Donnerstag, 23. Juni 2016

Blut Aus Nord / Ævangelist

Vergangenen Freitag kam parallel zur neuen Terra Tenebrosa auf dem gleichen Label übrigens auch eine Split-Veröffentlichung von BLUT AUS NORD und ÆVANGELIST raus. 

Die französischen BLUT AUS NORD mag ich trotz ihres bekloppten Namens ja generell. Diese Art und Weise, wie sie sowas wie verschiedene Veröffentlichungsreihen von Alben haben, in deren jeweiligen Rahmen sie dann einerseits immer mehr in „man kann im Black Metal verwurzelte Musik auch mit Godflesh-Rhythmen spielen, spaceig abdrehend auf Trip Hop machen und dabei auch mal pompös agieren“-Sphären entgleiten, einen andererseits dann aber zwischendurch doch auch gelegentlich immer wieder mal mit einem reinen Black-Metal-Baller-Album auf den Boden zurückholen, die hat was.
Und obwohl das unglaubliche 2003er „The Work Which Transforms God“ und der grandiose 2006er Dissonanz-Quantensprung „MoRT“ wohl mutmaßlich ihre interessantesten und essenziellsten Releases bleiben werden, ist es doch immer wieder interessant, womit sie einem als nächstes um die Ecke kommen…

Die amerikanischen ÆVANGELIST wiederum sind eine Band, mit denen ich mich zugegeben bisher noch nicht im Detail befasst habe, obwohl sie seit wenigen Jahren an anderen Stellen schon so manche Augenbraue zum hochgehen brachten. Aber auch hier hat man es mit einer eher ungewöhnlichen Band der Düster-/ Extrem-Metal-Ecke zu tun.

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