Mittwoch, 9. Februar 2011

Liebe Morgoth …

… als aus dem Sauerland stammende und später nach Dortmund umgesiedelte Band, die auch international gesehen als recht frühe Death Metal Combo startete, und sich später in eine von dieser Genrebewegung gelöste, ganz eigene Richtung weiterentwickelte, mit der man sich auch so manchen Fan verprellte, hattet Ihr in meinem Poesiealbum der aufgelösten und dabei irgendwie wertvollen Bands ja durchaus einen gewissen Ehrenplatz.
Jetzt wie die ganzen anderen Affen, die irgendwann vor 15-20 Jahren mal Gitarren in der Hand, das aber eigentlich schon lange hinter sich gelassen hatten, „Reunion!“ rufen, um dabei 1.) nur das erste Album, und 2) nicht nur bei einem oder zwei Sommer Festivals zu spielen, sondern sogar vom kleinen Spezialistentreffen (Death Feast) bis zur größten Massen-Kirmes weit und breit (Wacken) diese Saison keinen Acker mit Bühne auszulassen – nein, das ist nicht cool, sondern verleidet mir persönlich in dieser Beliebigkeit im Gegenteil eigentlich alles, was die Legende MORGOTH als vergangenes Kapitel der Metal-Historie irgendwie noch ein bisschen speziell machte.
Schade.

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