Donnerstag, 13. Januar 2011

Augen auf, Plattenkauf.

Irgendwie finde ich es sogar ganz gut, in nächster Zeit nicht viele interessante Neuerscheinungen auf dem Zettel zu haben. Denn ich will die Musik, die ich schon habe, mal wieder gebührender würdigen, als die nächste Veröffentlichung der Woche. Drei mehr oder minder in Kürze erscheinende Alben von folgenden Bands interessieren mich allerdings besonders:

- MOGWAI: Muss ich wohl nicht wirklich viel zu sagen. Auch wenn ich kein übermäßiger Fan der schottischen Indie-/Instrumental-/Post-Rocker bin, finde ich vieles von ihnen doch recht interessant und/oder ansprechend.

- TOMBS: „Winter Hours“ war ein in den Zeitgeist passendes, dabei aber stilistisch doch mehr oder minder für sich stehendes Album, das mich persönlich mit seiner Vermengung der Sludge-/Post-Metal-Ecke um Elemente aus Hardcore, Black Metal, Shoegaze und Swans-eskem in einer düster-kalten Grundstimmung recht ansprach. Ihr zweites reguläres Album via Relapse wird nun zeigen müssen, ob sie als Band Langzeitpotenzial haben.

- DARK CASTLE: Eine Frau mit Gitarre und ein Schlagzeuger. Tagged as: Doom, Sludge. Klar, da wird der eine oder andere schon wieder eher gähnen. Aber in das demnächst über Profound Lore kommende Album des Duos sollte man vielleicht mal reinhören, denn es könnte auch geil werden.

Ein kommender Name auf dem extremen Metal-Sektor scheinen ULCERATE zu sein, für Freunde von Knüppel-Grunzmusik dürften ferner die neuen Releases von MORBID ANGEL, AUTOPSY, ORIGIN und FUCK THE FACTS kleine Happenings werden. Aber wie ich hier schon 1-2 mal erwähnt habe, hatte ich in letzter Zeit irgendwie nicht mehr so einen Bock auf Death Metal und verwandte Subsparten. Keine Ahnung, wieso. Ist einfach so.

Wer auf absoluter Höhe der Zeit sein möchte, sollte sich auch mal das dieser Tage erscheinende Werk von NEGATIVE PLANE geben, die auf ein paar Metal-Blogs als die USBM-Geheimtipp-Sensation des Jahrtausends angepriesen werden, ich persönlich habe von dieser Band aber ehrlich gesagt noch keinen Ton gehört.

Ebenfalls auf der Startrampe: Neues von CROWBAR. Das inzwischen auch schon wieder sechs Jahre alte „Lifesblood for the Downtrodden“ hatte mich seinerzeit ja nicht sooo überzeugt, aber hey – Crowbar. Wo wären wir eigentlich heute ohne Crowbar?

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