Dienstag, 9. August 2016

JK Flesh - Rise Above

Hoppla, mal wieder zwei Monate zu spät dran: Mit „Rise Above“ erschien letztens über das niederländische Label Electric Deluxe das neue Album von JK FLESH alias Justin Broadrick (Godflesh, Jesu, …). 
JK FLESH finde ich ja eigentlich generell ganz gut! Ging das 2012er Album „Posthuman“ ungefähr in die Richtung von Godflesh’s „Us And Them“, überraschte das folgende Material auf einer Split mit Prurient dadurch, sich ein bisschen mehr auf schrägen Breakcore-/ IDM-Kram zu konzentrieren. Die letztjährige „Nothing Is Free“ EP wiederum kam dann als ziemlicher Kontrast mit straighterem Beat-Gewummse, dafür aber gänzlich ohne Bestandteile härterer Gitarrenmusik daher.  
„Rise Above“ macht nun tatsächlich genau da weiter. Die acht Tracks bieten geradlinig rummsendes Beat-Geschiebe zwischen Dub, Techno und Industrial durch oft eher gelassenere Temporegionen, die gleichermaßen rudimentär-funktional, dunkel-atmosphärisch wie auch etwas abweisend-noisey sind. Was dann zwar schon in eine Kategorie elektronischer Musik fällt, mit der ich was anfangen kann, allerdings muss ich ganz offen zugeben, dass sowas dann doch etwas ist, das ich nicht so wirklich oft hören muss...

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