Donnerstag, 2. Juli 2015

Verflucht?

Ich fasse hier und jetzt mal einige der Vorkommnisse der letzten Wochen und Monate zusammen,  die eine meiner eigenen Bands betreffen, mit der wir seit einiger Zeit mal ein paar Songs aufnehmen und veröffentlichen wollen.

# Vielleicht sollte ich mal an der Stelle anfangen, dass diverse Pleiten, Pech und Pannen wie abgerauchte Amps (ganze drei bisher!) sowieso schon zum Bandalltag dazugehören…
 

# Während wir jedenfalls eigentlich gerade laut drüber nachgedacht haben, uns für 2-3 Tage zwecks Aufnahmen in einem Profistudio einzumieten, meldet sich ein bekannter Halbprofi, uns für einen Freundschaftspreis produzieren zu wollen.
Soweit, so gut.  Der Anlauf gestaltet sich etwas holprig, aber bei den Schlagzeugaufnahmen kommt immerhin was halbwegs brauchbares rum. Zu mehr kam es allerdings nie.
Besagter Teilzeitproduzent hat zwar mein absolutes Verständnis dafür, beruflich viel unterwegs und zwischendurch auch noch gesundheitlich beeinträchtigt zu sein, allerdings hat er es danach weder irgendwann mal geschafft, zumindest mal die Schlagzeugspuren nachzubearbeiten und/ oder uns einfach mal (auch unbearbeitet) zu übergeben, geschweige denn sich auf Versuche der Kontaktaufnahme überhaupt mal irgendwie auch nur zurückzumelden, obwohl anderweitig im Netz aktiv…

# Mein Versuch, mit den immerhin in mp3-Form vorliegenden Drumspuren ein bisschen was anzufangen, damit das Unterfangen nicht völlig für die Katz waren, scheiterten daran, dass es bei Gitarrenaufnahmen dazu  auch zu technischen Aussetzern und generell nicht einem klanglichen Ergebnis kam, mit dem man zufrieden gewesen wäre.
 

# Für Aufnahmeversuch Nummer 2 nahm sich ein Proberaummitmieter mit entsprechendem Equipment unserer an. Da bei der Abnahme der Mischpultkanäle mit Cubase irgendwas erst mal nicht so richtig klappen wollte, dauerten die als „mal eben gemacht“ erwarteten Vorbereiten ca. 4 Stunden und wir mussten in Bezug auf die genaue Aufnahmevorgehensweise 2-3 mal umdisponieren.  Abgesehen davon, dass bei Hard- und Software-Zusammenspiel des Aufnahme-Equipments irgendwas ein bisschen hakt,  sind die Drumaufnahmen soundmäßig auch nicht wirklich gelungen: Zum Beispiel ist die Bassdrum nicht einfach nur viel zu leise, sondern die Snare auf dem Bassdrum-Kanal ungefähr drei mal so laut. Ein Phänomen, auf das sich keiner von uns einen Reim machen kann…
 

# Bei der Fortsetzung von Aufnahmeversuch Nummer 2 sollte zunächst wieder mal irgendwie irgendwas mit den Kanälen nicht stimmen; ich erspare uns an dieser Stelle jetzt aber mal die exakten Details, denn das war nicht alles: Der Bass wollte auch auf ein mal nicht mehr funktionieren. Dabei stellte sich heraus, dass obwohl  unser Basser bewusst einen Bass ohne aktive Tonabnehmer gekauft zu haben glaubte, jene doch von Batterie betrieben sind und eben diese bereits nach ‘nem Jahr den Geist aufgegeben hatte. Das Batteriefach ließ sich dann auch erst mal nicht öffnen, bzw. als schlussendlich doch, war an der Verschraubung etwas kaputt.
 

# Gestern wollten wir dann eigentlich die Vocals aufnehmen. Allerdings blieb der Zug unseres Sangesmanns wegen Triebwagenschaden mitten auf der Strecke liegen. Da musste dann erst mal ‘ne Hiilfslock anrollen. Seine Ankunft in Town verzögerte sich daher mit ungewissem Zeitpunkt so weit, dass wir die Sache abblasen und auf ein andermal verschieben mussten.

Ob das in diesem Leben noch mal was wird? Es bleibt spannend...

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