Dienstag, 27. September 2016

Wiegedood, Ultha und so

Den vergangenen Freitag Abend verbrachte ich in Münster bei ULTHA, WIEGEDOOD und MUTILATION RITES.
Letztere waren okay, es haperte jedoch irgendwie am Sound und daran, dass die anderen beiden Bands zu gut waren. ULTHA waren im rot beleuchteten Nebel sehr, sehr geil und vor allem die beiden Songs vom kommenden Album waren so dermaßen saustark und etwas anders als bisher von ihnen gewohntes, dass ich mich da schon sehr drauf freue.
 

Besonders erwähnenswert: WIEGEDOOD waren dazwischen mal wieder so ein Fall von „eigentlich wusste ich ja schon davon, aber hätte vielleicht wirklich mal reinhören sollen“. Das belgische Trio ohne Basser hat Mitglieder von Amenra und Oathbreaker in den Reichen und ist musikalisch auf der Langsong-Schwarzmetall-Schiene irgendwo zwischen Wolves In The Throne Room und Svartidaudi unterwegs (und ich weigere mich in so eine Aufzählung die überbewerteten Deafheaven oder die auch nur mit Wasser kochenden Mgla mit aufzunehmen), was in mir ursprünglich wohl so einen „brauche ich nicht noch eine weitere Band von“-Reflex auslöste. Die Live-Begegnung offenbarte dann allerdings trotz Soundproblemen, dass WIEGEDOOD in dieser Liga tatsächlich ganz weit oben mitspielen. Ich konnte direkt nicht anders, als mir direkt deren letztjähriges Debütalbum am Merchstand in Vinylform untern Arm zu klemmen und hab’s echt nicht bereut. 
Beim Bandcamp gibt’s das Ganze natürlich auch: http://wiegedood.bandcamp.com/releases

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