Montag, 16. September 2019

Scary Busey (s/t)

Fast unbemerkt erschien vergangene Woche Freitag ein selbstbetiteltes Album von SCARY BUSY, die hier letztes Jahr schon mal erwähnt wurden.
Weswegen ich mir große Vorreden zur Band um Drummer Jamie Sykes (Thorr’s Hammer, Burning Witch, Gnaw) spare und gleich mal auf den Punkt komme:

Auch wenn man durchaus in Frage stellen darf, ob es wirklich notwendig war, die komplette Debüt-EP "Faceless Beacons" als halbes Album neu aufzunehmen, bringt "Scary Busey" eine rohe Liveband-Energie mit, lärmt herrlich kaputt irgendwo zwischen Noiserock, Psych-Punk und Metal, zwischen fast schon industriell groovenden Anwandlungen Richtung Gnod ('Mankind (The Plague)'), Melvins'schem Doom ('She's a Spider'), krummen Weirdo-Rock-Kompositionen ('A President Swathed in the Queen's Clothes'), gar mal garstigen Blastbeat-Attacken ('Sleep' ) und auch einem Hauch von NoMeansNo.
Und jetzt findet die gut, denn es braucht mehr solcher Musik und mehr Leute, die sowas hören!

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