Montag, 30. Januar 2017

Ultha und so

Kurzresümee zur Record-Release-Show von ULTHA, vergangenen Samstag im AZ Köln: Die mit ca. 200 zahlenden Gästen ausverkaufte Bude ist gemütlich gut gefüllt und artet eben dennoch nicht in unangenehmem Gequetsche aus, das Bier ist günstig und der Veggiedöner schwer okay.

LUBBERT DAS eröffnen den Abend ganz passabel mit Black Metal, die folgenden PARAMNESIA tun es ihnen mit noch etwas größerer Hipster-Kante gleich.
ORTGEA wissen mit ihrem Sludge.Doom/ Post-Metal als Kontrastpunkt zu gefallen. Gerade ein langer Song in der Mitte des Sets kommt sehr cool und wäre eine perfekte Schlussnummer gewesen. Gegen Ende wird’s auch hier ein bisschen gleichförmig, aber trotzdem nicht die schlechteste Band.
FYRNASK sollten jedem, der auch nur ein bisschen was mit extremen und düsterem Metal am Hut hat ein Begriff sein, doch Konzerte der Truppe sind eher selten. Ganz ehrlich: Hat mich nicht umgehauen, aber das lag u.U. an mir und daran, dass ich mit der Art von Metal, wie FYRNASK ihn machen, vielleicht einfach so ein bisschen durch bin…
Anders der Headliner: Zum Grande Finale spielen dann natürlich noch ULTHA, und zwar ihr aktuelles Album „Converging Sins“ am Stück, inkl. Gastsängerin. Da sitzt wirklich alles und die Show ist absolut stimmig. Überhaupt mag ich das aktuelle Songmaterial der Band, das den genauen richtigen Mittelweg aus repetitiver Hypnotik und Facettenreichtum findet. ULTHA sind maximum-mächtig ohne martialischen Stumpfsinn und zutiefst atmosphärisch ohne sich dafür in abgelutschten Gimmicks ergehen zu müssen. 
War super, da gibt’s nix!

Unscharfe Handybilder von der vernebelten Bühne hochzuladen erspare ich mir an dieser Stelle jetzt aber mal.

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