Dienstag, 7. Februar 2017

Moving Noises

Kurzes Wochenendresümee, Teil 2: Samstag ging’s zum MOVING NOISES Festival in die Bochumer Christuskirche.
Solche Events mag ich ja generell sehr gerne…

Als Opener gab’s die One-Man-Show von JANEK SPRACHNA, der Tasten- und Saiteninstrumente spielte und sich zwischenzeitlich auch ans Schlagzeug setzte. Passagenweise fand ich‘s ziemlich geil, hätte mir nur irgendwie noch etwas mehr Konsequenz des großem Ganzen gewünscht, wenn Ihr versteht was ich meine…

Als nächstes kamen [BOLT] und die spielten einen anderen Set als am Vorabend in Essen.
Dieser war etwas ruhiger und experimenteller als der krachendere von gestern, aber ebenfalls ganz gut. Interessanter Sample-Pad-Einsatz beim Drummer! Hat mir wieder gefallen! Interessant, wie aus den Drone-Krachmachern mit dem viel zu lauten Click-Track aus dem PC (ich erinner‘ mich noch gut an ihre ersten Live-Shows mit Torche oder Bohren vor 4-5 Jahren…) gerade eine doch noch musikalisch spannender werdende Band mutiert ist…

 
Machen wir es folgend erst mal kurz: Die eher etwas jazzigen UNLAND und die ebenfalls Richtung Drone-Jazz neigenden ZENJUNGLE waren beide ganz gut.
Der Endspurt danach aber noch mal umso besser: Zunächst mal AIDAN BAKER und die belgische Jazz-Drummerin KAREN WILLEMS, die zusammen in eher etwas abstrakten Regionen unterwegs waren. Gerade Karen geräuschperkussierte sich ziemlich eigenwillig einen zurecht, aber es hatte was.
SCATTERWOUND alias Dirk Serries + N kamen quasi frisch von einer gemeinsamen Studioaufnahme zu diesem Gig und türmten eine Gitarren-Drone-Wand auf, die es in sich hatte. Sehr geil!


 
Als Grande Finale waren NADJA genau das richtige, die sich heute von ihrer eher etwas industriell-metallisch anmutenden Seite zeigten. An die Kenner: Handelte es sich bei der Performance um das Stück „Sv“? Auf jeden Fall war’s cool!
Sehr schöne Veranstaltung! Wenn es nach mir ginge, wäre sowas jeden Monat.

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