Dienstag, 25. April 2017

Dieser Tage raus (ca. KW17)

…uuunnd den mittelharten Aufschlag zurück aus dem Roadburn-Paralleluniversum in den Wahnsinn des normalen Alltags hätte ich somit wohl auch überstanden.
Ein Resümee des hinter mir liegenden, äh, Kulturkurzurlaubs werde ich im Laufe der Woche wohl noch verfassen.
Ich wäre aber nicht ich, wenn ich Euch nicht trotzdem noch eben erzählen müsste, was seit Kurzem oder in Kürze an der Tonträger-Front so neues am Start ist…


CHRISTIAN FITNESS – Slap Bass Hunks
Andrew Falkous war bei Mclusky und ist immer noch bei deren Nachfolgeband Future Of The Left (o…oder?).
CHRISTIAN FITNESS ist sowas wie sein Solobaby. "Slap Bass Hunks" ist bereits das vierte Album:




CHROME - Techromancy
Vergangenen Freitag erschien auch mal wieder ein Album von Helios Creed’s CHROME.
Zum Reinhören bin ich selbst noch gar nicht gekommen, aber irgendwie weiß man da ja auch eh im Vorfeld schon ungefähr, was man an typischem Psychedelic-Punk erwarten darf…



COME TO GRIEF – The Worst Of Times
Passend zum Start des Roadburn, auf dem sie schließlich auch selbst spielten, hatten COME TO GRIEF alias die etwas umbesetzt reunierten Neunziger-Sludger Grief eine neue EP am Start, die’s auch bei Bandcamp gibt.
Mein Kumpel Dennis ist ein bisschen enttäuscht, dass sie auf ein mal etwas von diesem EHG-mäßigem Groove haben, den sie früher eben so nicht hatten, aber nuja. 



DEAD - We Won't Let You Sleep
Die australischen Noiserocker DEAD gibt’s eigentlich auch schon länger. 

Man sollte sie jetzt an dieser Stelle nicht mit den gleichnamigen deutschen Death-Metallern verwechseln, von denen im Sommer ebenfalls ein neues Album erscheint, dessen Coverartwork…nun ja
Diese DEAD haben vor nicht allzu langer Zeit u.a. mal eine Splitsingle mit Vaz gemacht und veröffentlichen kommenden Freitag mit „We Won't Let You Sleep“ den dritten einer „The Trilogy" genannten Serie von vier (ja, vier) LPs.



THE GRAND OPIATE - Convenience Kills EP
Die letzte EP ist gerade mal wenige Monate alt, da legen die Grindcoreler aus LA schon direkt im neuen Line Up eine nach:




YASS – Night Wire
Das letztjährige YASS-Debüt war eine ziemliche Überraschung für mich, zumal ich trotz tendenzieller stilistischer Nähe bisher eigentlich kein aaallzu großer Fan der BaWü-Bands Ten Volt Shock und Kurt war, besagter Ableger aus diesem Camp mir mit dem spaceigen Synthie-Noiserock von „Things That Might Have Been“ allerdings sofort ziemlich gut reinging.



Everybody Wants Somewhere: A Tribute To Fugazi
Und eine FUGAZI Tribute-Compilation hätten wir auch noch!
Bisher kam es vielleicht im Rahmen dieses Blogs noch nicht so richtig durch, aber FUGAZI höre ich wirklich und tatsächlich ja doch immer wieder gern mal und bin derzeit eigentlich noch dabei, die eine oder andere diesbezügliche Lücke im Plattenregal zu schließen…
Dieser ambitionierte Sampler mit insgesamt 21 Beiträgen, von denen ich ehrlich gesagt bisher kaum eine Band kenne, besteht jedenfalls aus einer LP und einem zusätzlichen Download-Album, dessen Erlös an einen wohltätigen Zweck geht (obdachlose Jugendliche von der Straße zu holen).



Außerdem:

  • Über Consouling Sounds erscheint ein neues Album der Instrumental-Rocker A-SUN AMISSA, das eine illustre Runde an Kollaborateuren (u.a. Mitglieder von Amenra, Gnod und Nadja) enthält.
  • Das Industrial-Projekt STAIQBLOOM hat Freitag ‘ne neue über Translation Loss raus.
  • In eine ähnliche Kerbe schlägt wohl PANICKER, das Projekt von Musiker/ Produzent Brent Asbury, bekannt durch Pinback und Goblin Cock, sowie diverse Zusammenarbeiten mit Justin Pearson-Bands wie The Locust und Retox, dessen Label Three One G auch die selbstbetitelte Debüt-EP rausbringt.
  • AARON DILLOWAY, Ex-Wolf Eyes, haut via Dais ein neues Solo-Album namens „The Gag File“ raus.
  • Bei Vendetta gibt’s neues von ASHBRINGER und TONGUE.
  • Und klar, ‘ne neue WOLFBRIGADE wär‘ da auch noch auf Southern Lord.

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