Montag, 20. Oktober 2014

Haglaz Fest

Jaja, no time for love, Dr. Jones, weswegen ich  auch den letzten Konzertbesuch noch mal wieder etwas knapper abhake:
Beim zweiten Tag des „Haglaz Fest“ im AZ Mülheim verpasste unsere Reisegruppe die erste Band u.a. aufgrund des Bahnstreiks (man saß bereits in einem Regionalexpress, der dann aber doch nicht weiterfuhr… oh man).
Und ich nehm‘s gleich vorweg: Bei den abschließenden „Thränenkind“ (sic!) befanden wir uns dann außerdem schon auf dem Heimweg, zumal besagte Band mit ihrem saft- und kraftlosem  Versuch sowas wie Shoegaze-Metal zu machen schlicht und ergreifend eher langweilt. Ja sorry, das wird man jawohl noch sa… whatever.

Beim Reinstolpern in die Bude spielten ULTHA jedenfalls bereits im schummrig-rot dezent angeleuchtetem Dunkel. Die neue Kölner Band, kürzlich u.a. auf Minitour mit Sun Worship und N gewesen, und macht das, was man grob unter Post-Black Metal eintütet.  Mit einem Kontrast aus Gegröle (Gitarrist Ralph, den man auch von Planks kennt) und heiserem Verzweiflungsgeschrei (der Basser) wurde fieses wie atmosphärisches rausgescrheddert. Cool. Bin gespannt auf kommende Tonträger.
Was INCARCERATION mit linkem Black Metal zu tun haben, muss mir jemand aufmalen, das mitunter Deicide-Assoziationen weckende Death Metal-Geknatter des Trios kam aber ziemlich geil.
Bei PLANKS merkte man im Vergleich zu Ultha dann schon den Unterschied, den eine zweite Gitarre ausmachen kann. Schade im Übrigen, dass sie „The Spectre“ nicht gespielt haben, aber cool, dass dafür jetzt ein anderes Instrumental im Programm ist.
Danach hieß es wie schon gesagt "man soll gehen wenn’s am schönsten ist"…


 
 
 
 

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