Sonntag, 20. Februar 2011

Long Distance Calling

1.) Das neue (selbstbetitelte) LONG DISTANCE CALLING Album ist raus.
2.) Von den sieben Tracks ist der einzige mit Gesang der, bei dem kein geringerer als JOHN BUSH eben diesen beisteuert. Was natürlich alleine schon den Kauf und Konsum dieses Albums absolut rechtfertigt.
3.) Ja doch, verglichen mit dem partiell etwas steif-rockigem Vorgänger, hat sich die in nerdigen Fachkreisen früher auch schon mal als „Long Distance Boring“ belächelte Postrock-Instrumentalkapelle definitiv ein bisschen gefunden. Ambient-Feeling hier, etwas Prog da, die Metal-Keule dort, aber das alles doch homogen zueinanderpassend. Ganz gutes Album. Nicht zwingend, aber schon recht gut.
4.) Und auch die kristallglasklare Produktion steht dem Ganzen wirklich sehr gut zu Gesicht.
5.) Dennoch: Der regelrechte Hype, der u.a. in der Band nahen Gazetten wie dem RockHard veranstaltet wird – bei aller Sympathie für sowohl Magazin(e) als auch Band (wirklich no offense, Jungs und Mädels) – ist in dem vorliegenden Maße allerdings auch nicht mehr ganz nachvollzieh- und tragbar. Muss man doch auch mal laut aussprechen dürfen.

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