Freitag, 19. Mai 2017

Acherontic Arts

Miniresümee zum vergangenen ACHERONTIC ARTS Festival in Oberhausen, vergangenen Freitag und Samstag:
Am ersten Abend war meine Anwesenheit vor Ort mehr so „akzentuiert“. Hängengeblieben ist vor allem mal wieder, dass der Sound in der Turbinenhalle II oft eher nicht so gut, es dafür aber auch bei mäßigem Sound irgendwie witzig ist, wenn die eher nach Tarantino-Soundtrack klingenden Soul-Rocker DARIO MARS AND THE GUILLOTINES einer Metal-Crowd reingedreht werden.
Außerdem fand ich THE RUINS OF BEVERAST live wohl auch schon mal spannender, bin mir aber nicht so sicher, ob’s am Sound, dem Material im Set der Band, oder primär irgendwie an mir lag…  

Als Randnotiz ist nicht uninteressant (naja, mehr oder weniger…), dass es im Laufe des Abends wohl zu einer mittelschweren Wemmserei zwischen Köppen aus dem Umfeld einer berüchtigten Internetrollschmuddelkinder-Ecke und Mitarbeiten eines von dort gerne mal verbal attackierten Musikmagazins gekommen sein soll, allerdings kann und möchte ich als Nichtaugenzeuge, der das Ganze nur über dritte vernommen hat, nicht wirklich mehr dazu sagen, außer, wie zu alt für sowas ich doch werde und wie mir diese Szene manchmal bis immer öfter doch auf den Sack geht…
Samstag wiederum war musikalisch ziemlich spaßig, allerdings waren sowohl die Doomer GGU:LL (tight geht anders) als auch die Spacerocker ASTROSONIQ (naja, echt mal nur so naja…) trotz guter stilistischer Voraussetzungen bei mir landen zu können, erst mal nur mäßig. 
ANTLERS wiederum waren dafür mit ihrem atmosphärischen Black Metal samt leichtem Crust-Fundament ziemlich gut. Sollte man auf dem Schirm haben, wenn da das nächste Album kommt, denn das war ganz schön gut. 

URFAUST überraschten damit, mal nicht das gleiche wie immer aufzufahren, sondern mal mit zwei Songs mit Keys statt Gitarre abzuschließen, was ziemlich gut funktionierte.
An dieser Stelle könnte ich noch lästern, wie ein bestimmter Okkult-Metal-Experte der „für immer tauben“ vehement drauf bestand, dass es sich nicht um Song X handelte, obwohl er im Unrecht war… aber aus dem Alter zwanghafter Längenvergleiche bin ich ebenfalls raus… 

SULPHUR AEON waren danach ebenfalls wie immer ziemlich gut. Die Jungs sind aktuell wirklich eine der wenigen Death-Metal-Bands, die ich tatsächlich brauche…
Den Island-Back-Metal von SINMARA zum Finale fand ich wie von Konserve ganz okay, aber auch nicht umhauend. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen