Mittwoch, 22. September 2010

Eine paar Notizen zu ...

Cephalic Carnage - Misled by Certainty
Nach einigen Durchläufen muss ich sagen, dass vor allem mal wieder die auf irgendeine Weise herausstechenden und „bekloppteren“ Nummern die Hits im 14 Tracks starken Wust an technischem Deathgrind-Wahnsinn sind. Dazu gehören dann vor allem (mit Links zum jeweiligen Song-Stream bei lastfm:) der schräge 'Ohrwurm', das mit rockigem Southern Metal-Part versehene, ansonsten schon (mich an irgendeine Macabre-Nummer erinnernde) ulkig-hektische 'When I Arrive' , der Black Metal parodierende 30Sekunden-Schlusstrack 'Aeyeucgh!', und last but definately not least das >10minütige Epos 'Repangaea', bei dem sogar mehr gesungen als geschrien/ gegrunzt/ gekeift/ gebrüllt wird, aber es geht wirklich auf - toootaaaal geiler Song, wirklich. Erst- und letztgenanntes Lied warten übrigens mit Saxophon-Einschüben von Bruce Lamont (Yakuza) auf.
Ansonsten ist „Misled by Certainty“ weder ein allgemeines Highlight, noch eines der besten und zwingendsten CC-Alben geworden, aber diese Band ist dennoch generell so hochsympathisch, das Album ferner auch eben nicht nur eine Selbstkopie, so dass man nicht anders kann als den Caesar'schen Daumen grinsend nach oben zu richten.

Beehoover – Concrete Catalyst
Ich bin vorerst geneigt „Concrete Catalyst“ nicht so sehr zu mögen wie seinen starken Vorgänger „Heavy Zoo“. Beehoover sind allerdings eh so eine Band, deren Konzerte offensichtlich besser funktionieren als die meisten ihrer Konserven (das Exile on Mainstream-Debüt „The Sun Behind The Dustbin“ fand ich persönlich damals eher mittelmäßig, die 2Mann-Band live allerdings dann umwerfend).
Das aktuelle Album des Duos ist nicht wirklich schlecht, aber so geil wie beim Frühschoppen in einer Tilburger Kneipe mit einem Bier in der Hand 2-3 Meter von der kollektiv sitzenden Band entfernt das volle Stonerprogrock-Liveerlebnis zu bekommen wird’s eh nicht noch mal, und so ist eine Beehoover-Tonkonserve wie diese dann eben doch nicht so ganz die totale Erfüllung. Von daher haben Stimmen, die bei dieser Band dieses „Live der Knaller, zu Hause muss man's nicht wirklich hören“-Ding vertreten vielleicht gar nicht mal so Unrecht. Trage mein Beehoover-Shirt dennoch nach wie vor oft und gerne und lege jedem Freund 1.) Stoner-affiner 2.) verspielter Rockmusik nahe, dieser Combo mal eine Chance zu geben.

Harvey Milk – A Small Turn Of Human Kindess
... besitze und kenne ich nach wie vor immer noch nicht. Ebensowenig wie ihren anderen diesjährigen Release. Wird langsam mal Zeit!

Neurosis – Live at Roadburn 2007
... ist noch auf dem Weg zu mir. Auch das wird langsam mal Zeit.

Enslaved - Axioma Ethica Odini
... erscheint in Kürze!

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