Sonntag, 4. Dezember 2011

Heirs - Hunter

Kurze Scheibe, kurzes Review: Auf der „Hunter“ EP kredenzen HEIRS einem zwei Eigenkompositionen und ein Cover. Die Australier, die – was ich immer wieder erwähnenswert finde – sich trotz großer musikalischer Nähe zu sowas wie Mogwai eigentlich ein bisschen mehr in der „Industrial/ Gothic“-Ecke zu sehen scheinen, und auch schon mal eine dementsprechende Ästhetik bemühen, haben dabei dieses mal das krachigere und dichtere, das man vom „Fowl“-Album kannte, wieder etwas aufgebrochen. Das aktuelle Material, darunter ein Song der Sisters of Mercy ('Neverland' – ohne Vocals nah am Original zum Postrocker interpretiert), klingt etwas lichter, freier und offener, lässt aber nach wie vor nicht diesen Swans-Vibe vermissen, für den man HEIRS schätzt.
Nichts überraschend großes, kein Pflichtkauf, und ich bin eigentlich auch kein nennenswerter Anhänger solcher Kleinformate, aber irgendwie finde ich es echt gut.

Stream (Titeltrack): http://denovali.com/heirs/
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