Mittwoch, 17. Februar 2016

Eight Bells - Landless

Bei meinem Erstkontakt mit EIGHT BELLS, den ich im Rahmen dieses Blogs glaube ich auch festgehalten habe, wollte mir ihr damals aktuelles Album „The Captain's Daughter“ nicht so 100%ig gefallen. Keine Ahnung mehr, warum genau eigentlich nicht, aber der extreme wie doomige, Psychedelic- und Prog-Tendenzen auffahrende Metal der Frauenband aus der „Hipstermetal“-Hauptstadt Portland ging mir nicht so richtig rein.
Ungeniert gebe ich zu, dass der Trigger doch noch mal reinzuhören war, dass sie Übersee gerade zusammen mit meiner Lieblingsband Voivod auf Tour sind. Und noch mal genauer hingehört finde ich „The Captain's Daughter“ dann ja eigentlich doch recht spannend und möchte hiermit eine nachträgliche Empfehlung aussprechen
Vor wenigen Tagen kam nun außerdem ihr neues Album „Landless“ raus, auf dem sie ihre verschiedenen Gangarten von ätherisch bis bollernd weiter ausloten und dabei vor allem noch weiter in Richtung Atmo-Prog und Anflügen von Pseudo-Black-Metal (Myrkyr lässt grüßen) gedriftet sind. Das hat was von Amber Asylum und Subrosa, nur dass die metallischen Ausbrüche tatsächlich noch metallischer sind.
Ein weiteres Album, das bis zu einem definitiven Werturteil noch weitere Durchläufe zum einwirken braucht. 


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