Montag, 19. Dezember 2016

Adventskalender 19: Ultha

So ein bisschen könnte man ja schon sagen, dass ULTHA gerade einen Hype erfahren, wenn mit den Metal-Überzeugungstätern und den planlosen Indieköppen gleich zwei hiesige geschmacksbildende Bahnhofskiosk-Schmierblätter verschiedener Musikschwerpunkte das Ganze hervorheben…



Ganz ohne Zynismus bin ich ja allerdings auch schon sowas wie ULTHA-Fan der ersten Stunde. Weswegen ich wohl auch noch mal ganz ehrlich sagen muss, dass das aktuelle Album „Converging Sins“ für mich ein bisschen die Durchschlagskraft vermissen lässt, mit der mich das Langspieldebüt „Pain Cleanses Every Doubt“ so umhaute und auch, dass der weibliche Gastgesang an dieser Stelle irgendwie nicht nötig gewesen wäre.
(Disclaimer: Den auf dem Abschiedsalbum von Planks, mit denen man sich bekanntlich ein Mitglied teilt, fand ich wiederum super… go figure…)
Das war dann allerdings auch schon alles, was ich zu meckern habe, denn das stilistisch erweiterte neue Album ist ansonsten ziemlich stark, ziemlich „auskomponiert“ und facettenreich, hat eine unglaublich dunkle und intensive Atmosphäre und überhaupt macht diese Band beim Black Metal irgendwas besser und richtiger als die meisten anderen, seien es Trve-Gestalten mit Corpsepaint und Spikes oder die Hipster-Fraktion…

Außerdem Respekt dafür, in mal eben eineinhalb Jahren zwei sehr starke Longplayer, eine gute EP und eine Coversong-Split rausgehauen zu haben.  

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