Sonntag, 25. Dezember 2016

JaKa-Jahresabsch(l)usssause

Es wär' ja 'ne nette Geschichte gewesen, wenn mein Konzertjahr 2016 damit geendet hätte, im Rahmen eines Grind-Packages die Band gesehen zu haben, die bei meinem ersten Konzertabend des Kalenderjahres angekündigt war und dann nicht auflief... aber ich habs noch mal nachgeguckt: Vor dem Konzert von Venomous Concept und Keitzer im Januar, bei dem Word Downfall gar nicht wussten auch angekündigt zu sein, waren mit Locrian und TiT, sowie Scotty Kelly und Nadja schon Events gewesen.
Anyway. Einen Abend vor dem heiligen noch mal eben ins Hinterzimmer des Essener Panic Room (bzw. inzwischen „Don't Panic“) einzukehren, um sich bei einigen in den Hals laufenden Bieren drei Grind-Packungen um die Ohren hauen zu lassen, war als sowas wie 'ne Jahresabschlusssause tatsächlich schon 'ne regelrecht katharsische Sache.
Los ging's ca. 20:20 mit 100000 TONNEN KRUPPSTAHL aus Berlin, die ich mit ihrer Verschrobenheits-Mixtur aus punkigem Grind-Geschredder, hörbarem JaKa-Einfluss und Sludge-Doom-Passagen mit Melvins'schen Weirdo-Einschlag ja durchaus ganz gern mag. Sound war allerdings irgendwie nicht so der Bringer.



WORLD DOWNFALL sind, da kann man sagen was man will, mit ihrem eher etwas old schooligem Grind Richtung (klar) Terrorizer, Phobia und co. echt 'ne Bank. Das ist musikalisch schon geil und da sitzt live auch alles. Sehr cool!


 

JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE in ihrer neusten Besetzung zu sehen war schon interessant. Die Dynamik der beiden Frontmänner ist inzwischen eine andere, die Band arbeitet live mit ein paar Sample-Einsprengseln und der Schwerpunkt lag merklich auf eher langen Songs wie 'Abflussbestattung', 'Verrat am Metal' und dergleichen.
Nachdem JaKa in jüngerer Vergangenheit ein eher seltenes Live-Vergnügen gewesen waren, war es nostalgisch-nett und erfrischend anders zugleich, sich das in der aktuellen Inkarnation mal gegeben zu haben.
Summa summarum: Guter Abend!


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