Montag, 12. September 2016

Dies und das (mal wieder)

Tja. Eigentlich hätte auf diesen Blogseiten übrigens auch stehen sollen, wie es bei der letzten „Destruktiva“ im AZ Mülheim war. Dort hatte ich es aufgrund äußerer Widrigkeiten aber leider nicht hingeschafft.
Dann hätte hier dieser Tage außerdem noch stehen sollen, wie es bei der Aufnahmesession von Adian Baker und Tomas Jämyr vor Publikum in Duisburg war. Es ist mir etwas peinlich, aber trotz (mäßiger) Wegbeschreibung und allem habe ich den Eingang zum Ort des Happenings zwischen lauter Industriegebietsparkplätzen leider nicht gefunden.
Vielleicht hatte ich mein Glück fürs Wochenende ja schon damit verbraucht, darauf gestoßen worden zu sein, dass man auf dem Hof des Century Media-Firmengebäudes, an dem ich eh vorbeikam, gerade im Zuge einer groß angelegten Promo-Aktion die aktuelle Doppelschallplatte von Devin Townsend für noppes abstauben kann. Da ich dem geschenkten Gaul bei Vinyl nicht ins Maul schaue, habe ich das Teil dann glatt mal im Vorbeigehen abgegriffen.

 

Wie das Album so ist kann ich Euch allerdings noch nicht sagen, denn dafür müsste ich erstmal die Zeit zum hören gehabt haben.

Am vergangenen Freitag verschlug es mich jedoch zu „Muk.E“ im Dortmunder FZW. Eine Veranstaltung mit elektronischem Schwerpunkt, die ich mir zur Horizonterweiterung mal geben wollte. Hauptgrund meiner Anwesenheit waren die gleich zwei Sets von [MULTER]. Ein, ich sach jetzt mal Soundscapes-Künstlerkollektiv aus der Stadt (mit Helmet Knightheart alias N an der Gitarre), das direkt am Mischpult performend nicht so richtig zu den Acts passen wollte, die auf der Hauptbühne auftraten.
Dort liegen nämlich in erster Linie Laptop-Musikanten auf, die auch gerne mal mehr hinter ihren Geräten tanzten, als tatsächlich irgendwie musizierend performten,
Und ich bin echt kein „hangemachte Rockmusik“-Pursit oder sowas, aber da musste ich dann doch feststellen, dass dieses subkulturelle Paralleluniversum, in das ich da gerade reinschnupper‘, echt nicht so meins ist.
Ich hatte ja gewisse Hoffnungen bei THE PANACEA dann zumindest sowas wie anständiges Drum’n’Bass-Geknalle um die Ohren gehauen zu bekommen, doch der Typ bot in erster Linie Four-to-the-floor-Gerummse mit einem sehr dichtgematschten Sound. Nicht meins.
Den Headliner CLOCK DVA als elektromusikalisches Urgestein (mit Unterbrechungen aktiv seit Ende der 70er) mal gesehen zu haben, war schon irgendwie interessant. Aber ich würde lügen wenn ich behaupten würde, dass mir das wahnsinnig viel gegeben hätte.
So kann’s halt auch manchmal gehen…
Was [MULTER] betrifft, muss ich mich wohl irgendwann mal mit deren wohl recht facettenreichen Output beschäftigen.

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