Freitag, 10. Februar 2017

Dieser Tage raus

Diese Woche steht u.a. im Zeichen weiterer Knüppel-Bands bereits bekannter Krachmaten und unkonventioneller lärmender Damen:

ANODYNE (Rereleases)
Über ANODYNE weiß ich nicht viel mehr, außer dass hier offensichtlich Mike Hill von Tombs mit dabei war und man das ganz coole Geballer seiner alten Truppe, das bis zuletzt eher schwer aufzutreiben war, nun auch noch mal nachträglich bei Bandcamp hören und ziehen kann:



 
SHROUD EATER - : th : ree : cvrses :
Im sludge-metallischen Spannungsfeld von früheren Kylesa und High on Fire sind SHROUD EATER schon länger eine der vielversprechendsten „Nachwuchs-Bands“, bei der ich gespannt drauf warte, ob es hier noch mal zu einem etwas mehr Aufmerksamkeit bekommenden Longplayer und/ oder einer Europatour kommen wird.
„three cvrses“ ist allerdings ein experimenteller Noise-Track, der diese Woche als Tape rausgehauen wurde und auf der bereits dafür angelegten Bandcamp-Seite, wo man ihn bisher noch nicht hören/ herunterladen kann, hoffentlich auch noch zeitnah richtig online geht:
shroudeater.bandcamp.com/album/th-ree-cvrses


NOVELLER - A Pink Sunset For No One
Sarah Lipstate tauchte einst auf meinem Radar auf, weil sie als Gitarristin bei der inzwischen leider aufgelösten Noiserock-Band Parts & Labor einstieg, deren Ansätze (z.B. Pop-Appeal und Blast-Geknüppel zusammenzuführen, oder von Fans zugesandte Geräusche in ein Album einzubauen) recht eigen und cool waren.
Als NOVELLER macht sie solo schon länger Drone-/ Ambient-/ Noise-Geschichten, die ebenfalls nicht ohne sind, und diese Woche ist ein neues Album raus:



WIEGEDOOD - De Doden Hebben Het Goed II

Sorry, wenn ich jetzt mal ausholen muss, aber der Typ, der in letzter Zeit beim „Invisible Oranges“ Blog die wöchentliche Release-Rampe macht, hat echt keine Ahnung von irgendwas. Was dort teilweise so an generischem 08/15-Rumpel-Death- und Black-Metal als tolle Sache durchgewunken, und was auf der anderen Seite dafür dann gerne mal aus welchen Gründen abgewatscht wird – I don’t get it! So sollen WIEGEDOOD laut ihm der symbolische Sargnagel der „New School of Atmospheric Black Metal“-Ecke mit HC-Kante sein? Völliger Bullshit! WIEGEDOOD sind sogar eine der wenigen Bands dieser Ecke, die man aktuell neben Ultha wirklich braucht, weil sie das Genre-Niveau gewaltig anheben. Es ist eben kein „Post-Black Metal“ ohne eigene Akzente, sondern handwerklich supertightes (der Drummer ist unglaublich!), räudig-hyperaggressives, brachiales Gerase auf einem Level, der den meisten anderen Bands dieser Stilgattung mit beeindruckender Souveränität wegrennt. Das aus Mitgliedern von Oathbreaker, Amenra, Hessian und Rise and Fall zusammengesetzte Belgier-Trio ist live genauso der absolute Killer wie auf Platte. Und die zweite legt auf die bereits sehr gute erste gleich noch mal ‘ne Schüppe drauf: 

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