Freitag, 8. Dezember 2017

Out of the Darkness

Zum meinerseits durchaus begrüßten Revival von AmRep-Bands u.ä. der letzten Zeit gesellten sich schon vergangenes Jahr auch BOSS HOG mit einer neuen EP und Europatour (letzteres leider ohne mich), diesen Frühling folgte der Longplayer „Brood X“.



Jenen kann man (ähnlich wie Dead Cross) mit in die Kategorie packen „hätte selbst nicht gedacht, dass mich das längerfristig derart begeistert, aber irgendwie rotierte es dieses Jahr dann doch die ganze Zeit bei mir“.
Das neue Album der zwischenzeitlich zweieinhalb Dekaden weitgehend inaktiven Band um die langjährigen Eheleute Spencer-Martinez entpuppte sich nämlich als sowas wie der Sommersoundtrack, nach dem ich gar nicht gesucht hatte. Es lief sowohl auf dem heimischen Plattenteller als auch bei Autofahrten zweitweise wirklich nahezu in Endlosschleife.
Keine Ahnung, warum eigentlich, aber Rockmusik, die einerseits durchaus auf direktem Wege catchy ist, dabei aber dennoch ein paar Ecken und Kanten mitbringt, ist wohl einfach doch ziemlich mein Ding.
Und so wie BOSS HOG 2017 Aspekte von Pop, Garage-Punk, Dunkel-Blues, Noiserock und New-Wave in einem zeitlos-skelettierten Sound zusammengeführt haben, klingt‘s tatsächlich altvertraut und frisch zugleich, und ist ferner ziemlich eingängig, ohne direkt um sowas wie vermeintliche Massenkompatibilität zu buhlen.
Womit „Brood X“ zwar etwas außerhalb meiner primären Hörgewohnheiten der jüngeren Zeit liegt, aber vielleicht auch gerade deswegen anstatt trotzdem in diesem Jahr umso mehr Spaß macht(e).








Bisher abgefertigte Jahreshighlights:

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