Freitag, 12. Oktober 2012

zuletzt live gesehen ...

Da ich hier ja eh unter kontinuierlichem Mittelungsbedürfnis leide, kann ich es ja mal erwähnen:
Vor ca. einem Monat sah ich die britischen Sludger RAMESSES im Oberhausener Helvete live, weil ich mir dachte „für 5 € Eintritt kann man das ja auf jeden Fall mal machen“.
Das Beardo-Trio hatte wieder mal Merch mit äußerst grenzwertigem Motiv bei, wusste live allerdings vor allem mit einem herrlich dreckig und voluminös dröhnenden Sound zu überzeugen, wie er bei dieser Art von Musik zu sein hat. 
Etwas, das den beiden Vorbands nicht als einziges abging, denn man musste sich vorm Hauptakt gleich zwei mal durch gähnende Langeweile quälen (ein mal mehr so traditioneller Doom, ein mal mehr so Grunge).

Am Tag der deutschen Einheit spielten die bei Gelegenheit immer wieder gern mal mitgenommenen BLCKWVS im Essener Emokeller. Etwas amüsant gestaltete sich der Umstand, dass das Quartett nicht so 100%ig eingespielt war und auch gleich keinen Hehl draus machte. Ansonsten wie immer eine Bank.
Zuvor durften die amerikanischen Jungspunde CENTURIES ran, die es kurz und knackig hinter sich brachten.  Ganz netter Knüppelcore mit zeitgeistigen Akzenten, kann man machen.

Last but not least beehrten kürzlich VOIVOD das Essener Turock. Grenzenlose Vorfreude schon Tage zuvor.
Als Opener fungierten die finnischen Düstercrustcorler UNKIND, mit denen ich bei dieser Gelegenheit die erste Berührung hatte, und die – abgesehen vom durchwachsenen Sound , bei dem der nicht wirklich zu hörende Konservensoundmann mit auf der Bühne etwas irritierte – ganz geil kamen.
VOIVOD: Natürlich über jeden Zweifel erhaben. Große Überraschungen gab es hier für mich, der die Band letztens noch bei zwei Roadburns in Folge jeweils zwei mal gesehen hat, natürlich nicht. Allerdings muss man schon feststellen, dass die Truppe in dieser Besetzung kontinuierlich noch besser zu werden scheint und in einem Club wie dem Turock auch noch wesentlich besser funktioniert, als auf der riesigen 013-Hauptbühne. 
Ne, das war schön. Ich könnt‘ schon wieder!

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