Freitag, 4. März 2016

Church of Misery – And Then There Were None

Line-Up-Wechsel gehören bei den japanischen CHURCH OF MISERY seit eh und je dazu.
Immer, wenn das Doom-Quartett auf Tour bzw. zum Roadburn kam, durfte man gespannt sein, wer denn dieses mal die Rampensau am Mikro ist (der Sängerposten wechselte in der Vergangenheit mehrmals zwischen Hideki Fukasawa und Yoshiaki Negishi), bzw. ob mal wieder der aus Australien stammende Weltenbummler Tom Sutton (auch Order Of Israfel, Night Viper) oder doch ein Japaner an der Gitarre zu sehen und hören ist.
Die aktuelle Besetzung schießt allerdings den Vogel ab: Während Basser Tatsu Mikami im Grunde genommen schon länger das letzte verbliebene Originalmitglied ist, fand sich am Mikrofon Scott Carlson (Shouter/ Basser der Grindcore-Dinosaurier Repulsion!!) ein und an der Gitarre Dave Szulkin von den kultigen Stoner-Doomern Blood Farmers. Drummer Eric Little kennt man wiederum von Earthride und Internal Void.
„And Then There Were None…” klingt trotzdem einfach nur so dermaßen gewohnt nach CHURCH OF MISERY, dass es schon erstaunlich ist, zudem ist es dann auch noch ein recht abwechslungsreiches und kurzweiliges Album geworden, das - soweit ich das mit meiner etwas eingeschränkten Übersicht ihres bisherigen Schaffens beurteilen kann - keinesfalls zu ihren schlechteren Alben gehört.  
Das schwer Bock machende Teil ist seit heute bei Rise Above raus! 


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