Donnerstag, 16. Juli 2015

Bummer – Spank

Okay, ich werde hier nun zukünftig doch wieder zu einzelnen Vorstellungen von Bands bzw. Reviews aktueller Alben übergehen, anstatt diese monatlichen Sammel-Posts zu pflegen, weil.

BUMMER stehen für mich jedenfalls regelrecht so ein bisschen für einen szenischem Umschwung: Ihr punkig-rasanter Sludge-Metal, wenn man das denn so bezeichnen möchte, weist eine deutliche Neigung in Richtung Noiserock mit Indie-Aura auf. Irgendwie wie aktuelle Fight Amp mit einem Ticken mehr Helmet in der DNA, oder sowas in der Art.
Womit das Trio aus Kansas eigentlich prädestiniert für das Roster von Thrill Jockey wäre, die neben Tortoise, Trans Am und co. neuerdings bekanntlich auch Langhaarigen-Gerumpel a la Oozing Wound veröffentlichen. Ein „Best of Both Worlds“ junger, hungriger Krachmacher sozusagen, und damit ziemlich mein Ding.   
Aber ich schweife ab. Die Quintessenz, die ich loswerden wollte, ist: BUMMER verkörpern, was harte Rockmusik ohne zu enge Stildefinition angeht, straight genug auf den Punkt gebracht alles das, was richtig ist.

Das aktuelle Mini-Album „Spank“ ist diese Woche gerade aus. Dessen schlichtes, leicht Comicart-haft mit SM-Motto daherkommendes Cover ist nach dem bekloppten der Vorgängerveröffentlichung dann auch noch wieder mal ein zusätzlicher Schmunzler.

Bandcamp: bummerkc.bandcamp.com/album/spank

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