Donnerstag, 17. November 2016

Black-Metal-Friday

Diese Woche sind gleich drei mehr oder minder beachtenswerte Black Metal Veröffentlichungen raus:

ANTAEUS – Condemnation
Eigentlich bin ich ja von Musik, die in erster Linie ballert, meinem trotz Alkoholmissbrauchsspuren schnell mal unterforderten Hirn aber nichts darüber hinaus zu bieten hat, schnell mal ein bisschen gelangweilt. Das letzte ANTAEUS-Album „Blood Libels“, das bereits zehn Jahre alt ist, gefiel mir mit seinem rohen Geschredder dann aber doch so gut, dass ich nicht uninteressant finde mir mal anzuhören, wo die Franzosen auf „Condemnation“ inzwischen stehen. Nun ja: Natürlich immer noch genau da - man klirrt räudig nach vorne. So und nicht anders geht Black Metal? Vielleicht. Der Drumsound hätte für meinen Geschmack allerdings etwas knalliger sein können…




CULTES DES GHOULES - Coven, or Evil Ways Instead of Love
Wenn eine Band von ehemaligen Mitmusikern, die selbst gerne mal die finster-bösen Jungs markieren, als „abgefuckte Spinner“ bezeichnet wird, dann muss was dran sein.
Die Musik allein von CULTES DES GHOULES hat jedenfalls nach wie vor eine derart abweisende, dreckige, kaputte Qualität, dass man’s gerne glaubt.
Verglichen mit ihren meiner Meinung nach ja leicht überbewerten Landsleuten Mgla - die mir persönlich für Black Metal einfach eine ganze Spur zu sauber, geordnet und melodiös klingen - ist das jedenfalls ein ganz anderes Kaliber.
Auf CD ist das Teil diese Woche raus, Vinyl folgt im Februar:



 

ULTHA – Converging Sins
Recht überraschend wurde diese Woche mal eben die neue ULTHA ohne große Vorankündigung rausgehauen. Zumindest via Bandcamp und als CD, die LP wird im Dezember folgen.
Persönlich finde ich ja, dass „Pain Cleanses Every Doubt“ im Direktvergleich dann ja doch den etwas brutaleren, roheren, umreißenderen Sound und bestechenderen Sog hatte, aber dafür ist das im eigenen Proberaum produzierte und mit einem Gastbeitrag von Rachel A. Davies (Esben and the Witch) garnierte „Converging Sins“ ein noch epischeres und weitere Wege beschreitendes Album mit unglaublich dichter Atmosphäre und interessanten Arrangements:  


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