Dienstag, 9. Juni 2015

Freak Valley Samstag 2015

Jau, den dritten und letzten Tag des Festivals war ich dieses Jahr dann auch mal beim FREAK VALLEY im Siegerland, das den Schwerpunkt Stoner/ Psychedelic und ein paar passende Kontrastakzente drumrum auffährt. 

Das Festival an sich ist wirklich gemütlich und angenehm, um diesen Fazit gleich vorwegzunehmen. Sollte mir das Billing kommendes Jahr einen oder zwei Tage wieder taugen, fahre ich vermutlich wieder hin.

Zu Tombstones hatte es meine Crew noch nicht geschafft auf dem Gelände zu sein, aber beii VALLEY OF THE SUN und ihrem temporeichen Riffrock schmeckte das erste Bier schon mal ziemlich gut. Dagegen konnten DEAD MAN, die handwerklich zugegeben sehr gut sind, mit ihrem etwas zu lahmen Bluesrock nicht wirklich mithalten.

Erste persönliche Entdeckung des Festivals: EGYPT.
Jene mit leicht krächzröhrigem Gesang und dickem Sound dezent zum Sludge neigenden Stoner-Doom-Metal-Rocker aus Amiland haben einen so minimalistisch auf den Punkt gebrachten „Approach“, das ihnen fast schon ein Alleinstellungsmerkmal fehlt, aber sie machen diese Nummer so gut, dass ich mir das aktuelle Album glatt mal zugelegt und gerade in Dauerrotation habe.
Checkt die bei Bandcamp aus: egypt1.bandcamp.com


 

Direkt danach kam die zweite persönliche Entdeckung des Festivals: TUBER.
Jene Griechen erinnern mit ihrem gleichermaßen atmosphärischen wie tanzbaren, gelegentlich auch mal riffendem Instrumentalrock vor allem an Maserati, aber auch ein bisschen an beste Momente von Long Distance Calling oder Russian Circles. Hat tierisch Bock gemacht, auch hier wurde direkt der Verkaufsstand angesteuert, und die sind ferner bei Bandcamp auszuchecken: tuber.bandcamp.com

Sonst noch erwähnenswert: CRIPPLED BLACK PHOENIX waren mal wieder toll, vor allem das „Burnt Reynolds“.Finale, EYEHATEGOD wie immer ein großes Fest der Kaputtheit (auch witzig, wie Jimmy Bower im Vorfeld die Tombolapreisverteilung vorsätzlich mit Feedbacks störte) und EARHTLESS, die ich bisher als für mich nicht so relevant abgehakt hatte, gefielen mir mit ihrer gar nicht mal so unwilden Performance sogar ziemlich gut. 


Außerdem habe ich an einem der Tonträgerstände auch noch ‘n Skullflower-Album für’n unglaublich schmalen Kurs abgreifen können und an einem weiteren ein sympathisches Fanzine entdeckt. Zu letzterem in Kürze noch ein Extra-Post.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen