Mittwoch, 11. März 2015

Haha

Manchmal kriegen nicht nur Bands die Fans die sie verdienen, manchmal kriegen diese Fans auch die Bands die sie verdienen zurück.
Es geht gerade ein Aufschrei durch Hipsterhausen was für eine schlimme, langweilige Kunstkacke das neue Album der New Yorker "Post-Black Metaller" Liturgy doch ist. Was mich persönlich sehr amüsiert, denn schon das 2011er "Aesthethica" wurde im Kreise diverser Blogger, Indiemag-Redakteure und ihren Tribrettfahrern, von denen gut die Hälfte sowas doch eigentlich eh nur zum mitreden können mal anzappen als dass die es sich wirklich und tatsächlich (gerne) anhören, viel weiter hochgebauscht als gerechtfertigt war.
Ja, auf diese Leute zeige ich jetzt mit dem Finger und lache sie aus, denn das habt Ihr jetzt davon mal wieder mit dabeigewesen sein zu müssen, irgendwelchen Schnullis vorschnell mehr Substanz angedichtet zu haben als wirklich drinsteckt.


On a side note, um im gleichen Blogpost auch noch mal eben schnell meine Metal-Kredibilität richtig raushängen zu lassen: Eigentlich hätte ich ja Bock, mir mal wieder Sulphur Aeon anzusehen, die am kommenden Samstag in diesem Oberhausener Drecksladen Helvete spielen, aber eine von 16:30 (!) bis nach Mitternacht geplante Veranstaltung mit acht Bands ist mir dann ja doch ein bisschen zu viel des guten auf einem normalen Samstag.
Ich bin allerdings gespannt auf deren neues Album. Sieht gerade jedenfalls so aus, als wenn nach diesem Noiserock-März (Cherubs, Fossils, Lightning Bolt, Zu) der April eher im Zeichen okkulten Geballers (Sulphur Aeon, Tribulation) stehen wird...


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