Dienstag, 11. November 2014

Konzertwochenendenkurzresümee

Ja, ich war mal wieder zur Zerstreuung vor der Tür, weil am Fernsehen kommt ja eh nix.
Der Tagebucheintrag im Schnelldurchlauf: Am vergangenen Freitag hatten die Jungs vom sympathischen Vinyl-Ladenlokal Black Plastic mal wieder was organisiert.
Es spielten die belgischen Berliner ALICE IN THE CITIES und CUZO aus Barcelona. Zwei mal Instrumentalrock mit Vintage-Flair, aber zwei mal eben nicht der übliche Retrorock-Schnarch. Gerade ALICE IN THE CITIES wussten mit ihrem psychedelischen Postrock, der gelegentlich mit einem Hauch von Funk im Blut schon Assoziationen zu Russ Meyer-Soundtracks weckte, zu gefallen.
Als Kontrastprogramm gab’s am Sonntag im humanen Matinee-Zeitrahmen die grobe Death Metal-Kelle im Essener Turock. Von der ersten Band bekam ich nur noch das Finale mit, die folgenden MALEVOLENCE waren allerdings recht kurzweilig. Normalerweise kann man mich mit so ‘nem Breakdownbollo-Kram ja inzwischen eher jagen, aber die Band war irgendwie relativ abwechslungsreich und spaßig, auch wenn der Bassdrop-Effekt vom Samplepad der Gipfel der Albernheit war. GOATWHORE waren danach als Kontrastprogramm und angenehmeres Klischee zum Basebalkappenfrontmann der vorangegangenen Truppe Metalasi-Band durch und durch und das Doublebass-lastige Thrash/ Death/ Black-Grauzonengeballer hat Spaß gemacht.
Die finalen Dying Fetus krankten ein wenig am Sound, denn irgendwie habe ich dort wo ich stand hauptsächlich nur Schlagzeug gehört. 
Das Konzept der sonntäglichen Matinee darf hier in der Gegend allerdings gerne Schule machen, denn irgendwie finde ich das ja doch eine ganz gute Idee.
Soweit dazu.

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