochen, sollen diverse interessante Veröffentlichungen, die mir hier letztes Jahr irgendwie durchs Raster fielen, gerne noch mal als Einzelbesprechungen erwähnt, anstatt in unübersichtlichen Sammel-Posts abgefrühstückt werden.
Heute: YACHT COMMUNISM...


Da YACHT COMMUNISM's selbstbetiteltes Debüt vergangenes Jahr am Roadburn-Wochenende erschien, verwundert das vorläufige durchs Raster fallen auch erst mal nicht wirklich, aber vom auf den Radar auftauchen bis zum Reinhören hat es bei mir dann zugegeben trotzdem noch mal 'ne Weile gedauert, weil so viel Musik, so wenig Zeit.
Dabei kennt man Frontfrau Leonie von der superintensiven Grind-/ Crust-/ Emoviolence-Combo Svffer, die ich wirklich ziemlich großartig finde. 
Und dass besagte Dame nicht nur (ziemlich geil-derbe) grölen und keifen, sondern tatsächlich auch ganz gut singen kann, hatte sie schon mal mit einem Gastbeitrag auf dem letzten Planks-Album bewiesen.
(Apropos: Mir fällt ja jetzt erst auf, dass das Band-Pic oben rechts auf der Planks-Bandcamp-Seite tatsächlich von mir ist. Sachen gibt’s...) 
Die Musik von YACHT COMMUNISM habe ich an anderer Stelle schon unter „Post-Punk“ und „Psychedelic Noiserock“ eingetütet gelesen, wobei zum allgemeinen Vibe der Musik vor allem erstgenanntes Etikett passt, inkl. Goth-Gloom. 
Die Band stolpert allerdings nicht tanzbarstens in Joy-Division-Manier nach vorne oder ähnliches, sondern baut eher atmosphärische Songs auf, mal zurückgenommen, mal mit pumpenden Groove, gerne mal eher etwas verspielt anmutend.
Und Leonie macht dabei tatsächlich als leidenschaftliche Sängerin eine genauso gute Figur, wie bei ihrer anderen Band als inbrünstige Growlerin und Schreierin – Respekt!
Im Übrigen ist das Quartett kommenden Monat auf Tour, hin da:

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