Donnerstag, 24. Februar 2011

Zwischendurch mal ...

Das aktuelle MOGWAI-Werk „Hardcore will never die, but you will“ ist einer der typischen Fälle eines Albums, das (zumindest für mich) irgendwie tatsächlich nur als Album in Gänze und von einer Band mit gewisser Vorgeschichte funktioniert. Würde ich davon einen einzelnen Track davon unter einem anderen Bandnamen vorgesetzt bekommen, wäre ich zugegeben vermutlich nie auf die Idee gekommen, mir davon die ganze Platte anhören zu müssen. Jene funktioniert aber als etwas verquer -experimentelle Wohlfühlmusik irgendwie ganz gut. Auch wenn mein Favorit von ihnen wohl für immer das Krachepos „My Father My King“ bleiben wird, und ich irgendwie bezweifle, dass „HWNDBYW“ tatsächlich Langzeitpotenzial hat.

Noch mal zur aktuellen LONG DISTANCE CALLING: Klar, das John Bush-unterstützte ‚Middleville‘ ist (natürlich) der Knaller, aber der Rest vom Fest lebt doch eigentlich eher von der allgemeinen „Ambience“, als irgendwie vom „kompositorischen“. Ein Klassiker oder Saisonhighlight geht auch hier irgendwie anders. Aber es scheint ein paar Leute zu geben, die das unbedingt anders sehen wollen.

Spätentdeckt landen bei mir inzwischen übrigens auch schon mal CRIPPLED BLACK PHOENIX im Player. Zu Zeiten des Debüts hatte ich wohl einfach irgendwie keinen Bock auf diese Kiste. Was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass mir zu Retro- und/ oder Folk-lastiges bekanntlich oft eher nicht so gut schmeckt. Aber das sehr Pink Floyd-esque an CBP gefällt mir dann doch schon wieder.

Die neue CROWBAR habe ich immer noch nicht gehört. EARTH auch noch nicht. Man kann nicht alles haben.

Insgesamt nicht wirklich sooo überzeugend fand ich übrigens die Download-Compilation „NYC Sucks“, die es bei Metal sucks gibt. Aber man kann ja mal auf den geschenkten Gaul hinweisen.

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