Samstag, 7. Oktober 2017

dies und das kurz notiert

Eigentlich wollte ich ursprünglich übrigens mal einen Blogpost dazu machen, dass das JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE Album „Rauchen und Yoga“ diesen Monat zehn Jahre alt wird. 
Ohne Frage ein kreativer Peak der Band, aber so richtig viel will mir dazu heute dann doch nicht mehr einfallen, außer, dass etwas aus der Reihe tanzende Songs wie der Opener „Der Angriff startet“ und „Hungerhilfe“, die eher auf den groovigen Seite angesiedelt sind, oder das trotz elektronischer Extra-Effekte cool auf den Punkt gebrachte „18:46:53“ zwischen typischeren Baller-Stücken auch heute noch sehr viel Spaß machen. „Komm, Wir Drehen Einen Porno“ ist ebenfalls ein kleiner Hit und zum „Verrat am Metal“ gab‘s sogar einen Videoclip:


Ebenfalls bereits angesetzt hatte ich zu einem Blogpost darüber, warum das 1991er PRONG-Album „Prove You Wrong“ damals wie heute auf der Rechnung vieler etwas zu Unrecht das eher ungeliebtere nach dem sehr starken Vorgänger „Beg To Differ“ ist. Darüber, dass die vernebelten Killing-Joke-Vibes von Songs wie „Hell If I Could“ oder „Contradictions“ total geil sind und als Kontrast dazu das im Album-Verhältnis gradlinigste „Unconditional“ (s.u.) natürlich ein Song für’s Metal-Lehrbuch. Und darüber, dass ich u.a. auch den Drumsound auf dem Album sehr cool finde.
So wirklich zum Ende kriegen konnte ich das aufgrund von akutem Zeit- und Lustmangel dann allerdings nicht, weswegen das hier reichen muss.



Last but not least: An diesem Wochenende feiert(e) das AZ Mülheim übrigens Geburtstag mit zwei Tagen Live-Krach.
Eigentlich ist der Samstag mit einer coolen Quersumme aus Hardcore- und Crust-/ Metal-Helden (Instinct of Survival, Kriegszittern, Night Fever, Visions Of War, Vitamin X) und obendrauf dem elektronifizierten Punk von 100blumen der mit Abstand bestechendere Tag, passt(e) mir aber wohl leider nicht gut genug in den Tagesablauf, um dem Ganzen beizuwohnen.  
Vom etwas schwächeren Freitag fielen mir aufgrund des witzigen Namen allerdings GRRZZZ ins Auge. Ein schon seit Mitte der Neunziger aktives Duo aus Frankreich, das sowas wie Industrial-Punk/ Digital-Hardcore/ EBM-Noiserock, irgendwie auch so ein bisschen Nintendo-Metal macht, aber nach wie vor totaler Underground ist.
Im Grunde genommen hätte der verschiedenste Gesichter und zwei Wellen habende „Elektronik trifft Gitarre“-Hype in den Neunzigern der Band einen gewissen Bekanntheitsgrad verschaffen müssen, aber vielleicht waren sie dafür dann einfach doch zu punkig/ DIY und mir daher bis gerade eben überhaupt gar kein Begriff gewesen.
Sowohl ihren Auftritt gestern Abend, als auch das bei Bandcamp hör– und gratis herunterladbare aktuelle Album der beiden fand bzw. finde ich jedenfalls ganz witzig:


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