Donnerstag, 4. August 2016

Behold! The Monolith

Es gibt sie immer wieder: Diese Bands in der gemeinsamen Schnittmenge aus Roadburn-Kosmos und Aufstrebern ins Metal-Establishment, die bei mir aufgrund allgemeiner Übersättigung gerne mal mit etwas Verspätung ankommen. Heute geht’s in diesem Zusammenhang um BEHOLD! THE MONOLITH.
Jene waren mir zwar bereits grob ein Begriff, ich war aber irgendwie noch nicht dazugekommen, sie wirklich mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
B!TM-Gitarrist Matt Price lernte ich dann allerdings zufällig vergangenes Wochenende kennen, da er als Aushilfe ein paar Gigs für Armored Saint klampfte (deren Gonzo zu Hause gerade Nachwuchs erwartete) und ich einem von diesen beiwohnte.
Daraufhin habe ich dann doch mal deren aktuelles Album „Architects of the Void“ genauer hinhörend gecheckt und finds ja doch ganz schön gut.
BEHOLD! THE MONOLITH sind nämlich sowas wie eine „Next Generation“-Metal-Band. In ihrer Musik finden sich traditionellere Doom, Heavy und Thrash Metal Elemente, die allerdings mit zeitgemäßem Breitwand-Sludge-Sound vorgetragen werden (vgl. Yob, High On Fire u.ä.) und bis in Extreme vorstoßen, die gewisse Crust- und Black-Metal-Vorlieben durchschimmern lassen (vgl. Vhöl?).
Und das funktioniert nicht nur super, sondern lässt sogar noch Platz für einen allzu offensichtlichen Voivod-Zitat-Moment (in ‘Lord of Bones‘), der mir das Ganze dann natürlich noch mal extrasympathisch macht.
Gute Band, gutes Album:



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