Samstag, 3. Dezember 2016

Adventskalender 03: Khthoniik Cerviiks

Eine unerwartete Überraschung war "SeroLogiikal Scars (Vertex of Dementiia)“ nicht wirklich, denn KHTHONIIK CERVIIKS hatten mich schon mit einer Live-Performance einige Zeit zuvor von sich überzeugt. 
Es war dann allerdings um den Jahreswechsel auch tatsächlich die Veröffentlichung (die CD-Version erschien überraschend schon Ende 2015, die LP dann dieses Jahr), die aus dem Dickicht generischer Klischeekapellen des Extrem-Metal-Undergrounds musikalisch so angenehm herausstach, dass ich wochenlang nix anderes mehr hörte...



Das Trio aus dem Dortmunder Umland spielt mit rumpligen Old School Vibes inszenierten, dunkel-modrig atmosphärischen Thrash-/ Death-/ Black-Metal, dem man eine gewisse Verehrung der kanadischen Ausnahme-Band Voivod in der Gitarrenarbeit absolut anhört.
Eine Vergleichsreferenz, mit der man gerade auch in der Metal-Presse zugegeben schon immer gerne mal um sich warf, sobald irgendeine Baller-Band ein bisschen schräger, komplexer und/ oder spaceiger tönt, aber hier ist der Einfluss tatsächlich sehr direkt und schlüssig, die Band trotz ihrer Piggy-Gedächtnis-Riffs aber doch auch eigenständig.

Abgerundet wird das dann auch noch durch ein mehr als passendes passendes Coverartwork.und ein loses thematisches Konzept, das schon mehr Science als Fiction ist.

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