Dienstag, 13. Oktober 2015

Sakrale Surround-Drooooone-Experience

(Apropos Bochum: Hatte ich hier eigentlich erzählt, wie schlimm die lokale Vorband bei Jex Thoth vorletzte Woche war? Tatsächlich vergessen? Naja, jetzt auch egal…)
Aufgrund von Verzögerungen im Bahnverkehr machte ich mich am vergangenen Freitag extra schon etwas eher nach Bochum auf, um mir 1.) noch diesen neuen Craft-Beer-Laden in Bochum anzugucken, der bereits im Netz beworben wurde, und 2.) nachher noch ‘ne Runde im traditionellen Plattenladen Discover Records ‘ne Runde zu discovern. Hätte ich mir schenken können, denn bei Station 1 musste ich feststellen, dass man dort gerade erst dabei ist noch leere Regale zusammenzubauen und bei Station 2 gabs tatsächlich gar nichts, das ich kaufen wollte. Die 180g-Reissue von Pink Floyd’s „Dark Side Of The Moon“ hatte ich zwar mal in der Hand, aber… Immerhin habe ich dann während der zu überbrückenden Zeit ‘n echt guten Falafel-Mann ausgemacht.

Anayway. Der Hauptgrund meiner Anwesenheit in Bochum war, dass es mal wieder ein Drone-Konzert in der Christuskirche gab.
Los gings mit THIS QUIET ARMY in Quartettbesetzung, u.a. mit Aidan Baker (Nadja) und Schlagzeuger. Gefiel mir gut! 




 













  
Von dem konventionellen Bühnenkonzert ging es danach in die Mitte: Zwischen den Kirchenbänken saßen das Bochum Bass-Drone-Duo [B o l t] und der der Dortmund Gitarrens-Slodröhner N. Um die Kirchenbänke herum waren 15, irgendwie speziell verkabelte Amps aufgestellt.
Hier im Foto vom Veranstalter noch mal nachzuvollziehen:

 
Ich habe keine Ahnung, wie lang der Set im stockdunklen tatsächlich dauerte, aber als ich danach auf die Uhr sah, hatte es länger gedauert wie sich das Bad im Soundwall der fließenden Komposition angefühlt hatte. 
War irgendwie doch ganz schön geil, bei diesem speziellen Spektakel dabei gewesen zu sein.


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