Dienstag, 13. September 2016

YOB & Black Cobra

Zwei Jahre und zwei Tage ist es her, dass YOB letztes mal ins Dortmunder FZW kamen. Dieses mal brachten sie BLACK COBRA mit. Jene treiben einem die Montagsmüdigkeit ganz gut raus, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass nach einer Dreiviertelstunde Rumpelsludge der temporeicheren Natur dann auch mal gut ist. Ich mag an BLACK COBRA, dass deren Geschrote bei wirklich sehr hohem Energiepegel auch schon mal leicht um die Ecke gedacht ist, aber eine meiner Lieblingsbands werden sie in diesem Leben nicht mehr werden. Dennoch: Guter Anheizer.
 
Die gleichermaßen traditionsbewussten wie modernen Doom-Metal-Götter YOB hatten dann gerade in der zweiten Hälfte einen totalen Lauf. Der melancholische Schlepper „Marrow“ ist ein Wahnsinnssong. „Burning The Altar“, der Song den sie als erstes spielten, als ich sie beim Roadburn ’09 zum ersten mal sah und komplett weggeblasen war, ist ebenfalls ein Wahnsinnssong und verzückte auch an diesem Montagabend wieder. Und dann noch „Adrift In The Ocean“ – wow. Und wenn man mal genauer hinhört und –guckt ist es allzu offensichtlich, dass gute Musik eben auch von ihrer Rhythm Section lebt. So charismatisch Mike Scheidt und so fett sein Gitarrensound ist – was Aaron Rieseber und Travis Foster da an Bass und Drums in den Boden rammen, ist eine ganz, ganz große Angelegenheit.
Ja doch, hat sich schon gelohnt, sich da auf einem besonders müden Montag trotzdem hinzuschleppen…
 

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