Montag, 21. Mai 2012

Sleep und so ...

Ein paar Worte zum vergangenen SLEEP-Konzert im Dortmund FZW: Zunächst mal den ausgestreckten Mittelfinger an die Veranstalter, die bei einem so horrend übertriebenen Eintrittspreis die Vorband schon vor der auf Website und so weiter angekündigten Anfangszeit auf die Bühne schicken. Auch wenn diese Bore of Light, pardon, A STORM OF LIGHT heißt, bzw. eigentlich Neurosis Light heißen müsste. Josh Graham‘s Baby erinnert nämlich inzwischen, gerade auch gesanglich, noch stärker an die letzten drei Alben der Herren Kelly, von Till und co., als sich die Band zuvor eh schon in die Vielzahl uninspirierter Postrock-meets-Gröldoom-Epigonen einreihte. ASOL sind an diesem Abend erträglich, aber wenn man ganz ehrlich ist, primär ja schon irgendwie nach wie vor ziemlich lahm.
SLEEP wiederum haben es sich zur Routine gemacht, mit 20 Min. des „Dopesmoker“-Epos zu eröffnen, mit noch mal 10 davon aufzuhören, und dazwischen ein paar Songs von „Holy Mountain“ und co. zum besten zu geben. Wenn es nach mir ginge, hätten sie auch einfach nur eine 2-Stunden-Version von „Dopesmoker“ spielen können, aber man kann nicht alles haben. Summa summarum ist der FZW-Gig natürlich nicht so ein Happening wie der Auftritt der Band beim diesjährigen Roadburn, aber irgendwie noch entspannter, vermutlich auf Seiten aller Beteiligter.
Hat Spaß gemacht!

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