Mittwoch, 28. November 2018

Dieser Tage raus (KW48)

Der Lärm der Woche:

ACID CANNIBALS - Horny For Tomorrow
Auf 01.12., also kommenden Samstag datiert ist diese neue EP von den schottischen ACID CANNIBALS
über Hominid Sounds, für die an anderer Stelle auch schon die Schublade „Posi-Ggarage-Punk“ aufgemacht wurde, mit Dwarves-Vergleich und Stoner-Metal-Kante.
We started Acid Cannibals to focus on a positive mental attitude rather than allow us to be eaten by the negativity of the world around us” sagt die Band selbst dazu.


ACID MOTHERS TEMPLE - Reverse Of Rebirth In Universe
Uuund die nächste Veröffentlichung der umtriebigen japanischen Psychedelic-Rock-Originale ACID MOTHERS TEMPLE bzw. Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O., in diesem Fall dann doch mal wieder über das britische Spartenspezialistenlabel Riot Season Records.  

ANGUISH - s/t
Dälek (sowohl MC Will Brooks, als auch sein Mitmusiker Mike Mare), Faust's Hans Joachim Irmler, Avantgarde-Jazztröter Mats Gustafsson und Drummer Andreas Werliin vom Fire! Orchestra haben sich hiermit für was zusammengetan.
Natürlich arten derartige Kollaborationsexperimente zwischen Jazz, Elektronik und Krach in der Natur der Sache immer irgendwie in ziemlicher "Musiker-Musik" aus, die nur ein ganz spezielles und schwer bezifferbares Publikum interessiert, uninteressanter macht's das allerdings auch nicht unbedingt...

AYYUR - The Lunatic Creature
Afrikanischer Black-Metal scheint gerade auch immer mehr so ein Ding zu werden... Vor zwei Wochen noch haben Vendetta Records ein Album von Mardid aus der Sahara veröffentlicht, die südafrikanischen Demogoroth Satanum machen derweil auch immer mehr von sich reden und diese Woche erscheint auf Vendetta in Zusammenarbeit mit Sentient Ruin Laboratories dieses Teil von AYYUR, einem Black-Metal-Projekt aus Tunesien, das dann auch noch ein Ex-Deathspell Omega-Mitglied für's Drumming gewinnen konnte.

BARRIGA DE VERME –s/t
Vergangenen Freitag war mir die Veröffentlichung dieses zwingend erwähnenswerten Teils durch die Lappen gegangen, ein paar Tage später wurde ich in den Sozialmedien dann allerdings doch noch drauf gestoßen: Die nepalesischen Speziell-Grindcoreler Chepang haben sich mit Colin Marston (Behold... The Arctopus/ Dysrhythmia/ Krallice/ Gorguts/ ...) als Mitmusiker und Produzent zusammengetan und eine Menge weiterer Bekannte aus Nepal, Brasilien und den USA an verschiedensten Instrumenten dazu addiert um ein improvisiertes Krachmusik-Epos in Tradition von Naked City und ähnlichem zu schaffen.
Wow!
Checkt auch den trippy ADHS-Videoclip!


CAUSTIC CASANOVA - Pantheon: Volume 3
Das an Weedeater erinnerne Coverartwork kommt nicht so ganz von ungefähr, denn die jungen Sludge'n'Stoner-Riffrocker CAUSTIC CASANOVA aus Washington covern auf diesem Album tatsächlich auch den 'God Luck and Good Speed' Titeltrack...



GEWALT - Pawlow / Kein Mensch
Nach dem Song-des-Jahres-Kandidaten im Februar und einer Remix-12''-EP im Sommer gibt's diese Woche die inzwischen siebte 7''-Single der längst essenziellen Berliner Drumcomputer-Noiserock-Band, die sich weiterhin weigert, ein Langspielformat vorzulegen. 
Unterstüzung erhalten sie hierbei von Mitgliedern der Post-Punk-Jungspunde Friends of Gas.


GOTH GIRL / QUEER FUCK - Wish You Were Here
Harsh-/ Noise/ -Wall/ -core-Kollaboration zweier kanadischer Queer-Noise-Künstler aus dem Umfeld der geilen Noise-Grinder Holy Grinder
Ganz schön viel "Noise", ja.


SECTION H8 - Phase One
Alles, was ich über die Hardcore-Band SECTION H8 aus L.A. bisher weiß
ist dass einer der Typen auch eine Hälfte des EBM-Duos Youth Code ist. Dementsprechend gibt's beim metallischen Punk dieses Debüts auch ein bisschen Synths und Sampels zu hören.

SPACE CAMP - Inevitable Demise
Und noch was queeres: "Non-Denominational, Non-Binary Hardcore by Sissies for Sissies" aus Connecticut. 
Inkl. witzigem Videoclip.

STATUES - Adult Lobotomy 
Politisch motivierten Post-Punk bzw. lauteren Indierock mit Pop-Sensibilitäten präsentieren uns Crazysane Records mit diesem Album der schwedischen STATUES (Ex-Starmarket- und -Kevlar-Leute).
Walter Schreifels ist Fan!

Und sonst noch?

"Dope, Guns 'N Fucking In The Streets Volume 14" ist unterwegs und soll Sonntag aufschlagen! 

Die neuste Split auf dem hochfrequent raushauendem Digital-Label Throne of Bael Records teilen sich die australischen Grind-/ Sludgecore-Krachmacher MAGGOT BATH und der britische Drone-Metal-Act MOSTLY HAIR AND BONES. 

Black-Metal-Freunde sollten vielleicht ferner "Paysages Polaires" von Québec's CANTIQUE LÉPREUX auf dem Schirm haben, Death-Metal-Enthusiasten wiederum checken derweil "Pain Will Define Their Death" von VITRIOL.

THE BLACK MYSTERIES ist außerdem mal wieder ein Alter Ego von Gnaw Their Tongues, dessen "Lemegeton" gerad' raus ist.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, erscheint diesen Freitag außerdem eine neue EP der Punk-Hip-Hopper HO99O9 namens "Cyber Cop", aber mehr weiß ich darüber auch nicht.

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