Dienstag, 1. Dezember 2015

Klassiker@Bandcamp: Cavity - Supercollider

[Zeiten, in denen nicht nur einzelne Künstler, sondern auch Label wie Relapse, Hydrahead, Neurot und co. ihren ganzen Back-Katalog (oder zumindest Teile davon) bei Bandcamp reinhauen, eignen sich hervorragend mit einer Blogpost-Serie Bands und Lieblingsalben wiederzuentdecken, die teilweise schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben.] 

CAVITY waren eine Sludge-Metal-Band aus Miami, in deren Line-Up sich im Laufe der Jahre auch (spätere) Mitglieder von Floor, Torche, Black Cobra und Killer Be Killed die Klinke in die Hand gaben.
Ihr drittes von fünf Langspielalben erschien 1998 via Man’s Ruin Records, und ein paar Jahre später noch mal via Hydrahead, weswegen ich gerne mal fälschlich annehme, dass es ihr letztes Album war.
Inzwischen gibt’s das Ganze auch auf Bandcamp:



Und auch wenn ihr restlicher Output ebenfalls gut ist – wie z.B. die deutlicher nach New Orleans schielenden „Laid Insignificant“ und „On the Lam“ - stellt „Supercollider“ so einiges nicht nur ihres Schaffens in den Schatten. „Supercollider“ ist der Wahnsinn in Tüten; eines der energetischsten Alben, das ich kenne.
Irgendwo zwischen Karp, High On Fire und EyeHateGod wütet dieses Album mit punkigem Sludge-Metal voller roher, entfesselter Energie, an dessen Großartigkeit eine Band wie Kylesa zu ihren besten Zeiten gerade mal gekratzt hat.
Liengssongs: Titeltrack und Last of the Final Goodbyes

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