Montag, 18. September 2017

Dieser Tage raus (KW38)

A Week of Doom’n’Dröhn und noch viel mehr!

CHELSEA WOLFE – Hiss Spun
Ladies First: Bei Chelsea bin ich immer so ein bisschen hin- und hergerissen, ob ich persönlich das brauche oder nicht. U.a. auch, weil die Dame einerseits in Folk-Gefilden wurzelt, die nicht so mein Ding sind, andererseits dann aber auch doch immer wieder mal mit lauteren und atmosphärischen Tönen überzeugt, wie z.B. bei ihrer diesjährigen Show auf der Roadburn-Hauptbühne, denn das war echt ziemlich beeindruckend…
Diese Woche erscheint ihr neues Album und ich werd’s mir auf jeden Fall mal anhören.



DODGE METEOR – Real Soon Now
Neues auf Riot Season, dem sympathischen britischen Expertenlabel für Psychedelic- und Noise-Punk/-Rock. Sechs Songs auf Tape oder digital von einer Band, über die ich bisher  ehrlich gesagt noch gar nichts weiteres weiß…


FIVE THE HIEROPHANT - Over Phlegethon
Erster Langspieler nach einer vorangegangenen Debüt-EP dieser Truppe aus London, die sowas wie experimentellen Drone-Doom unter Zusatzeinsatz einiger eher jazziger (Blas-)Instrumente macht. 



GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR – Luciferian Towers 
Kann man ebenfalls kurz abhaken: Neustes Album der politisch angehauchten kanadischen Postrock-Originale, die vieles an der neoklassisch inspirierten und Ambient-orientierten Front des Genres prägten.


METZ – Strange Peace
Als tendenziell ins noiserockige neigende Band auf SubPop sind METZ in meiner Wahrnehmung ja irgendwie ein bisschen sowas wie die braven, angepassteren, etwas unlockeren Cousins der als Familienclown berüchtigten Pissed Jeans. Jene bevorzuge ich generell gegenüber vielem anderen, aber METZ gehen halt auch okay.


MONARCH - Never Forever
Doom’n’Dröhn zum ersten: Die neben Khanate eigentlich auch schon als Genre-Vorreiter der unerreicht ganz derben Drone-Sludge-Gangart durchgehenden MONARCH haben mal wieder ein Album am Start. Auf jenem ist ihr Stil noch mal einen Hauch komplexer geworden, vor allem was das vertikale Arrangement angeht.  



MONOLORD - Rust
Doom’n’Dröhn zum zweiten: MONOLORD werden irgendwie so ein bisschen als die Nachzügler im Fahrwasser von Electric Wizard und Yob gehandelt, bei denen es mit Originalität so eine Sache ist... Dennoch muss man sagen, dass der Stoner/ Sludge/ Doom Sound bei ihnen ganz gut passt.



UFOMAMMUT - 8
Doom’n’Dröhn zum dritten: Wer UFOMAMMUT mal live gesehen hat, versteht sie vielleicht erst so richtig (oder auch immer noch nicht, wenn man eher Schöngeistmetaller ist…). Auf Platte höre ich das infernalische italienische Trio zugegeben irgendwie gar nicht mal so oft, fühle mich ihrem bebenden Drone-Sludge aber dennoch sehr zugeneigt.
Bei Bandcamp muss das Teil erst noch aufschlagen: ufomammut.bandcamp.com


WITH THE DEAD- Love From With the Dead
Doom’n’Dröhn zum vierten: Auch Album Nummer zwei von der aktuellen Band Lee Dorians erscheint diese Woche, natürlich via Rise Above Records.
Bandcamp gibt's da meistens nicht.


WOLVES IN THE THRONE ROOM – Thrice Woven
Last but not least: Neues Album der „Cascadian/ (Post-)“ Black Metal Speerspitze!
Gaststars (u.a.): Anna von Hausswolff und Steve Von Till!



Und sonst noch?
IMPLORE hauen ihr „Subjugate“ bei Centuria Media raus und KING PARROT's
Ugly Produce" ist ganz spaßiger Grind-Thrash'n'Roll.
Die Zeiten, in denen ich SATYRICON mal irgendwie interesant fand sind zwar auch schon ewig vorbei, aber deren neue gibt's sogar bei Bandcamp: satyricon.bandcamp.com
STREET SECTS' Industrial-Punk hatte mich beim letzten mal zwar nicht so völlig umgehauen, aber ihrer neuen via The Flenser kann man trotzdem noch mal 'ne Chance geben: streetsects.bandcamp.com

JARBOE & FATHER MURPHY veröffentlichen eine gemeinsame EP über Consouling Sounds und sind dann auch direkt hier auf Tour.  
Experimentallärm-Freunde sollten außerdem "Juxtaposition" auf dem Schirm haben.

Habe ich sonst noch was vergessen?

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